5G-Tea-Party mit Rechtspopulisten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 23.08.2019, 23:51 (vor 88 Tagen) @ KlaKla

Nun entdeckt auch Karlheinz Klement 5G und die angeblich drohende Gesundheitsgefahr als Thema.

Auszug aus Wikipedia:

Das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) ist eine rechtspopulistische österreichische Partei. Sie wurde im April 2005 von Mitgliedern der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) um Jörg Haider gegründet. Bei den Nationalratswahlen 2006 und 2008 schaffte das BZÖ jeweils den Einzug ins Parlament, bei der Europawahl 2009 gelang auch der Einzug ins Europaparlament mit einem von insgesamt 19 Mandaten aus Österreich. Hingegen scheiterte die Partei bei der Nationalratswahl 2013 an der 4-%-Hürde.
[...]
Für die kommende Nationalratswahl in Österreich 2019 plant das BZÖ laut dem Kärntner Generalsekretär Karlheinz Klement ein Comeback auf Bundesebene, doch steht es mangels Unterstützungserklärungen nur in Kärnten zur Wahl. Am 18. Juli 2019 löste sich das BZÖ Wien auf.

Die nächste Nationalratswahl in Österreich findet am 29. September 2019 statt.

Herr Klement versucht offensichtlich, die grassierende 5G-Paranoia für sein Comeback-Ziel zu nutzen. Das ist Populismus in Reinkultur, um die 437'625 Wahlberechtigten in Kärnten einzuwickeln. Was auf der Website des BZÖ (Kärnten) zum Stichwort 5G zu finden ist, <hier> sind die gegenwärtig rd. 40 Treffer aufgelistet, ein deutscher Anti-Mobilfunk-Verein leistet Argumentationshilfe.

Kurios: Die Identifikationsfarbe des BZÖ ist das gleiche Orange, das auch die deutsche Anti-Mobilfunk-Kleinpartei ÖDP verwendet. Orange ist der Farbreiz, der wahrgenommen wird, wenn Licht überwiegend mit den Wellenlängen zwischen 575 nm und 595 nm ins Auge fällt. Das sind Wellenlängen, die weitaus kürzer als die von 5G sind. Wir reden hier von Frequenzen im Bereich 460 THz bis 500 THz! Offensichtlich sind sich die Verantwortlichen in keiner Weise bewusst, welche Gesundheitsrisiken von dieser Farbe ausgehen können, Forscher wollen bereits ersten Fälle von Augentinnitus beobachtet haben. Die WHO ist alarmiert und hat kürzlich, ähnlich wie bei Ebola, eine Taskforce eingerichtet.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Oesterreich, Wahlkampf, Populismus, Wellenlänge


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