Elektrosmog-Frühling: Gegendarstellung von Prof. Mosgöller (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 20.05.2012, 20:39 (vor 2737 Tagen) @ H. Lamarr

Wilhelm Mosgöller und Josef Witke haben sich gleich noch ein zweites Projekt angelacht, und dazu Verstärkung von Dr. Elisabeth Plank bekommen ...

Am Morgen des 9. Mai verschickte ich eine E-Mail:

Sehr geehrter Herr Prof. Mosgöller,

wie konnten Sie sich nur auf eine Kooperation mit Frau Dr. Plank einlassen?
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=49870

Gemäß den gegenwärtig vorliegenden Informationen findet sich an der Kooperation kein gutes Haar. Oder gibt es (für Sie) einen nicht ersichtlichen ehrbaren und nachvollziehbaren Grund, es doch getan zu haben?

Viele Grüße aus München

Stephan Schall


Heute traf eine Gegendarstellung von Prof. Mosgöller ein, die wir ohne jegliche Änderung und unabhängig von ihrer Richtigkeit im Wortlaut wie folgt wiedergeben:


***** Beginn Gegendarstellung *****

Im Thread „Elektrosmog-Frühling in Österreich: Sand für die Sahara“ steht einiges das mich betrifft und schlicht falsch und irreführend ist.

Zum Leitfaden Senderbau:
Der Text nennt mich Leiter der Studie, was objektiv (nachlesbar) falsch ist. Es hätte genügt den verlinkten Pressetext richtig abzuschreiben, dort steht „Studiendesigner“. Ich bin so wenig Studien-Leiter, wie ein Architekt (Planzeichner) der Bauleiter ist. Sie könnten schreiben. „Mosgöller hat ein Studiendesign entworfen, das Kriterien wie 1) randomisiert, 2) kontrolliert, 3) doppelt blind erfüllt“..

Zur Mastbruch-Studie:
Die Aussage „dennoch macht Mosgöller einen zweiten Anlauf“ ist grob irreführend. Nachdem es ein Pilotprojekt zur Frage der Machbarkeit war, ist der Text im Forum absoluter Unsinn. „Dahinsiechen“ ist wohl eher Jargon, der mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Siechtum war allerdings keine Fragestellung.

Die Kritik von Koddel, v. Dienstag, 08.Mai 2012, 18.49 Uhr - (hat zumindest aus der Zeitung richtig abgeschrieben) nehme ich demutsvoll zur Kenntnis: „dass es unter Umständen besser gewesen wäre, sich bei der Partnerwahl nicht in das esoterische Eck“ hineinzubegeben. Ich gebe zu bedenken, dass selbst Moses nach Ägypten musste, um sein Volk von dort weg in das gelobte Land zu führen. Ich hoffe Sie können mit dieser Metapher etwas anfangen.

Hoffentlich ist es nachvollziehbar, dass ich nicht gedenke ins esoterische Eck abzudriften. Wenn Sie Ihre Sorge wegen meines guten Rufes als Wissenschafter ehrlich meinen, würde es genügen meinen Namen nicht mit einer Fülle von irreführenden Falschaussagen gemeinsam anzuführen.

Ich rechne ihnen hoch an, zumindest ihre Quellen zu zitieren. Das hilft Irrtümern nachzugehen. Darum bedanke ich mich nochmals für Ihre Mail und die Anregungen.

Mit besten Grüßen
Wilhelm Mosgöller

***** Ende Gegendarstellung *****

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Kommunikation, Mosgöller, Mastbruch, Studiendesign, Plank


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