UMTS und Frau Weber: Heftige Widersprüche! (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Montag, 02.08.2010, 12:07 (vor 3415 Tagen)

Vorbemerkung, um von vorneherein Fehlinterpretationen auszuschließen: ich schreibe, wie sonst im Forum auch, als Privatmann und Wissenschaftler. Hervorhebungen jeweils von mir.

Sehr geehrte Frau Weber,

Ihre immer wieder geäußerten Beschwerden von Ihnen, die Sie auf die Bestrahlung durch UMTS zurückführen („Nach Inbetriebnahme von UMTS bekam ich massive Beschwerden.“ Link: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40170) habe ich mir mal die Mühe gemacht, Ihre Angaben auf inhärente Logik und Widerspruchsfreiheit zu prüfen. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Ihre vielfach zu findenden „Offenen Briefe“ enthalten Ihre Adresse in München (warum das wichtig ist, erläutere ich weiter unten). Quelle z.B. hier:

http://www.iddd.de/umtsno/vater/OffenerBriefFrauWeber.pdf

Dort lautet es auf Seite 3: „Erst im Dezember 2004, drei Monate nach Aufrüstung der Basisstation mit UMTS und effektiverer GSM, begannen die unerklärlichen Beschwerden ...“. Also Beginn der Beschwerden Dezember 2004, Aufrüstung etwa September 2004.

In einem weiteren Offenen Brief an den Präsidenten des BfS schreiben Sie:

„Zeitweise liegt ein gleichbleibendes Pfeifen in der Luft, abgesehen von dem tiefen unterbrochenen Brummen, das ich seit Aufrüstung des Mastes mit UMTS im Sept.04 höre.“

Quelle: http://www.elektrosmognews.de/news/20070103_Weber_an_Koenig.pdf

Also: Aufrüstung und Beginn der Beschwerden: September 2004.

Ja was denn nun?


Sie schreiben hier folgendes:

„Mir fiel nur immer wieder auf, dass, ging ich über ein Feld zum Einkaufen, die Beschwerden wie weggeblasen waren“.

Quelle: http://www.iddd.de/umtsno/vater/OffenerBriefFrauWeber.pdf

Und dass die Beschwerden dann sofort wiederkamen, schreiben Sie hier:

„Beim Zurückkommen begannen die Beschwerden wieder. Unerklärlich!“

Quelle: http://www.handymastpichlwang.ksl.at/files/presse/20070619_WDR%20-%20Krank%20durch%20Handysstrahlung.pdf

Und hier schreiben Sie:

„Am 24.Okt.06 merkte ich sofort, dass die Antenne abgeschaltet ist.“

Quelle: http://www.elektrosmognews.de/news/20070103_Weber_an_Koenig.pdf

Aus den Beschreibungen muss zwingend geschlossen werden, dass Ihre Beschwerden kurzfristiger Natur sind, dass Sie also unmittelbar auf die Bestrahlung reagieren.

So, und nun zu „Ihrem“ Masten, Frau Weber. Aus Ihrer Adresse und mit der Hilfe der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur kann der Mast zweifelsfrei identifiziert werden, er hat die Standortnummer 530853, der Betreiber ist T-Mobile. Die letzte Standortgenehmigung datiert vom 14.12.2009.

Die Inbetriebnahme der UMTS-Antennen erfolgte im September 2004.

Ich halte fest:

- Sie widersprechen sich bei den Angaben, wann Ihre Beschwerden begannen, eklatant.
- Sie behaupten, kurzfristig auf die Bestrahlung zu reagieren.
- Andererseits reagieren Sie erst nach 3 Monaten auf den Beginn der Bestrahlung.

Reichlich viele Widersprüche, Frau Weber.

Ich erwarte keine erhellende Antwort von Ihnen.


[Hinweis Moderator - 20.08.2010
Vorsicht mit Links, die auf die Webseiten iddd.de/umtsno von Herrn Puzyna gehen.
Die Seiten sind womöglich infiziert mit Trojaner, Spyware und Würmer. Weitere Detail sind hier nachzulesen.]

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Selbstdarstellung, Spyware, Trojaner, Prüfstand, Logikfehler, Würmer


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