Fazit: Bei Diagnose-Funk vorsichtig sein (Allgemein)

Lilith, Samstag, 13.04.2013, 08:43 (vor 2233 Tagen) @ H. Lamarr

Ob Diagnose-Funk die technischen Möglichkeiten der eigenen Schnüffelmail genutzt hat, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Da dieser Verein aus meiner Sicht jedoch unredlich ist, Beispiele dafür finden sich hier im Forum, halte ich es für wahrscheinlich. Und es gibt ein Indiz, das dafür spricht: Die HTML-Mail, in der Herr Gutbier mir am 23. Januar 2013 seine Stellungnahme im "Fall Pfarrer Thiede" zukommen ließ, die enthält keine Trackinggrafik.

Es scheint demnach Absicht dahinterzustecken. Danke für diese interessante Ausarbeitung.

Erstaunlich ist, dass man beim Lesen Ihrer vorzüglichen Analyse denn doch gar nicht sonderlich überrascht ist. Nach all den über Jahre gewonnenen Erfahrungen mit Lügen und Lügnern, Denunzierungen und Denunzianten innerhalb der Mobilfunkgegner-Szene erscheint einem diese neueste Blüte schräger Szeneaktivität nur noch folgerichtig. Für Kenner der Szene ist es leider gar nicht überraschend, dass sich das dort vorherrschende totalitäre Gedankengut auch in entsprechende praktische Methoden umsetzt.

Aber was Sie hier entdeckt haben, hat eine besondere Note, die sich besonders die Mitglieder des vorgeblich seriösen Vereins "Diagnose-Funk" kritisch betrachten sollten:

Derartige Tracking-Methoden scheinen dazu geeignet, herauszufinden und zu protokollieren, wer sich mit wem unterhält. Wer also was an welchen Journalisten oder z.B. an das BfS, das IZgMF und andere Feindbilder weiterleitet.

Es scheint also darum zu gehen, Bekanntschaften und Beziehungen Andersdenkender auszuspähen, potentielle "Feinde" der Bewegung der Mobilfunkgegner zu bespitzeln. Auch z.B. Journalisten und Politiker, Bürgermeister und Amtsleute, die man mit gelegentlichen e-mails "informiert".

Aber nicht nur die.

Man kann mit diesen Tracking-Methoden auch -und hierin scheint mir die vorrangige Absicht dieser Schnüffeleien zu liegen- die eigene Klientel kontrollieren: Wer leitet was weiter? An wen? Heimlich, ohne den D-F- Chefs gefälligst darüber Bericht zu erstatten?

Das Instrument ist demnach dazu geeignet, die eigenen Vereinsmitglieder und Gesinnungsgenossen auszuspitzeln. Die "lieben Mitstreiter".

Also in Zukunft vorsichtig sein, liebe Mitstreiter, wenn ihr e-mails von eurem Vorstand bekommt. Die elektronische Gesinnungsprüfung könnte gratis beigepackt sein.

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"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Tags:
Marketing, Totalitär, Feindbild, Verein, Kontrolle, Pfarrer, Internet-Währung, Verschlagenheit


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