Petitionsausschuss kündigt Live-Übertragung der Sitzung an (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 21.09.2019, 13:34 (vor 84 Tagen) @ H. Lamarr

Die Sitzung wird ab 17 Uhr zeitversetzt im Parlamentsfernsehen, im Internet und auf mobile Endgeräte übertragen.

Auf der Website des Petitionsausschusses heißt es hingegen:

Die Sitzung wird im Internet auf www.bundestag.de (für mobile Geräte unter m.bundestag.de) sowie im Parlamentsfernsehen live übertragen; die Aufzeichnung wird auf der Internetseite des Bundestages bereitgestellt.

Was nun zutreffend ist, am Montag werden wir es sehen.

Auf der auf drei Stunden angesetzten Sitzung werden ab 11:00 Uhr drei Petitionen je eine Stunde lang ventiliert, die 5G-Petition ist die Mittlere.

Erfahrungsgemäß werden die Zuschauerränge während der Sitzung mehrheitlich von Mobilfunkgegnern besetzt sein, in der Hoffnung, dort mit Zustimmungs- und Missfallenskundgebungen die "richtige" Stimmung machen zu können. Der Ausschussvorsitzende wird dies jedoch kaum dulden.

In die Zwickmühle bringt allzu beseelte Besucher folgender Hinweis:

Nicht autorisierte Bild- und Tonaufnahmen z.B. mit Mobiltelefonen sind nicht gestattet. Bitte im Sitzungssaal Mobiltelefone ausschalten.

:wink:

Wer wird Eduard Meßmer begleiten?

Petent Eduard Meßmer (Jg. 1956) ist Beamter im Ruhestand, politisch für die "Freie Wähler" aktiv und gelernter Politologe M.A., Diplom-Verwaltungswirt-Polizei (FH). Am 11. September rief er öffentlich zu 5G-Protesten auf.

In der oben verlinkten Mediathek kann man sich anschauen, wie so eine Sitzung des Petitionsausschusses abläuft. Offensichtlich darf der Petent einen Begleiter mitbringen. Da Petent Meßmer, wie seine Petition und sein Profil zeigen, bohrenden Fragen des Ausschusses nicht standhalten kann, wird sein Begleiter aller Voraussicht nach ein abgebrühter und medienerprobter Mobilfunkgegner sein, der zumindest allerlei Alarmstudien auswendig aufsagen kann. Mein erster Tipp: Jörn Gutbier von Diagnose-Funk wird diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen, sich in Szene zu setzen. Alternativtipp: Wilfried Kühling. Schaunmermal. Diagnose-Funk hat mit der Petition ursprünglich nichts zu tun gehabt. Erst nach dem unerwarteten Run tausender Mitzeichner der Petition auf dem letzten Drücker am 4. April 2019 sprang der Verein auf Meßmers Zug auf und hat öffentlich den seinerzeit noch anonymen Petenten gebeten, sich bei ihnen zu melden.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BUND, Petition, Netzwerk, FW, Kühling, Meßmer


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