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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Klaus Buchner war sich 2014 sicher</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Klaus Buchner war sich 2014 sicher (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>klaus-buchner.eu hat eine ungültige Antwort gesendet.</p>
</blockquote><p>Die ungültige Antwort bedeutet nicht, dass Klaus Buchner seine EU-Website aufgegeben hat, denn eine Prüfung hat soeben ergeben, die Domain ist noch registriert, also vergeben. Die Prüfung spucke nebenbei allerdings noch ein unerwartetes Ergebnis aus, nämlich dass Buchner die Domain am 4. April 2014 registrieren ließ. Lustig daran ist, die Europawahl 2014, die Klaus Buchner erstmals mit 0,6 Prozent der Stimmen einen der 96 deutschen Sitze im EU-Parlament (751 Sitze) brachte, war erst am 25. Mai 2014. Der Mathematiker muss seinerzeit also enorm zuversichtlich gewesen sein, den Sprung ins Europaparlament zu schaffen, als er sich rd. sechs Wochen <em>vor</em> der Wahl die EU-Domain angelte <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.<br />
 <br />
<em>[Das falsche Datum 14. April 2022 wurde am 18. Januar, 22:24 Uhr auf 4. April berichtigt]</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 18:38:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>https://klaus-buchner.eu ist nicht sicher (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Europaabgeordneten Michèle Rivasi (Europe Écologie) und Klaus Buchner (ÖDP) haben einen Bericht in Auftrag gegeben, der massive Interessenkonflikte von ICNIRP nachweisen soll. Der 98-seitige Bericht (englisch), der von Rivasi und Buchner auch koordiniert wurde, ist jetzt unter dem Originaltitel <a href="https://klaus-buchner.eu/wp-content/uploads/2020/06/ICNIRP-report-FINAL-19-JUNE-2020-1.pdf">&quot;The International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection: Conflicts of interest, corporate interests and the push for 5G&quot;</a>*) veröffentlicht worden (Die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung: Interessenkonflikte, Unternehmensinteressen und der Schub zugunsten von 5G).</p>
</blockquote><p>Mein Browser lehnte heute den Download des Buchner/Rivasi-Berichts ab mit der Begründung:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="font-size:large;">Die Verbindung mit dieser Website ist nicht sicher.</span><br />
klaus-buchner.eu hat eine ungültige Antwort gesendet.</strong></em></span></p>
<p>Momentan lässt sich der Bericht ersatzweise <a href="https://www.michele-rivasi.eu/wp-content/uploads/2020/06/ICNIRP-report-FINAL-JUNE-2020_EN.pdf">noch bei Michèle Rivasi downloaden</a>.<br />
 <br />
Anlass, den alten Link überhaupt als &quot;tot&quot; zu bemerken, war eine fragwürdige Textpassage über Neil Cherry in der <a href="https://kompetenzinitiative.com/wp-content/uploads/2021/09/180921_BuchnerRivasi_Report.pdf">deutschen Druckfassung des Buchner/Rivasi-Berichts</a>, herausgegeben von der sogenannten Kompetenzinitiative:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Scharfer und langjähriger Kritiker der ersten ICNIRP-Richtlinien war Dr. Neil Cherry, Associate Professor für Umweltgesundheit. Im November 1999, vor Einführung der ICNIRP-Grenzwerte für Mobilfunkzellen in Neuseeland, führte Dr. Cherry im Auftrag des neuseeländischen Gesundheitsministerium/Umweltministeriums ein Gutachten über die ICNIRP-Grenzwertempfehlungen durch. [66] [...]</strong></em></span></p>
<p>Quelle 66 <a href="http://www.next-up.org/pdf/Scientific_Study_Dr_Neil_Cherruy_Evidence_of_Health_Effects_of_Electromagnetic_Radiation_Mobile_Base_Station.pdf">führt zu dem besagten Papier von Cherry</a>, eine schmucklose Word-Datei.</p>
<p>Spanisch kam mir in der Textpassage vor, dass Cherry im Auftrag des neuseeländischen Gesundheitsministerium/Umweltministeriums ein Gutachten verfasst haben soll, denn meine Recherchen zu dem 2003 verstorbenen Neuseeländer <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65469">zeigten ein völlig anderes Bild</a>.</p>
<p><strong>Und es kam wie geahnt</strong>: In seinem Papier nennt Cherry weder das neuseeländische Gesundheitsministerium als Auftraggeber, noch das Umweltministerium. Er nennt überhaupt keinen Auftraggeber! Das Papier ist auch kein Gutachten, sondern eine offensichtlich von Cherry in Eigenregie vorgetragene Sammlung von Material zulasten von Icnirp anlässlich einer 2000/2001 stattgefundenen <a href="https://www.aph.gov.au/~/media/wopapub/senate/committee/ecita_ctte/completed_inquiries/1999-02/emr/report/report.ashx">Anhörung vor dem <span class="underline">australischen</span> Oberhaus</a> (Senat). Anlässlich der Einführung von 5G gab es übrigens <a href="https://www.aph.gov.au/DocumentStore.ashx?id=0959ab34-00d4-4e87-b51f-a82ca32c4e4a&amp;subId=673813">wieder so eine Anhörung</a>. Das &quot;Gutachten&quot; war bestenfalls ein retrospektives Parteigutachten für die Fraktion der Bedenkenträger im Senat. Und nur beim ersten Blick auf die Titelseite möchte man meinen, Cherrys Papier erschien im September 2000 zeitnah zu der Anhörung. Doch das stimmt nicht, es erschien erstmals 2002 und Cherry wollte es anscheinend gemäß seinem Copyright-Vermerkt bis 2005 mehrfach aktualisieren. </p>
<p>An der besagten Textpassage in der deutschen Druckfassung des Buchner/Rivasi-Berichts stimmt also mit Verlaub kein Wort.</p>
<p>Möglicherweise hat jedoch ein Übersetzer Mist gebaut und das englische Original beschreibt den tatsächlichen Sachverhalt korrekt:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] A fierce and long-standing critic of the first ICNIRP guidelines was Dr Neil Cherry, Associate Professor of Environmental Health. In November 1999, Dr Cherry was invited by the Ministry of Health/Ministry for the Environment of New Zealand to carry <a href="http://www.next-up.org/pdf/Scientific_Study_Dr_Neil_Cherruy_Evidence_of_Health_Effects_of_Electromagnetic_Radiation_Mobile_Base_Station.pdf">out a peer-review of the proposal to adopt the ICNIRP guidelines</a> for cell sites in New Zealand. [...]</strong></em></span></p>
<p>Nein, aus dem blödsinnigen &quot;Professor für Umweltgesundheit&quot; wird zwar ein erträglicher &quot;Professor für Umwelt und Gesundheit&quot;, statt einem &quot;Auftrag&quot; ist es jetzt nur noch eine &quot;Einladung&quot; und aus dem &quot;Gutachten&quot; wurde eine &quot;Qualitätsprüfung&quot;, doch auch das Original faselt unbelegt von zwei Ministerien, die Cherry eingeladen hätten, und verlegt den Schauplatz von Australien nach Neuseeland.</p>
<p>Auch das englische Original des Berichts ist damit Desinformation pur. Knackpunkt ist der irreführende Link auf das Cherry-Papier von 2002. Der zutreffende und seriöse Link wäre der auf die Anhörung in Australien 2000/2001 gewesen (siehe oben). Dann hätten sich die Autoren des Berichts noch damit herausreden können, dass Australien und Neuseeland in Sachen HF-EMF-Grenzwerte nicht getrennte Wege gehen, sondern Seite an Seite marschieren. Warum sie den leicht zu findenden Link verschmähten weiß ich nicht, vielleicht deshalb, weil die Leser dann nicht exklusiv die Standpunkte von Neil Cherry zu Gesicht bekommen hätten, sondern auch die von seinem Gegenspieler, dem Australier Mike Repacholi, der seinerzeit der erste Icnirp-Vorsitzende war. Wie dem auch sei, <a href="https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2016021914007/3/BfS_2016_3614S80010_Bd1.pdf">Fakt ist</a>: Ein Jahr nach der Anhörung führte Australien mit einer gesetzlichen Regelung die Icnirp-Referenzwerte von 1998 ein, Neuseeland hatte dies bereits 1999 getan, jedoch auf eine gesetzliche Regelung verzichtet und stattdessen die Einhaltung der Icnirp-Referenzwerte in seine Umweltvorschriften aufgenommen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 22:17:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Telecompaper: Desinformation mit Buchner/Rivasi-Bericht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &quot;<em>European Greens question Icnirp standards</em>&quot; (Europas Grüne stellen Icnirp-Empfehlungen in Frage) behauptet das niederländische IT-Magazin <a href="https://www.telecompaper.com/news/european-greens-question-icnirp-standards-call-for-new-public-body-to-look-at-5g-exposure--1343780">Telecompaper</a> &quot;<em>Green parties in the European Parliament have published a report calling for the EU to distance itself from Icnirp [...]</em>&quot; (Die grünen Parteien im Europäischen Parlament haben einen Bericht veröffentlicht, in dem die EU aufgefordert wird, sich von Icnirp zu distanzieren). Diese Darstellung ist falsch, gleichwohl oder gerade deshalb wurde sie von einigen Mitgliedern der Anti-Mobilfunk-Szene <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=European+Greens+question+Icnirp">aufgegriffen</a>.</p>
<p>Richtig ist: Die Fraktion <em>Die Grünen/EFA</em> im Europaparlament hat den Buchner/Rivasi-Bericht lediglich finanziert, sich zueigen gemacht hat sie diesen jedoch nicht. Dies lässt sich mühelos feststellen, sucht man <a href="https://www.greens-efa.eu/de/search-ext/?s_advanced=1&amp;s_word=ICNIRP&amp;s_lang=&amp;s_type=&amp;s_member=&amp;s_tag=">auf der Website der Fraktion</a> nach dem maßgeblichen Stichwort &quot;Icnirp&quot;. Das Ergebnis ist mit Null Treffer (<em>No matches found!</em>) eindeutig. Gesucht wurde am 4. August 2020 um 13:30 Uhr.</p>
<p>Selbstdarstellung von Telecompaper: <em>Seit dem Jahr 2000 halten wir Fachleute in der Telekommunikationsbranche auf dem Laufenden. Telecompaper ist ein angesehenes, unabhängiges Marktforschungs- und Verlagsunternehmen, das sich auf die Telekommunikationsbranche konzentriert.</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 11:32:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Buchner/Rivasi Bericht, der 2te Schuh für ICNIRP-Entwertung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug:<a href="http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/oekoskop/Oekoskop_20_2.pdf">oekoskop 2/2020 Seite -14- </a></p>
<p><strong><span style="color:#399;">VertreterInnen aus Industrie, Technik und Umweltwissenschaft beteuern die Unbedenklichkeit von Mobilfunkstrahlung. Sie berufen sich dabei auf die Grenzwert-Empfehlungen der ICNIRP<span style="font-size:smaller;">[2]</span>, die jedoch weltweit in der Kritik stehen. Diese Grenzwerte berücksichtigen nur die Erwärmung des Gewebes durch die Energie der nichtioni-sierenden Strahlung (NIS), andere biologische (athermische) Effekte jedoch nicht. Sie schützen nicht vor Langzeitauswirkungen, für die es immer mehr Hinweise gibt. Deshalb braucht es nicht nur die zusätzlichen Anlagegrenzwerte, welche die maximal zulässige Strahlung der einzelnen Mobilfunkanlage festlegen. Die AefU verlangen mit sechs Forderungen grundsätzlich eine minimale Mobilfunkbelastung der ganzen Bevölkerung</span></strong></p>
<p><span style="font-size:smaller;">[2] Die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP ist ein privater Verein. Er publiziert Grenzwertempfehlungen. <span class="underline">Deren wissenschaftliche Grundlage zweifelt u.a. auch der Europarat an.</span>  <br />
Redaktion: Stephanie Fuchs, Martin Forter, AefU</span></p>
<p>Die Aefu ist auch nur ein privater Verein, von Ärztinnen und Ärzte aus der Schweiz. Sie  verstehen sich als Vertreter/Innen des Fachbereiches Umweltmedizin und zugleich als unabhängige Nichtregierungsorganisation, die politisch Einfluss nimmt. Da kann man sogar eine Mitgliedschaft verschenken. 2019 hatten der Verein ein <a href="http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/Verein/Das_AefU_Budget_2019.pdf">Budget von 231'500.00 SFr. Mehr als die Hälfte davon geht weg für Personalaufwand.</a> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" /> </p>
<p>Welche wissenschaftliche Kompetenz hat der Europarat um Zweifel zu haben? Keine.<br />
Hier kommt der Kunstgriff Nr. 30 Schopenhauers zum Einsatz. Statt der Gründe gebrauche man Autoritäten nach Maßgabe der Kenntnisse des Gegners.   </p>
<p><strong>Hintergrund Info, <span style="color:#399;"><em><a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_12/resolution_1815/resolution_1815.html">Der Berichterstatter</a><br />
Die Resolution 1815 ist die Idee des luxemburgischen Lehrers <a href="https://www.phonegatealert.org/en/phonegate-mep-michele-rivasi-questions-the-european-commission">Jean Huss</a>, Jahrgang 1947. Der Mitbegründer der “Grünen” in Luxemburg saß von 2004 bis zum 3. Oktober 2011 in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE), er ist dort eines von 318 Mitgliedern der Versammlung gewesen. Die wichtigsten Arbeiten der 4-mal im Jahr tagenden Versammlung werden von Fachausschüssen erledigt, Huss war Mitglied im Ausschuss für „Wanderbewegungen, Flüchtlings- und Bevölkerungsfragen“ und im Ausschuss für „Umwelt und Landwirtschaft, kommunale und regionale Angelegenheiten“ sowie in einigen Unterausschüssen. <a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_12/resolution_1815/resolution_1815.html">Mehr dazu hier ...</a></em></span></strong></p>
<p><strong>Kommentar: </strong>Die Hetze gegen die ICNIRP wird systematisch voran getrieben, wie z.B. in der Mitglieder Zeitschriften der AefU. Da darf jeder mal die Seiten schwärzen. (Dr. med. Edith Steiner, <a href="https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/kreuzlingen/verein-strahlungsfreies-kreuzlingen-treffen-mit-volker-ullrich-ld.1175286">Prof. Dr. Volker Ullrich emeritiert</a>, <a href="https://chur.bauhygiene.ch/vita">Markus N. Durrer</a>,  <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Zbornik">Stefan Zbornik</a>, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62467">Dr. med. Hans-Peter Hutter</a>, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63299">Prof. Dr. Michael Kundi</a>, Dr.  med.  <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=49865">Hanns Moshammer</a>)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69121</link>
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<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 15:23:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Buchner/Rivasi-Report: Icnirp zwingt niemanden ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Buchner/Rivasi-Report liest kann den Eindruck gewinnen, Regierungen in aller Welt hätten keine andere Wahl, als sich die Icnirp-Grenzwerte aufzwingen zu lassen. Das aber stimmt nicht, jede Regierung kann sich aus freien Stücken für oder gegen die Icnirp-Grenzwerte entscheiden, denn diese sind kein kategorischer Imperativ, sondern, das scheint in Vergessenheit geraten zu sein, <span class="underline">Empfehlungen</span>. Ist es daher Icnirp anzulasten, wenn sich viele aber nicht alle der rund 200 Regierungen dieser Welt freiwillig für Icnirp entschieden haben?</p>
<p>Eigentlich nicht, oder? Weil damit das Pferd vom Schwanz aufgezäumt wird. Unter diesem Aspekt ist auch ein Icnirp-Ersatz, der exklusiv mit Wissenschaftlern aus Kreisen der Kritiker beschickt wird, keine grundsätzliche Lösung des Problems, dass eine kleine Gruppe Weiser in einer kniffligen Frage über das Schicksal der Menschheit entscheidet. Denn aller Voraussicht nach wird auch ein Icnirp-Ersatz in die Kritik geraten, so wie dies regelmäßig mit Oppositionsparteien geschieht, wenn diese, sobald sie in Regierungsverantwortung sind, ihre oppositionellen Extrempositionen aufweichen und sich kompromissbereit der normativen Kraft des Faktischen beugen müssen.</p>
<p><span style="font-size:large;">Was also tun?</span></p>
<p>Die Auflösung von Icnirp zu fordern halte ich für Blendwerk, das sich eine Handvoll Taktgeber der internationalen Anti-Mobilfunk-Szene ausgedacht haben. Wem die Icnirp-Empfehlungen nicht passen ist bei Icnirp indes an der falschen Adresse und sollte sich besser an die Regierung seines Landes wenden, um diese mit überzeugenden Argumenten oder mit List und Tücke für andere (niedrigere) Grenzwerte zu gewinnen. In der Schweiz, in Indien, Belgien und in Teilen Italiens scheint dies ja funktioniert zu haben, dort gelten für Ganzkörperbefeldung nur Bruchteile der Icnirp-Grenzwerte. Mutmaßlich wurde die Parole &quot;alle gegen Icnirp&quot; nur deshalb ausgegeben, weil dieser Gegner zahlenmäßig weit unterlegen ist und sich der Brennstrahl der Kritik bequem auf einen Punkt konzentrieren lässt. Im Gefecht mit geschätzt 100 oder mehr Regierungen, die an Icnirp festhalten, sähen die Kräfteverhältnisse für die Angreifer ganz anders aus.</p>
<p>Seit jeher ist die Anti-Mobilfunk-Szene eine Magerwiese, auf der viele Schafe grasen, die sich von wenigen Schäferhunden willig in beliebige Richtungen treiben lassen. Wer dieses Spiel durchschaut und sich nicht länger instrumentalisieren lassen möchte, kehrt der Szene früher oder später den Rücken. Übrig bleibt, wer lieber andere denken lässt. Zu einem Ausbluten des Szene kommt es nicht, weil mit jedem neuen Mobilfunkstandard und jeder damit einhergehenden Netzverdichtung frische Nachrücker die Lücken füllen. Dieser Kreislauf ist mMn für den erschreckend hohen Anteil uninformierter mühelos steuerbarer Mitläufer in der Szene verantwortlich. Momentan wird die Herde gegen Icnirp in Stellung gebracht, zuvor waren Lerchl, Röösli, BfS, Repacholi, Bernhardt und andere im Zentrum der Zielscheibe.</p>
<p>Wenn aber Icnirp das falsche Ziel ist, warum geben die Strippenzieher der Szene dann doch die Parole &quot;alle gegen Icnirp&quot; aus? Ich meine, was jetzt passiert ist Teil eine lanfristigen Erosionsstrategie, die systematisch die Entwertung von widerspenstigen Repräsentanten der anerkannten Wissenschaft zum Ziel hat. Irgendwann, so das Kalkül, wird die Politik auf diese breit angelegte systematische Entwertung reagieren und erwartungsgemäß handeln. Die zahllosen Petition gegen 5G, wenngleich ausnahmslos blödsinnig begründet, dienen als Druckmittel der breiten Masse diesem Ziel genauso wie die regelmäßig von &quot;Wissenschaftlern&quot; und Wissenschaftlern losgetretenen Appelle. Noch zeigen alle diese Aktionen keine nennenswerte Wirkung in der Politik, der Atomausstieg Deutschlands nach dem Fukushima-Unglück zeigt jedoch, dass die Ausnahme von der Regel so unerwartet kommen kann wie der Tod eines unbesorgten gut genährten U.S.-Truthahns kurz vor Thanksgiving.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 16:59:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was wäre, wenn Buchner &amp; Rivasi Erfolg hätten? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:large;">Blick in die Glaskugel ...</span></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2028. Nach dem Buchner/Rivasi-Report kam es ab 2021 europaweit zu gewalttätigen Volksaufständen gegen Icnirp, 2023 kündigte die WHO unter dem Eindruck des Volkszorns die Zusammenarbeit mit dem Verein, der sich wenige Monate später selbst auflöst. Rechtsnachfolger von Icnirp wird 2024 der neu gegründete EU-Ausschuss Icnirp Reserve mit Lennart Hardell und Dariusz Leszczynski als Doppelspitze. In der beratenden Expertekommission dieses Ausschusses sitzen als deutsche Vertreter Jörn Gutbier, Cornelia Waldmann-Selsam und Mario Babilon. 2025 legte Icnirp Reserve der EU-Kommission neue Expositionsrichtlinen vor, die sich an den Richtwerten des SBM 2024 orientieren und die maximale Exposition von 0 bis 300 GHz frequenzunabhängig auf 1 mW/m² begrenzen. Das Europaparlament stimmt diesem neuen Grenzwert in seiner Sitzung vom 30. Februar 2026 mit überwältigender Mehrheit zu. Die europäischen Mobilfunknetzbetreiber sind entsetzt, können das Parlament jedoch nicht umstimmen. Zähneknirschend akzeptieren sie die neue Regulation und beginnen mit der nun notwendig gewordenen nie dagewesenen Netzverdichtung, die mindestens alle 30 Meter einen Mobilfunkstandort verlangt.</p>
<p>Zur Finanzierung dieser Mammutaufgabe müssen die Netzbetreiber die Nutzungsgebühren versechsfachen. Dies führt zu Protesten in der Bevölkerung. Ab 2027 häufen sich Angriffe verängstigter Wutbürger auf die Bautrupps der Netzbetreiber, der Ausbau gerät ins Stocken. Die miserable Versorgung mit Mobilfunkdiensten heizt die Wut der Bevölkerung weiter an, die Situation eskaliert in ganz Europa. Marodierende Banden, angeführt von &quot;Elektrosensiblen&quot; zerstören massenweise Kleinzellen und verschärfen damit den Notstand weiter. Hardell und Leszczynski können in Brüssel ihre Büros nur noch unter Polizeischutz verlassen, auch vor ihren Wohnungen wartet der Mob auf sie. Im Foyer des Europaparlaments bekunden die Ex-Abgeordneten Klaus Buchner und Michèle Rivasi in einer Sendung von nrwtv, das alles hätten sie weder vorhersehen können noch hätten sie es gewollt. Als militante Demonstranten ins Parlamentsgebäude eindringen, muss die Sendung abgebrochen werden. Die Baubiologenverbände melden den vierten Rekordstand in Folge, 25'000 Baubiologen bundesweit, Tendenz steigend, bedienen besorgte Bürger mit EMF-Schutzmaßnahmen aller Art. Dann aber, am Abend des 14. Juni 2028 tritt der EU-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen. Einstimmig beschließt er die Auflösung der Icnirp Reserve mit sofortiger Wirkung und die Reaktivierung von Icnirp mit allen Rechten und Pflichten, die der Verein 2023 hatte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69114</link>
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<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 15:27:05 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Europaparlament: Buchner &amp; Rivasi legen ICNIRP-Kritik vor (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Recherche Arbeit, Medienberichte gegen ICNIRP ist meinem Verständnis nach das Abschiedsgeschenk vom <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69064">MdEP Dr. Klaus Buchner</a> an seine lieben Mitstreiter.</p>
<p>Unter den Belesenen, ist lange bekannt, dass es zwei Lager bei den Wissenschaftler gibt, die bei der Risikobewertung mit gestalten möchten. Wobei nur aus einem Lager die  Versuche kommen, die Zivilbevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. <br />
 <br />
Grob betrachtet, will Buchner und Rivasi die BioInitiative auf gleiches Niveau heben wie die ICNIRP. Ungeachtet davon, dass die Akteure sich längst im Ruhestand befinden. Amtierende Wissenschaftler drücken sich vorsichtig aus, ihre Aussagen basieren auf nachprüfbare Fakten, sie sind wissenschaftlich tätig. Rentner können hingegen problemlos ihre Meinung kund tun. Sie google und zitieren sich gegenseitig. Ausgeklammert wird was nicht zu ihrer Meinung passt. Siehe <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67033">Klaus Buchners Auftritt im  EU-Gebäude</a>.</p>
<p>In dem Bericht kommt die Meinung von Don Maisch, Lloyd Morgen, Darius Leszczynski vor. <br />
Sie zählen zu den ICNIRP-Kritikern, die die öffentliche Meinung von Laien beeinflussen. Sie befinden sich im Ruhestand. Im Kreis von Laien ist es egal ob der Leithammel im Ruhestand ist oder nicht, da zählt nur der Dr.-Titel. Siehe Dr. Klaus Buchner, er kann den <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68687">größten Blödsinn</a> verzapfen ... und die <a href="https://www.gifhorner-rundschau.de/gifhorn/article228630711/Kontroverse-Diskussion-ueber-5G-in-Gifhorn.html">Lemminge</a> folgen. </p>
<p><strong>Mitstreiter aus dem Lager der ICNIRP-Kritiker sind:</strong></p>
<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66004">Ronald Melnick</a> EHT Ruhestand<br />
Devra Davis EHT Ruhestand<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65559">Lloyd Morgen</a> EHT Ruhestand<br />
Don Maisch ORSAA Ruhestand<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57895">Dariusz Leszczynski</a> Ruhestand<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64297">Lennart Hardell</a> Ruhestand</p>
<p>Sie fordern Vorsorge und &quot;unabhängige&quot; wissenschaftliche Risikobewertung. Wobei ihre Definition unabhängig mir weiterhin unklar ist. Rentner sind unabhängig aber sie sind wie man bei <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68589">Klaus Buchner sieht</a> mMn auch im höchsten Maß unanständig.  </p>
<p><strong>Komitee BioInitiative</strong></p>
<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59954">Martin Blank</a> †<br />
Carl Blackman<br />
Michael Kundi<br />
Cindy Sage</p>
<p><strong>Teilnehmer BioInitiative-Report</strong></p>
<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65559">David Carpenter</a> Ruhestand<br />
Zoreh Davanipour <br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65311">David Gee</a><br />
Lennart Hardell Ruhestand<br />
Olle Johansson Ruhestand<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67335">Henry Lai</a> Ruhestand <br />
Kjell Hansson Mild<br />
Zhengping Xu <br />
Guangdin Chen<br />
Carlo V. Bellieni <br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65559">Igor Belyaev</a><br />
Adamantia F. Fragopoulou <br />
Yury Grigoriev Ruhestand<br />
Kjell Hansson Mild <br />
Martha Herbert <br />
Paul Héroux<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=61791">Abraham R Liboff</a> Ruhestand<br />
Ying Li <br />
Lukas H. Margaritis<br />
Henrietta Nittby <br />
Bertil R. Persson <br />
Iole Pinto <br />
Paulraj Rajamani <br />
Leif Salford im Ruhestand</p>
<p><strong>Am Rand agieren u.a. da noch </strong></p>
<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65896">Hamid Molla-Djafari</a>, Wien <br />
<a href="https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/icnirp-richtlinien-zur-exposition-durch-elektromagnetische-felder/">Hans-Peter Hutter</a>, Wien<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68131">Piero Lercher</a>, EuropaEM, Wien<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62718">Wilhelm Mosgöller</a>, EuropaEM, Wien<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63946">Hans Michael Moshammer</a>, EuropaEM, Wien<br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68167">Franz X. Adlkofer</a> Stiftung Pandora Ruhestand </p>
<p><strong>Verwandte Theads</strong><br />
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<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63543">Weltweit 40 bis 55 wegen Mobilfunk besorgte Wissenschaftler</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 13:11:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Investigate Europe: Wieder einmal die Deutschen (II) ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Böse ist  also nicht wie erwartet der Gärtner, die Deutschen sind's wieder einmal.</p>
</blockquote><p>Und noch einmal ein Blick auf die Deutschen, diesmal aus anderer Perspektive.</p>
<p>Louis Slesin hat Icnirp im Visier, ich hingegen habe mir angesehen, wie sich die Recherchegruppe &quot;Investigate Europe&quot; finanziert. Freundlicherweise gibt die Gruppe auf ihrer <a href="https://www.investigate-europe.eu/en/about-us/donors/">Website</a> darüber Auskunft, wer alles ihr finanziell unter die Arme greift. Und wie es der Zufall will, sind es schon wieder die Deutschen, die am spendabelsten sind. In den drei Jahren seit Gründung der Gruppe 2016/2017 hat sie bis 2018/2019 mindestens 1,65 Mio. Euro an Spenden bekommen, macht durchschnittlich rd. 548'000 Euro pro Jahr. Das ist weitaus mehr als Icnirp jährlich einheimst. Zu den privaten Spendern zählt ein Mitglied der Familie Wirtz, die als Inhaber der Pharmafirma Grünenthal in den Contergan-Skandal verwickelt war. Die Stiftung Pandora, Big Tobacco oder ein Verein der Anti-Mobilfunk-Szene taucht unter den Spendern sichtbar nicht auf. Entweder haben die gar nichts gespendet, sich gut versteckt oder der Betrag lag unter der Deklarationsrenze von 10'000 Euro.</p>
<p><span style="font-size:large;">Manchmal kann eine einzige Person eine Lawine auslösen</span></p>
<p>Wer Investigate Europe mit einer Spende 150'000 Euro und mehr am Leben erhält, kann das Geld gut und gerne völlig selbstlos in die Gruppe hineinbuttern. Und mangels Anfangsverdacht sehe ich auch nicht, dass ein Großspender Investigate Europe 2018 damit <em>beauftragt</em> hat, Icnirp in die Pfanne zu hauen, nur weil die Gruppe Anfang 2019 urplötzlich damit begann, Icnirp mit mehreren mMn eindeutig tendenziösen Artikeln in die Wade zu beißen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass anstelle eines Auftrags diskret ein entsprechender <em>Wunsch</em> geäußert wurde, dem sich die Gruppe nicht entziehen konnte, was sich wohl nie wird beweisen oder widerlegen lassen.</p>
<p>Mein Verdacht beruht auf einer Eigenerfahrung: Um 2006 herum begann ein bundesweit bekannter Festival-Veranstalter in München aus dem Nichts heraus damit, Mobilfunkgegner aus dem ganzen Bundesgebiet zu versammeln, um in mehreren Sitzungen &quot;Mobilfunk-Vorsorgegrenzwerte&quot; auszudiskutieren und zu propagieren. Nur, was zum Teufel hat ein Festival-Veranstalter mit dem &quot;Risiko Mobilfunk&quot; zu tun? Das Motiv stellte sich erst im Laufe der fruchtlosen Diskussionen schemenhaft heraus: Die Geschäftsführerin des Veranstalters glaubte seinerzeit &quot;elektrosensibel&quot; zu sein! Mehr steckte nicht hinter dieser Aktion.</p>
<p>Dies nur als Beispiel dafür, wie einzelne Personen in entsprechender Position im privaten Eigeninteresse starke Bewegung in eine Angelegenheit bringen können. Das Ziel der Diskussionen damals war von Anfang an klar, schon daran erkennbar, dass ausschließlich Mobilfunkgegner und noch dazu überwiegend fachliche Laien am Tisch saßen. Ein kompetent befundenes belastbares Ergebnis war unter diesen Umständen nicht zu erwarten. Dennoch propagierte der Veranstalter jahrelang einen keineswegs einstimmig getragenen willkürlich festgelegten Vorsorgewert öffentlich und bot Mobilfunkgegnern Gelegenheiten, sich anlässlich Festivals öffentlich zu präsentieren.</p>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 11:23:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Microwave News: Erdnüsse vs. Kokosnüsse (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Slesins jüngste Meldung auf Microwave News titelt <a href="https://microwavenews.com/short-takes-archive/germany-supports-icnirp">ICNIRP’s Principal Patron: Germany</a> und stellt fest, die deutsche Regierung ist Icnirps Hauptsponsor, sie deckte in den vergangenen drei Jahren 70 Prozent bis 80 Prozent des Finanzbedarfs des Münchener Vereins.</p>
</blockquote><p>Die Icnirp-Jahreseinkommen, wovon staatliche Spenden den Löwenanteil ausmachen, lag gemäß Microwave News in den vergangenen fünf Jahren zwischen 113'000 Euro und 201'000 Euro, das ist mMn erstaunlich wenig, jedes Vorstandsmitglied eines deutschen Großunternehmens verdient erheblich mehr. Und noch ein Vergleich: Die Entwicklung der Corona-Warn-App ließ sich die Bundesregierung gemäß dem <a href="https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/kontraste/videosextern/corona-warn-app-ziemlich-teuer-104.html">TV-Magazin Kontraste</a> 20 Mio. Euro kosten. Bis Ende Mai 2021 kommen noch einmal 32 Mio. Euro für den Betrieb der Server und der Hotline hinzu.</p>
<p>Über seine Einkünfte und Ausgaben gibt der Münchener Verein seit 2010 öffentlich mehr preis (<a href="https://www.icnirp.org/en/activities/annual-reports/index.html">Jahresberichte</a>) als jeder mir bekannte Anti-Mobilfunk-Verein, sei es Diagnose-Funk, die &quot;Kompetenzinitiative&quot;, Gigaherz, Bürgerwelle oder sonst wer. Aber: Über die Zusammensetzung des Spendenaufkommens orientiert sich Icnirp an der Praxis der Gegner und schweigt.</p>
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<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 22:13:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Microwave News: Wieder einmal die Deutschen ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Louis Slesin wurde von dem Buchner/Rivasi-Report offenbar inspiriert, sich mehr um Deutschlands Rolle bei der Finanzierung von Icnirp zu kümmern. Mit Erfolg. Slesins jüngste Meldung auf Microwave News titelt <a href="https://microwavenews.com/short-takes-archive/germany-supports-icnirp">ICNIRP’s Principal Patron: Germany</a> und stellt fest, die deutsche Regierung ist Icnirps Hauptsponsor, sie deckte in den vergangenen drei Jahren 70 Prozent bis 80 Prozent des Finanzbedarfs des Münchener Vereins. Der Böse ist  also nicht wie erwartet der Gärtner, die Deutschen sind's wieder einmal.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 21:28:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Le Monde weist auf &quot;Investigate Europe&quot; hin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Le Monde ist in Frankreich ein Leitmedium und deshalb erwähnenswert. Das Blatt schreibt: </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] ICNIRP ist eine bürgergesellschaftliche Organisation mit Sitz in Deutschland und wird von der Weltgesundheitsorganisation als &quot;unabhängige wissenschaftliche Kommission&quot; anerkannt. Ein am Freitag, den 19. Juni veröffentlichter parlamentarischer Bericht stellt ICNIRPs Unparteilichkeit in Frage. Der Bericht, der von dem deutschen Grünen-Abgeordneten Klaus Büchner und der französischen Europaabgeordneten Michèle Rivasi initiiert wurde, wirft ICNIRP vor, unter dem Einfluss von Telekommunikationsriesen zu stehen und wissenschaftliche Publikationen, die vor Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Entwicklung von 5G warnen, nicht zu berücksichtigen. Der Bericht basiert insbesondere auf der Arbeit von &quot;Investigate Europe&quot;, einem europäischen Zusammenschluss investigativer Journalisten. [...]</strong></em></span></p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66564">Investigate Europe im IZgMF-Forum</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=69055">Webinar zu 5G mit Investigate-Europe-Journalist Harald Schumann</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69099</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69099</guid>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 12:02:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Epoch Times betont &quot;Mobilfunklobby und Militär&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das an <a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Epoch_Times">Verschwörungstheorien interessierte</a> Internetmagazin Epoch Times ist von dem Buchner/Rivasi-Bericht naturgemäß angetan und titelt artgerecht &quot;<a href="https://www.epochtimes.de/politik/europa/studie-grenzwerte-mobilfunkstrahlung-lobby-militaer-icnirp-einseitige-forschung-a3273640.html">Strahlungsrichtlinien für Mobiltelefone 'stark beeinflusst' von Mobilfunklobby und Militär&quot;</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69098</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69098</guid>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 11:32:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Über die Auskunftspflichten des Europaparlaments (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Der Buchner/Rivasi-Bericht wirft Fragen auf, beispielsweise welchen Auftrag die beiden Berichterstatter den Autoren des Berichts erteilt haben. Sollten diese nur möglichst viele Behauptungen, Unterstellungen und Vermutungen zum Nachteil von ICNIRP einsammeln, oder sollten sie mit der Prüfung des Wahrheitsgehalts ihrer Fundstellen (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=69065#p69094">Beispiel</a>) zusätzlich die Spreu vom Weizen trennen?</strong></span><br />
 <br />
Eine Anfrage beim EU-Parlament über das Recht von EU-Bürgern auf Auskunft über den Inhalt von Arbeitsunterlagen eines EU-Abgeordneten führte heute zu folgender erhellender Antwort:</p>
<p><em>Grundsätzlich können EU-Bürger Unterlagen beim <a href="https://www.europarl.europa.eu/RegistreWeb/?language=DE">Dokumentenregister des Europaparlaments</a> anfragen, das hierfür zentral zuständig ist. Wer mit der Suchmaske nicht fündig wird, kann sich direkt an das Register wenden: register@europarl.europa.eu</em></p>
<p><em>Im konkreten Fall dürfte eine solche Anfrage jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis führen, denn die Verordnung 1049/2001, in der im Sinne der Informationsfreiheit der Zugriff auf EU-Dokumente geregelt wird, bezieht sich nur auf Dokumente des Europäischen Parlaments, wie sie in Regel 122 der Geschäftsordnung definiert werden: &quot;<em>Gemäß Artikel 4 des Abgeordnetenstatuts des Europäischen Parlaments gelten von einzelnen Mitgliedern oder Fraktionen erstellte Dokumente zum Zweck des Zugangs zu Dokumenten nur dann als Dokumente des Parlaments, wenn sie gemäß dieser Geschäftsordnung eingereicht werden.</em>&quot;</em></p>
<p><em>Mit einer Anfrage an das Europäische Parlament erhält man somit keinen unbegrenzten Zugang zu Dokumenten der Europaabgeordneten, es sei denn, diese wurden der EP-Administration überreicht (etwa Änderungsanträge, Berichte, Erklärungen zu einer Abstimmung etc.). Heißt im Klartext: Wir haben schlicht keinen Zugriff auf die Arbeitsdokumente von Europaabgeordneten.</em></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69096</link>
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<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 11:19:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ÖDP-Bundesverband trägt Eulen nach Athen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>&quot;Um die „Ungefährlichkeit“ der Strahlung plausibel zu machen, ignoriert ICNIRP e.V. den weitaus überwiegenden Teil der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet, indem behauptet wird, kritische Studien würden nicht den Anforderungen an wissenschaftliche Qualität entsprechen. Das macht ICNIRP e.V. selbst dann, wenn sie in den angesehensten wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden [1].&quot;</em> <br />
...<br />
<em>&quot;[1] Als Beispiel sei hier die sog. NTP-Studie angeführt, die von einer Regierungsstelle der USA, genauer: der <strong>Food and Drug Administration</strong>, in Auftrag gegeben wurde und an Ratten die krebserregende Wirkung von Funkstrahlung nachgewiesen hat. </em></p>
</blockquote><p>Wenn die ÖDPler so Politik machen, wie sie recherchieren, dann erklärt das schlüssig, warum sie seit ihrer Gründung 1982 den Niederungen der Kleinparteien nicht entkommen konnten.</p>
<p>► Wenn ICNIRP sagt, die NTP-Studie sei kein Grund für eine Grenzwertsenkung, dann ist das für die ÖDP ein Skandal.<br />
► Wenn aber der Auftraggeber der NTP-Studie, die FDA, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66189">sinngemäß dasselbe sagt</a>, dann – nimmt die ÖDP dies vorsichtshalber erst gar nicht zur Kenntnis, um sich nicht rettend in die U.S.-Innenpolitik einmischen zu müssen.</p>
<p>Klaus Buchner hat mit seiner Anti-Mobilfunk-Strategie die ÖDP erfolgreich indoktriniert – und in eine Sackgasse geführt. Wenn er am 15. Juli 2020 als Europaabgeordneter zurücktreten wird, könnte der Spuk ein Ende nehmen. Oder er nutzt die frei gewordenen Kapazitäten, um in Deutschland mit 80 Jahren noch einmal richtig Gas zu geben. Wir werden es erleben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69095</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69095</guid>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 23:03:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Überraschung: Neil Cherry entlastete ICNIRP versehentlich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug von Seite 26 des Buchner/Rivasi-Berichts:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Er [Neil Cherry; Anm. Postingautor] warf Repacholi zudem vor, enge Verbindungen zur Industrie zu unterhalten. &quot;Er trat nicht nur in Neuseeland in zwei Gerichtsverfahren für Industriekunden auf, in Wien war er zu einer von der Industrie gesponserten Pressekonferenz eingeladen, wo er erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass GSM-Mobiltelefone gesundheitsgefährdend seien. Auf der Konferenz präsentierte er seinen Vortrag über das von Telstra (u.a. Australiens größter Mobilfunknetzbetreiber) finanzierte Projekt, das zeigte, dass die Strahlung von GSM-Mobiltelefonen bei ziemlich niedrigen nichtthermischen Werten den Krebs bei Mäusen verdoppelt. Auf die Frage des Konferenzvorsitzenden Dr. Michael Kundi sagte Dr. Repacholi, eine Studie sei erst dann ein Beweis, wenn sie repliziert wird. Die Konferenzteilnehmer haben dies zurückgewiesen. Eine Studie ist ein Beweis. Die Replikation liefert Bestätigung und Gewissheit&quot;. [...]</strong></em></span></p>
<p>Englischer <strong>Originaltext</strong>: <em>[...] He also accused Repacholi of maintaining close links with industry. “He not only appeared in New Zealand in two court cases for industrial clients, in Vienna he was taken to an industry sponsored press conference where he stated that there was no evidence that GSM cell phones were hazardous to health. At the conference, he presented his paper on the Telstra (Telstra is Australia's largest mobile network operator and telecom company) funded project that showed that GSM cell phone radiation at quite low non-thermal levels, doubled the cancer in mice. When challenged by the conference chairman, Dr Michael Kundi, Dr Repacholi said that a study is not evidence until it is replicated. The conference rejected this. A study is evidence. Replication provides confirmation and establishment.” [...]</em></p>
<p>Eine Quelle wird für dieses Textfragment nicht genannt. Die direkte Suche danach führt mit Google zu <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=%22He+also+accused+Repacholi+of+maintaining+close+links%22">einem einzigen Treffer</a>, der aber ist wertlos, weil nur der Buchner/Rivasi-Bericht.</p>
<p>Da an dem Text einiges seltsam ist, etwa der plötzliche Umschwung der Pressekonferenz zu einer wissenschaftlichen Konferenz mit Chairman, oder die einhellige Zurückweisung von Repacholis Stellungnahme zum Wert von Replikationen, bohrte ich im Internet gezielt nach dieser eigentümlichen Konferenz.</p>
<p>In 20 Jahren Tiefe wurde ich fündig.</p>
<p>Damals, im Mai 2000, stellten die Austrian Research Centres Seibersdorf (ARCS) in Wien neue Forschungsergebnisse unter dem verknöcherten Titel &quot;Studie der dokumentierte Forschungsresultate der Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder&quot; im Rahmen einer Pressekonferenz mit begleitender Podiumsdiskussion vor. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Ulf Bergqvist (Schweden), Michael Kundi (Österreich), Georg Neubauer (ARCS), Michael H. Repacholi (Australien), Thomas Tenforde (USA), Helga Tuschl (ARCS) und Bernard Veyret (Frankreich). Eine Zusammenfassung der Veranstaltung <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000607_OTS0267/enquete-mensch-und-mobilfunk-die-ergebnisse">gibt es hier zu lesen</a>.</p>
<p>Die Quelle passt, vom unerwähnten vermutlich frei erfundenen Industrie-Sponsering abgesehen, bestens zu den im Buchner/Rivasi-Bericht geschilderten Begleitumständen, die Darstellung aber bestätigt sie nicht. Die angebliche &quot;Konferenz&quot; stellt sich als Podiumsdiskussion heraus und wenn überhaupt, dann war Michael Kundi deren Moderator und nicht &quot;Konferenzvorsitzender&quot; (Pressekonferenzen und Podiumsdiskussionen haben nie einen Vorsitzenden). Was der Bericht über den Kundi-Repacholi-Dialog schreibt, wird in der Quelle nicht erwähnt, dort steht nur, dass Repacholi als Autor einer damals viel beachteten (weil alarmierenden) Krebsstudie an Mäusen seine eigenen Studienergebnisse anzweifelte, solange diese nicht repliziert worden seien. Angeblich waren alle anderen Teilnehmer der &quot;Konferenz&quot; anderer Meinung: Eine Studie, egal ob repliziert oder nicht, sei ein Beweis.</p>
<p>Nehmen wir einmal an es war wirklich so. Dann müssen auch Bergqvist und Veyret den Standpunkt Repacholis verworfen haben. Doch die beiden waren damals <a href="https://www.icnirp.org/en/about-icnirp/former-members/index.html">Mitglieder</a> der ICNIRP-Kommission! Sie hätten sich damit gegen den ICNIRP-Mitbegründer und Ex-Vorsitzenden Repacholi gestellt und vor allem gegen das angebliche von &quot;der Industrie&quot; in die Wissenschaft eingeschleuste Dogma, alarmierende Studien erlangten erst nach erfolgreicher Replikation Bedeutung. Dies erscheint mir extrem unwahrscheinlich. Denn Bergqvist und Veyret hätten damit den angestrebten Eindruck widerlegt, den Neil Cherry unbedingt erwecken wollte, dass nämlich ICNIRP-Mitglieder durchtriebene Gauner sind, die heimlich im Dienst &quot;der Industrie&quot; stehen.</p>
<p>Das analysierte Textfragment, ich konnte es schließlich in einer <a href="https://researcharchive.lincoln.ac.nz/bitstream/handle/10182/3933/90_m4_EMR_ICNIRP_critique_09-02.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y">Originalarbeit Cherrys vom 8. September 2000</a> doch noch finden, ist nichts weiter als eine grob verzerrte Überlieferung der ARCS-Veranstaltung vom Mai 2000. Mutmaßlich wurde Cherry die Information über &quot;stille Post&quot; zugetragen und auf diesem Weg verfälscht. Denkbar ist auch, dass er im Publikum an der Veranstaltung teilnahm, denn im Jahr 2000 war der Neuseeländer in Österreich auf Tournee. So oder so haben die Autoren des Buchner/Rivasi-Berichts sich mit der Auswahl dieses Textfragments einen kuriosen Fehlgriff geleistet, denn, wäre es wahr, entlastet es ICNIRP unfreiwillig statt den Verein zu belasten.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt einen systematischen Mangel des Buchner/Rivasi-Berichts: Die Autoren  haben geschossen, was ihnen an Belastungsmaterial gegen ICNIRP vor die Flinte kam, den Wahrheitsgehalt ihrer Treffer prüften sie nicht. Der Bericht beruht daher auf der weltfremden Annahme, alles was das www bei einer Recherche hergibt sei wahr. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Bericht nur eine Treffersammlung ohne Erkenntnisgewinn gegenüber den Fundstellen im Netz, denn ungeprüft kann jeder Treffer wahr oder unwahr sein. Es wäre interessant zu wissen, wie viel Geld die Fraktion der Grünen/EFA im Europaparlament für ein derart wertloses Papier auf den Tisch gelegt hat.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69094</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69094</guid>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 22:14:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ÖDP-Bundesverband trägt Eulen nach Athen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Neben offensichtlichen gibt es auch offensichtlich falsche Darstellungen in dem Webbeitrag. Zitat:</p>
<p><em>&quot;Um die „Ungefährlichkeit“ der Strahlung plausibel zu machen, ignoriert ICNIRP e.V. den weitaus überwiegenden Teil der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet, indem behauptet wird, kritische Studien würden nicht den Anforderungen an wissenschaftliche Qualität entsprechen. Das macht ICNIRP e.V. selbst dann, wenn sie in den angesehensten wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden [1].&quot;</em> <br />
...<br />
<em>&quot;[1] Als Beispiel sei hier die sog. NTP-Studie angeführt, die von einer Regierungsstelle der USA, genauer: der Food and Drug Administration, in Auftrag gegeben wurde und an Ratten die krebserregende Wirkung von Funkstrahlung nachgewiesen hat. </em></p>
<p><em>ntp.niehs.nih.gov/ntp/about_ntp/trpanel/2018/march/tr595peerdraft.pdf  &amp;nbsp; &quot;</em></p>
<p>Kommentar: Meines Wissens ist die NTP-Studie in überhaupt keiner anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht worden. Es handelt sich vielmehr um Technische Reports, die auf den NTP-Websites heruntergeladen werden können. Der von der ÖDP- bereitgestellte Link ist zudem nicht mehr gültig, sondern verweist auf das alte Dokument, dass vor dem öffentlichen Peer-Review Verfahren aktuell war.</p>
<p>Nächste offensichtlich falsch Behauptung: <br />
<em>&quot;Bezeichnend ist auch, dass ICNIRP e.V. die italienische Kontrollstudie dazu in seinen Berichten überhaupt nicht erwähnt hat&quot;</em> </p>
<p>Kommentar: ICNIRP hat sich detailliert und wissenschaftlich nachvollziehbar zur NTP <strong>und</strong> zur Ramazzini-Studie geäußert (übrigens in einem anerkannten wissenschaftlichen Fachjournal)[a]. Man muss ja nicht notwendigerweise die selbe Sichtweise teilen, aber in der Wissenschaft ist es dann üblich, diese Sichtweise ebenso nachvollziehbar darzulegen und nicht zu behaupten, dass wichtige Studien ignoriert werden.</p>
<p>[a] International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP)1 ICNIRP Note: Critical Evaluation of Two Radiofrequency Electromagnetic Field Animal Carcinogenicity Studies Published in 2018, Health Physics: May 2020 - Volume 118 - Issue 5 - p 525-532 doi: 10.1097/HP.0000000000001137</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69092</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69092</guid>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 15:24:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Wellenreiter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ÖDP-Bundesverband trägt Eulen nach Athen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bestimmt-die-mobilfunk-industrie-ihre-eigenen-gren/">ÖDP-Bundesverband</a> schwärmt doppeldeutig, das Ergebnis des Buchner-Rivasi-Berichts sei ein Skandal. So hart würde ich mit den beiden Berichterstattern nicht ins Gericht gehen. Auf welch dünnen Beinchen die Meldung der Kleinpartei steht macht die folgende Passage exemplarisch deutlich:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Rivasi-Buchner Bericht weist dagegen nach, dass ICNIRP e.V. ein privater Verein ist, der in München registriert ist.</strong></em></span> </p>
<p>Nein! Wirklich? Wer hätte das gedacht, ich bin entsetzt!</p>
<p>Wäre es nicht so traurig, könnte man meinen, der Bundesverband macht sich über seinen ehemaligen Chef lustig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69091</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69091</guid>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 13:05:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Radiation Research spricht von &quot;brillantem&quot; Report (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die NGO <a href="https://www.radiationresearch.org/campaigns/the-international-commission-on-non-ionizing-radiation-protection-conflicts-of-interest-corporate-capture-and-the-push-for-5g/">Radiation Research</a> stuft den Buchner/Rivasi-Bericht in einer Kurznotiz als &quot;brillant&quot; ein. Wer sich den <a href="https://www.radiationresearch.org/about-us/advisory-committee/">Beirat der NGO</a> ansieht, erkennt auf Anhieb warum das so ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69089</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69089</guid>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 10:40:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Devra Davis lässt andere kommentieren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>ICNIRP-Kritikerin Devra Davis kommentiert in ihrem Hausmedium &quot;<a href="https://ehtrust.org/the-international-commission-on-non-ionizing-radiation-protection-conflicts-of-interest-corporate-capture-and-the-push-for-5g/">Environmental Health Trust</a>&quot; den Bericht nicht selbst, sondern zitiert u.a. auszugsweise, was die Zeitung &quot;Le Monde&quot; (Volltext kostenpflichtig) berichtet. Le Monde ist eine überregionale französische Tageszeitung, sie gilt neben dem Figaro als die wichtigste meinungsbildende Zeitung Frankreichs. Unglücklich für Klaus Buchner: Die Zeitung tauft ihn um in <em>Büchner</em>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69088</link>
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<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 10:27:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Microwave News mit Kurzmeldung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>ICNIRP-Kritiker Louis Slesin (Microwave News) <a href="https://microwavenews.com/">bringt gegenwärtig</a> nur eine Kurznotiz mit dem Kernsatz: &quot;<em>A call for disbanding ICNIRP and replacing it with a 'new, public and fully independent advisory' panel.</em>&quot;</p>
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<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 10:18:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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