Neun Meter unter einer Hochspannungstrasse (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.08.2010, 15:45 (vor 3389 Tagen) @ Fee

Bevor Mitlesende wegen der Verharmlosungen von Spatenpauli mit ihrer Gesundheit bezahlen müssen, lest zuerst besser noch das hier:

Sie sind in letzter Zeit auffällig werblich für Gigaherz unterwegs, "Fee". Was sollen denn die armen Mitleser mit den Artikeln auf Gigaherz anfangen? Dort wird doch eh nur gehetzt was das Zeug hält, ohne erkennbares Interesse an einer sachlichen ausgewogenen Information. Dabei gäbe es durchaus ernst zu nehmende Primärquellen, wie die Alzheimer-Studie der Uni Bern, die wir hier nicht voller Alarm-Begeisterung, sondern kontrovers diskutiert haben. Und wie es sich für ordentliche Wissenschaftler gehört, relativieren die Berner selber Ihre Entdeckung: "Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der beobachtete Zusammenhang auf eine andere Ursache als die Magnetfelder zurück zu führen ist." Auch hier wird die Panikmache a la Gigaherz mMn gut und seriös gedeckelt. Also, Augen auf halten, ja, Angst und Panik verbreiten, nein.

Vermutlich erwarte ich von Ihnen, der Sie den Armierungsstahl in Beton "nicht vertragen", einfach auch nur zuviel Abstand zu einem Phänomen, das Sie "EHS" nennen, andere "Phobie". Sie können wahrscheinlich nicht anderes, als Angstmeldungen verbreiten, weil Sie daraus eine Bestätigung für sich selbst ableiten. Damit sind Sie (samt Gigaherz) jedoch keine seriöse, sondern eine kontaminierte Quelle. Auch ich habe früher davon getrunken. Bis ich mich davon erholt hatte, vergingen ungefähr vier Jahre! Das redaktionelle Konzept von Gigaherz ist einseitig auf Alarmieren um jeden Preis ausgerichtet, nicht selten auf Kosten der Wahrheit und sachlichen Richtigkeit. Ich halte dieses Konzept für falsch und nicht mehr zeitgemäß.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Schweiz, Panikmache, Phobie, Bafu


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