Die Tea-Partys der Sendemasten- und Bahnhofsgegner (Forschung)

AnKa, Sonntag, 31.07.2011, 21:48 (vor 4080 Tagen) @ H. Lamarr

Bemerkenswert finde ich, wie leicht sich die Leute mit populistischen Parolen (vergl. "der Mast muss weg" instrumentalisieren lassen und mich welcher Inbrunst sie dann die gewünschten Ansichten vertreten. Und wieder sind es nur ganz wenige, die an den Fäden ziehen und zupfen, im Fall der Tea-Party-Bewegung (TPB) sind es gemäß dem Film die Brüder Koch. Die Prallelitäten der TPB zu Stuttgart 21 oder zur Mobilfunkdebatte sind mMn frappierend. Wutbürger sind Gutbürger, sie sind so gut zu lenken wie eine Herde und bei Bedarf wird alles niedergewalzt, was sich in den Weg stellt.

Diese Gefahr ist in einer offenen Gesellschaft latent gegeben: Die Extremen versuchen, deren Angebote zu missbrauchen.

Den längeren Atem haben jedoch die, die sich um Transparenz, Offenheit und Analyse bemühen, und die darin selbstkritisch, beharrlich und fleissig sind. Das sind die, die guten Willens sind; wegen denen es soziale, gesellschaftliche, technische Fortschritte gibt. Jeder kennt ein paar solcher Leute.

In verzagten Momenten glaubt man, es gebe nicht viele von ihnen. In Wirklichkeit stellen sie aber die Mehrheit. Da kann man darauf vertrauen.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
Wutbürger, Tea-Party


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