Ende der Beweisaufnahme (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.05.2011, 13:23 (vor 3081 Tagen) @ Capricorn

Wer oder was ist Wuff?

Ein anonymer Studienkritiker mit Mittelstufenabschluss, bekannt für turmhohe Diskussionen, dafür, seine Qualifikation zu verheimlichen und dafür, an kritischen Stellen nicht sauber zwischen Tatsache und Meinung zu trennen. Ein weitere Diskussion darüber ist unnötig.

Ich möchte die "Beweisaufnahme" im Fall "Favre-Studie" jetzt gerne beenden, wir sind an einem Punkt angekommen, wo Quereinsteiger bloß noch Bahnhof verstehen und ein Konsens nicht in Sicht ist. Also: Probieren statt Studieren. Sobald ich dazu komme, werde ich versuchen das geplante "Versuchsdesign" möglichst genau zu beschreiben.

Nicht ganz klar ist mir, wie die Reaktion der Bienen unter Feldeinwirkung nach ca. 30 Minuten Verzögerung denn nun genau aussehen sollte. So einfach wie ich dachte, Summen steigt von 450 Hz linear auf 4 kHz (und bleibt dann dort konstant bis 3 Minuten nach Feldabschaltung) scheint es nicht zu sein. Auf was genau also sollen wir achten?

Diese Aufzeichnung des Summens mit einem Recorder ist mir nicht ganz geheuer, ich habe keine Ahnung, welchen Frequenzgang/Frequenzbereich der "Digital Recorder" hat, das ich mir vor ein paar Wochen aus China als Diktiergerät habe schicken lassen. Gut ist die enorm lange Aufzeichnungsdauer von etlichen Stunden (2 GByte Speicher). Per Standardklinke lässt sich auch ein externes Mikro anschließen, ebenso ein Kopfhörer. Ein "Olympus"-Diktiergerät hätte ich auch noch zu bieten, das schafft aber nur etwa 1 Stunde Aufzeichnung, hat aber mit Sicherheit das bessere Mikro schon eingebaut, externes geht natürlich auch.

[Wenn ich mir das Foto von Favres Versuchsaufbau ansehe frage ich mich, wieso er seinen Recoder zwischen die beiden Handys gelegt hat, also eine Einstrahlung geradezu provozierte. Das glockenförmige Mikrofon hat augenscheinlich ein langes Kabel, Favre hätte den Recoder also mühelos aus der Gefahrenzone entfernen können - vermutlich machte er sich jedoch über Einstrahlung gar keine Gedanken. Ich würde den Recorder lieber so weit wie möglich vom Handy absetzen, um erst gar keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Dann aber haben wir wieder Kabel mit unbekanntem Schirmfaktor, was unerwünscht als Antenne wirken könnte. "Kuddel", wir brauchen Ihren Rat.]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Studienbewertung, Favre, Studienkritik


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