Elektrosmog-Frühling in Österreich: Sand für die Sahara (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 07.05.2012, 23:06 (vor 2723 Tagen)

Acht Österreicher haben das Thema Elektrosmog neu entdeckt. Genauer ...

Alfred Brezansky
Hans Peter Hutter
Michael Kundi
Hamid Molla-Djafari
Wilhelm Mosgöller
Hanns Moshammer
Gustav Poinstingl
Josef Witke

Der neunte und bekannteste fehlt diesmal (Dr. G. Oberfeld), zumindest wird er nicht genannt, man möchte womöglich nur wenig Angriffsfläche bieten.

Die acht haben unaufgefordert ein gemeinsames Projekt ausgeheckt:

Wilhelm Mosgöller und Josef Witke haben sich gleich noch ein zweites Projekt angelacht, und dazu Verstärkung von Dr. Elisabeth Plank bekommen:

Die plötzlich einsetzenden Aktivitäten der Sendemastengegner in Österreich wirken wie eine abgesprochene Aktion, möglich, dass da noch mehr kommt.

Nur, was soll das Ganze? Es gibt eine ganze Reihe spontaner Einwände, die mir den österreichischen Elektrosmog-Frühling suspekt erscheinen lassen:

Mehr ist mir auf die Schnelle jetzt nicht eingefallen, es gibt sicherlich noch den einen oder anderen ergänzenden Punkt.

Auf mich wirkt der Elektrosmog-Frühling in Österreich wie der mühsame Versuch einer Seilschaft, ein langsam aber sicher in die Bedeutungslosigkeit abdriftendes Thema, nämlich das Elektrosmog-Risikopotenzial von Sendemasten, neu zu beleben. Aus meiner Sicht wird hier Makeup an eine Leiche verschwendet. Über die Motive lässt sich wie üblich nur spekulieren: Ablenkung von tatsächlichen Gesundheitsrisiken wie Tabak oder vorsorgliche Wahrung finanzieller Interessen für die Branchen der Baubiologen sowie der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker. Es könnte aber auch nur Wiener Schmäh sein.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Psiram, Geschäftsmodell, Oesterreich, Seilschaft, Hutter, Wien, AUVA, Mosgöller, Probanden, EMF-Leitlinie, Plank, Moshammer, Molla-Djafari


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