Netzverdichtung schrumpft Funkzellen automatisch (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 25.02.2009, 00:25 (vor 5028 Tagen) @ balu2003

Die Messungen an bestehenden Mobilfunkanlagen sind interessant und aufschlussreich, jedoch kann man dann an den Ergebnissen nichts mehr ändern (z. B. Minimierung der Strahlenbelastung).

Dies sehen nun wiederum Sie zu negativ: Mobilfunknetze sind keine statischen Gebilde, sondern dynamische. Jedes Netz wird an bestimmten Stichtagen (Einschalttermine) neu organisiert, in aller Regel nicht zum Nachteil der Anwohner bestehender Sendemasten. Erklärung: Jeder neuer Sendemast mit seinen meist drei Funkzellen hat regional Rückwirkung auf unmittelbar benachbarte Funkzellen, die nach so einem Einschalttermin für neue Masten in aller Regel kleiner sind als zuvor weil sich Funkzellen nicht überlappen dürfen (Interferenzstörungen). Kleinere Funkzellen aber bedeuten (meist) weniger Sendeleistung. Die Netzverdichtung kommt somit allen Anwohnern vorhandener Masten zugute, deren Feldbelastung nimmt mit der Verdichtung ab.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Netzverdichtung, Interferenzstörung


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