Neues von "Hesse": tausende von Produkten mit Krebsrisiko (Forschung)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.02.2012, 00:57 (vor 3451 Tagen) @ H. Lamarr

"Hesse" scheint einen Faible für Stuss zu haben, Hauptsache es gibt etwas Alarmierendes zu melden.

Diesmal zitiert er Stuss, verbreitet von Diagnose-Funk:

"(...) Heute gibt es tausende von Produkten mit Krebsrisiko. Ich denke da an Mobiltelefone und ihre Strahlung, an Nanopartikel… Es existieren sehr seriöse Berichte über die Gefährlichkeit vieler Industrieprodukte. Sobald es einen Verdacht gibt, müssen wir eingreifen und nicht warten, bis es zu einer Katastrophe kommt."

Was muss das für ein Träumer sein, der, wenn er von Produkten mit Krebsrisiko redet, als erstes Mobiltelefone und Nanopartikel nennt, nicht aber Zigaretten und Asbest?

Und ist es überhaupt sinnvoll, von Produkten mit Krebsrisiko zu reden, statt von den eigentlich krebserregenden Substanzen? Die IARC redet nicht von Produkten, sondern von krebserregenden Substanzen, und da bleibt von "tausenden" nicht mehr viel übrig, genauer 107:

Momentan sieht es laut IARC so aus:

Group 1.....Carcinogenic to humans.......................................107 Substanzen
Group 2A...Probably carcinogenic to humans.............................59 Substanzen
Group 2B...Possibly carcinogenic to humans............................267 Substanzen
Group 3.....Not classifiable as to its carcinogenicity to humans...508 Substanzen
Group 4.....Probably not carcinogenic to humans.........................1 Substanz

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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