UMTS-Handys 100-mal strahlungsärmer als GSM (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 12.05.2011, 23:12 (vor 3725 Tagen) @ Doris

Wer sich allerdings über den nun aktuellen Stand der Forschung nach dem abgeschlossenen NFP57 Projekt detaillierter informieren möchte, kommt um diese 59 Seiten nicht herum. Vor allem ist es eine Information aus erster Hand und nicht eine, die interessen- bzw. meinungsgeprägt von verschiedenen Gruppierungen geboten werden wird.

Guter Link, danke Doris.

Dort findet sich Unerwartetes mit Aha-Effekt wie das hier:

Grosse Unterschiede zwischen Expositionsquellen wurden gefunden. Die Studie zeigt, dass Mobiltelefone die stärkste Quelle für die Exposition des Gehirns gegenüber EMF ist. Die Exposition wird durch das Benutzerverhalten und die Wahl des Telefons beeinflusst. Wichtige Faktoren sind zum Beispiel die Bauart des Telefons, der Gebrauch von Freisprecheinrichtungen (die Exposition ist bei Gebrauch von Freisprecheinrichtungen mehr als 10-fach verringert) oder die Wahl von Telefonen, welche auch UMTS oder nur GSM (UMTS reduziert die durchschnittliche Exposition um mehr als das 100-fache) unterstützen. Die Unterschiede zwischen UMTS und GSM werden durch eine hocheffiziente Leistungssteuerung und Kodierung verursacht, welche die Output-Leistung auf ein Mindestmass reduziert. Im Vergleich zu einem UMTS-Telefon könnte ein drahtloses Telefon, welches innerhalb des Hauses verwendet wird, eine höhere Hirnexposition verursachen.

Die Arbeit von Dr. Nicolas Chavannes gibt es ausführlicher auf Seite 20 des 59-seitigen Syntheseberichtes der Leitungsgruppe

Habe ich mir angesehen, leider ist die Auskunft auch dort nicht geeignet, eindeutig klar zu stellen, welche Expoitionsquellen bei der Schwangeren-Studie nun zu einer Grenzwertüberschreitung geführt haben. Da finde ich die Lösung des DMF besser, zu jeder einzelnen Studie einen umfassenden Zwischen- und/oder Abschlussbericht mit allen relvanten Daten zur Verfügung zu stellen, damit man sich für offene Fragen selber die Antwort suchen kann.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Nutzerverhalten, Gehirn


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