REFLEX - Ursache der öffentlichen Diskussion (Forschung)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 22.07.2010, 22:29 (vor 5087 Tagen) @ Doris

Für meine Begriffe ist das ein schwebendes Verfahren und die Frage der KOI durchaus legitim.

Wenn ich richtig informiert bin, hat Prof. Lerchl zuerst den diskreten Weg versucht, und die Autoren der fraglichen Studien direkt angeschrieben, um die Zweifel an den Daten im direkten Austausch zu klären. Erst als dies nicht zum Erfolg führte, ich meine er bekam aus Wien gar keine Antwort auf seine Anfrage, ging er den Weg über die Hierarchie, der dann letztlich in Person des Rektors in die Öffentlichkeit führte.

So gesehen ist die Forschungsgruppe um Prof. Rüdiger selbst dafür verantwortlich, dass die Diskussion aus dem Elfenbeinturm heraus in die Öffentlichkeit geriet.

Leider hat sich kein Mitglied der Forschungsgruppe bereit erklärt, auch nicht Prof. A., mit den Fälschungsvorwürfen proaktiv umzugehen, indem sich die Forscher einer öffentlichen (Foren-)Diskussion mit Lerchl stellten, er wartete damals in einem Forum monatelang vergeblich, dass einer aus der Wiener Forschergruppe den Fehdehandschuh aufhob. Lerchl verkörpert seither den Typus "Ich hab' nichts zu verbergen", wogegen den dem Duellplatz fern Geblieben mMn das Stigma "Ich trau' mich nicht" anhaftet.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Feindbild, Dialog, Wien, Fälschungsskandal


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