Karel Marha vs. Lennart Hardell: Die Dosis macht das Gift (Allgemein)

Schutti2, Dienstag, 22.03.2022, 17:46 (vor 321 Tagen) @ H. Lamarr

Toll recherchiert !:danke:
Tschechisch... russisch... da fällt mir Prof. em. Prof. Dr. med. labil. Karl Hecht ein.
Der schrieb neulich
Auf dem Richmonder Symposium war auch der Vertreter der Tschechoslowakei, Dr. Karel Marha [1968/71], Leiter der Abteilung Hochfrequenzen am Institut für Betriebshygiene und Berufskrankheiten, anwesend. Er berichtete, dass man den Grenzwert in der Tschechoslowakei auf 0,01 mW/cm² für achtstündige tägliche Strahlenexposition bei Impulsbetrieb festgelegt habe, da eine kumulative Wirkung der hochfrequenten Mikrowellen als erwiesen angesehen werden müsse.

Genau... 0,01 mw/cm² über 8 Stunden, also 80 µWh/cm².

Die tschechoslowakischen Standards werden als maximal zulässige Tagesdosis angegeben, und zwar als Produkt aus Feldstärke (in Volt/Meter) und Zeit (in Stunden) unter 300 MHz und als Produkt aus Leistungsdichte (in Mikrowatt pro Quadratzentimeter) und Zeit (in Stunden) über 300 MHz. (Die Werte: über 300 MHz CW [ungepulst], 200 für das Bedienungspersonal und 60 für die Öffentlichkeit; durchschnittlich gepulst, 80 für das Bedienungspersonal und 24 für die Öffentlichkeit; unter 300 MHz, 80 für das Bedienungspersonal und 24 für die Öffentlichkeit; und unter 30 MHz, 400 für das Bedienungspersonal und 120 für die Öffentlichkeit).

Nur die Begründung
da eine kumulative Wirkung der hochfrequenten Mikrowellen als erwiesen angesehen werden müsse.
statt
"versucht, die Lücke zwischen dem amerikanischen Standard von 10 mW/cm² und dem viel strengeren sowjetischen Standard zu schließen."
... ob das so in Marhas Buch nachzulesen ist?


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