Mobilfunk: Grüne am Nasenring durch die Manege gezogen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.09.2011, 11:26 (vor 2997 Tagen) @ AnKa

... und hier.

Kommentar von heute, 8:40 Uhr:

"... es liegt an der Fulda-GRÜNEN selbst, ob sie sich am Nasenring durch die Manege ziehen lassen wollen, oder ob sie dem Nachdenken in ihren Reihen den gebührenden Raum geben."

Päng!

Welche Farbe nehmen rund 130 Kreisverbandsgrüne in Fulda eigentlich an, wenn ihnen die Schamröte ins Gesicht steigt? Gemäß Malkasten-Farblehre entsteht aus Grün und Rot die Warnfarbe für Gefahrenstoffe und Stolperfallen, nämlich Gelb.

Die Überraschung der Grünen rührt wohl daher, dass sie glauben, das Thema sei ein Heimspiel. Kein Wunder, dass ihnen die Jugend zu den "Piraten" davonläuft.

Ich denke die wiederholen dort den Fehler der "ödp". Sie glauben, mit dumpfen Parolen, einseitiger Alarmperspektive und unbelegten Behauptungen zum "Risiko Mobilfunk" mehr Wähler anzulocken - als sie damit vergraulen.

Frivoler Tipp: Sich von Klaus Buchner einmal zeigen lassen, wie sich der Mitgliederbestand der ödp entwickelte, seit sich dessen Ökodemokraten dem Kampf gegen Mobilfunkmasten verschrieben haben (das müsste um die Jahrtausendwende herum gewesen sein). Subjektives Durchhalte-Blubbern zählt natürlich nicht, es liegt dazu jedoch obektives Material aus den unentgeltlichen "Schnuppermitgliedschaften" vor, da wurde im Antrag nämlich abgefragt, warum man sich für die ödp interessiert. Also, nix wie ran an den Speck - und sich dann - leicht betreten - wieder den wirklichen und nicht erfundenen Risiken für die geschundene Umwelt und deren Insassen zuwenden.

Der Vollständigkeit halber
IZgMF-Forenbeiträge zu der die Fuldaer Grünen so bezaubernden Studie in Belo Horizonte, Brasilien, finden sich hier. Denn ein bisschen was gibt es zu diesem K.o.-Argument aus Fulda durchaus zu sagen. Mit der dort gezeigten BH-Werbung habe ich aber nichts zu tun, ehrlich ... ;-). Immerhin wird dort deutlich, aus welchen Quellen die Grünen schöpfen, es sind nicht die saubersten.

[Nachtrag vom 26.09.11: Mehr zur Belo-Horizonte-Studie in diesem Strang]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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