Ökomarkt Aschaffenburg - Verbrauchertipps, sogenannte (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.10.2017, 09:38 (vor 764 Tagen) @ Gast

Auszug Main Echo vom 09.Okt.2017 Elke Fertig

Nein, nicht Main Echo, sondern Unser Echo: In Main Echo berichtet die Redaktion, in Unser Echo schreiben Interessenvertreter wie Elke Fertig ohne Redaktionsfilter.

... Handys aus dem Schlafzimmer fernhalten.

Quatsch.

Seine Unterbehörde, das Bundesamt für Strahlenschutz, hält Vorsorge weiterhin für erforderlich.

Stimmt, gilt für körpernahe Exposition, nicht für Sendemasten.

Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen.

Na sowas!

Die internationale Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) in Lyon hat im Mai 2011 Mobilfunkstrahlung als potenziell krebserregend eingestuft.

Nein, nicht potenziell, sondern möglicherweise krebserregend. Auch dies gilt exklusiv für körpernahe Exposition und nicht für Sendemasten. Und wenn wir schon bei der WHO sind: 2005 hat die Organisation erklärt, dass "Elektrosensibilität" kein körperliches Phänomen ist, sondern ein psychisches.

Seit Anfang 2015 gibt es in Frankreich ein Gesetz zur Eingrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber Mikrowellenstrahlung, wie sie durch kabellose Techniken verursacht wird.

Na und? In Alabama soll es ein Gesetz geben, demzufolge Männer ihre Ehefrauen nur mit einem Stock prügeln dürfen, dessen Durchmesser nicht größer ist als der des Daumens. Putzig außerdem: Es gibt auf der ganzen Welt keine E-Technik ohne Kabel, nicht einmal die Funktechnik kommt ohne Kabel aus.

Grund genug für die vorsorgeorientierten, ehrenamtlichen Aktivisten der regionalen Initiative AB jetzt RICHTIG mobil gemeinsam mit dem gemeinnützig anerkannten Verein Diagnose-Funk e.V. auf dem Ökomarkt des Bund Naturschutz zu informieren.

In meinen Augen fehlt diesem Verein die Eigenkompetenz zum sachkundigen Informieren, er trägt lediglich vom Hörensagen vor, was in der Anti-Mobilfunk-Szene kolportiert wird. Für eine distanzierte kritische Betrachtung der verbreiteten "Informationen" fehlt es dem Verein an allem, unglücklicherweise besonders am Willen.

Bei strahlendem Sonnenschein erwarteten unsere Standbesucher zahlreiche Literaturtipps und kritische Informationen rund um das Thema mobile Kommunikation.

Wie das Foto der drei Musketiere zeigt, sollten die Standbesucher für die literarische und filmische Desinformation auch noch gesalzene Preise auf Kaffeefahrtniveau zahlen.

Technische Fragen beantwortete der Nachrichtentechniker und Dipl.-Ing. Roger März.

Frau Fertig hat vergessen zu erwähnen, dass Herr März sich für "elektrosensibel" hält und deshalb eigenen Angaben zufolge nicht nur seinen Arbeitsplatz verloren hat, sondern auch seine Freundin, die ihn für einen Simulanten hält. Die Objektivität von Herrn März dürfte daher so eingeschränkt sein, dass ich mich von ihm nicht "beraten" lassen würde.

Fazit: Unter Blinden sind die Einäugigen Könige. Ein König zweiter Klasse ist aber immer noch König, und das tut innen drin sehr gut, was mMn das tatsächliche Motiv der Akteure ist. Tipp für Frau Fertig: Die Nanopartikelgegner suchen auch noch Einäugige und haben eine weitaus vielversprechendere Zukunft als sie verschrobene Mobilfunkgegner haben.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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