Mobilfunkgegner im "grünen" Tarnanzug (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 30.09.2011, 01:08 (vor 2996 Tagen) @ H. Lamarr

Da die Urheberschaft der Meldung reichlich nebulös ist, sie ebenso gut wie von den Grünen von Muammar al-Gaddafi stammen könnte, bleibt mMn abzuwarten, ob ein Bekennerschreiben der Fulda-Grünen am Montag in ihrer Pressebox auftaucht. Erst dann lässt sich mit Sicherheit sagen, dass da auch Fulda-Grünes drin ist, wo Fulda-Grün drauf steht.

Heute ist Freitag - und die Meldung ist bislang nicht in der Pressebox der "Grünen" eingestellt worden. Ich werte dies als Silberstreif am Horizont.

Vielleicht müssen wir lernen zu differenzieren zwischen "Fulda-Grünen" und "Mobilfunkgegnern unter Fulda-Grünen", die auf den Zug der "Grünen" aufgesprungen sind, um sie für ihre Zwecke einzuspannen. Für die "Mobilfunkgegner" ist der grüne Tarnanzug ausgesprochen nützlich, denn wenn etwas klappt, knallen bei Diagnose-Funk und deren Hintermännern die Korken, wenn etwas schief geht - wie beim aktuellen Anlass dieses Strangs - sind es ja die "Fulda-Grünen", die, wie "Anka es so treffend ausdrückte, am Nasenring durch die Manege gezogen werden (als drollige grüne Deppen).

Es ist der aggressive Ton, mit dem sich Mobilfunkgegner im Argumentationsnotstand als Wutbürger zu erkennen geben. Dieser Indikator funktioniert so zuverlässig wie Lackmuspapier in Säure oder Lauge. Bei den Kommentaren zu dem strittigen Beitrag auf fuldainfo finden sich (gegenwärtig) zwei, die für überzeugte Mobilfunkgegner typisch sind. Welche muss ich nicht sagen, jeder wird sie auf Anhieb erkennen. Bemerkenswert finde ich, dass selbst auf der neutralen Plattform fuldainfo kein machtvoller Auftritt der dortigen Heimspieler zu beobachten ist. Dies stützt die These: Frontleute der Mobilfunkgegner meiden Foren, bevorzugen stattdessen die Einbahnstraßenkommunikation von oben nach unten (Websites, Flyer, Broschüren, Rundmails, Newsletter). Die ist so schön risikolos, weil kein direkter Widerspruch - wie in Foren - zu fürchten ist!

Sigi Zwerenz war in bald zehn Jahren der einzige Frontmann der überzeugten Mobilfunkgegner, der (kurzzeitig) im IZgMF-Forum mitdiskutierte. Andere wurden explizit eingeladen, etwa Richter, Adlkofer, Buchner, von Klitzing oder Rüdiger, gekommen ist keiner. Zu groß ist das Risiko, "am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden", und dies auf lange Zeit, denn das Internet vergisst bekanntlich so schnell nichts. Die schlauen Füchse wissen das und füttern deshalb lieber ihre Einbahnstraßen oder genießen das Bad in der Menge, vorausgesetzt, diese besteht mehrheitlich aus lieben Mitstreitern.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Zwerenz, Fundi, Tarnung


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