Weitere Mitfahrer im Zug der 25'000 Strahlenflüchtlinge (Berichtigungen)

H. Lamarr @, München, Freitag, 07.08.2015, 21:49 (vor 1585 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Kettenglied habe ich übersehen ...

Wer sonst noch blindlings auf der Flucht vor Mobilfunk den Zug der 25'000 Elektrosensiblen bestiegen und die Falschmeldung verbreitetet hat, hier sind die wichtigsten Kandidaten, die ich heute gefunden habe:

Prof. Karl Richter und Dr. Peter Ludwig in NRhZ-Online (30.4.2014): Dem Verwaltungsrichter i. R. Bernd Irmfrid Budzinski (Freiburg i. Br.) blieb es vorbehalten, in seinem Vortrag „Mobilfunk heute – fern von Recht und Haftung?“ die betriebene Mobilfunkpolitik aus juristischer Perspektive zu sichten und zu bewerten. Die Ausführungen betrachteten es als Indiz einer rechtsfernen und menschenrechtswidrigen Politik, wenn eine wachsende Zahl von Menschen gezwungen wird, „mit Schlafstörungen neben Mobilfunkmasten leben, sich aufwändig abschirmen, im Keller hausen oder entschädigungslos das Haus verlassen“ zu müssen – nach Schätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz schon bis 2007 nicht weniger als 25.000 Menschen.

Dana (Pseudonym) auf "Der Honigmann sagt" (4.2.2014): Ich hörte bereits vor fünf Jahren (also schon vor Einführung von LTE und TETRA-Funk), dass laut Schätzungen 25.000 Menschen allein in Deutschland jede Nacht unterwegs auf der Flucht vor der Funkstrahlung sind und in Kellern, Parks/Wäldern, Tiefgaragen usw. schlafen – sofern sie die Möglichkeit dazu haben. Aber auch von diesen letzten Zufluchtsorten stehen die meisten nicht mehr zur Verfügung.

Bernd Irmfrid Budzinski anlässlich einer Anhörung im Bayerischen Landtag (5. 7.2012): Rechtlich gesehen ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn Tausende von Menschen - das Bundesamt für Strahlenschutz hat einmal 25.000 Menschen geschätzt - ohne jede Änderungs- und Ausweichmöglichkeit in Kellern und im Wald campieren. Was hindert daran, diese Menschen aus der ständigen Exposition herauszunehmen? Damit würde der beste Beweis erbracht, ob ihre Erkrankung wirklich auf die Strahlung zurückzuführen ist.

Georg Gruber in Die Sensiblen - auf der Flucht vor dem Elektrosmog (21.7.2011): Die taz schrieb 2009 von einer internen Studie des BfS, nach der ''mehrere Tausend Menschen'' auf der Flucht vor den Strahlen sind. Die FR (3.11.08) schreibt ebenfalls von einer internen Studie des BfS, nach der 25000 Elektrosensible ähnlich wie Weiner und Sohmer auf der Flucht vor dem technischen Fortschritt seien und auf der Suche nach Funklöchern.

Marco Lauer im Stern: Letzter Ausweg Funkloch, (22.10.2008): Einer internen Studie des Bundesamts für Strahlenschutz zufolge sind mittlerweile etwa 25.000 Elektrosensible wie Sohmer in Deutschland unterwegs, auf der Suche nach Funklöchern. Diejenigen, die das Handy eher als Fluch denn als Segen des technischen Fortschritts sehen, haben sich zu Hunderten Bürgerinitiativen zusammengeschlossen. Sie eint der Kampf gegen den Elektrosmog. Suzanne Sohmer gehört natürlich auch dazu. Ihre Bürgerinitiative in Oberammergau ist eine der bekanntesten.

Oliver Gehrs in fluter – Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, Ausgabe 29 (Winter 2008): Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt die Mobilfunkabdeckung in Deutschland mittler weile bei 99,1 Prozent. Einer Studie zufolge sind etwa 25.000 Elektrosensible wie Sohmer quer durch die Republik unterwegs. Auf der Suche nach den letzten Funklöchern.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Gerücht, Splitter, Ko-Ini, Strahlenflüchtling, Trittbrett, NRhZ


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