UMTSNO: Die nächste Lüge - doch richtig? (Allgemein)

spatenpauli @, München, Sonntag, 21.02.2010, 18:52 (vor 3164 Tagen) @ Alexander Lerchl

Kann man sich eigentlich wieder von so einer Liste entfernen lassen?

Dies dürfte aus technischen Gründen ein Ding der Unmöglichkeit sein. Die Unterschriftenlisten des Freiburger Appells wurden z.B. gescannt und auf einer CD einem WHO-Repräsentanten übergeben, da kommt keiner mehr dran, um einen Namen zu löschen. Ob sich bei Listen, die im Internet publiziert sind, die Löschung mit Rechtsmitteln erzwingen lässt, weiß ich nicht. Etwa drei oder vier Personen, die sich aus der IZgMF-Liste der BIs austragen ließen, drohten jedenfalls bei nicht sofortiger Löschung sogleich mit RA. Da die Original-Liste ein Datensatz ist, können wir Löschungsaufforderungen mit vernünftigem Aufwand nachkommen, irgendwelche unautorisierte Kopien der Liste (PDFs) im Netz bleiben davon aber völlig unberührt. Aus meiner Sicht muss man es sich halt überlegen, was man das unterschreibt, wie bei einem Vertrag, da kann man ja auch nicht die Unterschrift ungeschehen machen, wenn man es sich im nachhineien anders überlegt hat. Problematischer sehe ich eher die zwanglose Veröffentlichung von Namenslisten im Internet, dies passiert mEn meist "einfach so", ohne Rechtsgrundlage und vermutlich nicht selten ohne Kenntnis derjenigen, die unterschrieben haben. Bei Online-Unterstützeraktionen ist es wieder ein bisschen anders, dort lassen sich in aller Regel Fantasienamen eintragen, was einerseits Schutz gewährt andererseits dem Betrug (Vortäuschen von Masse) Tür und Tor öffnet.

Hier hat jemand mitgedacht und bietet die Austragung aus einer Liste (online) ausdrücklich an.

Als Rechtslaie sehe ich's so: Ihre Frage führt in eine rechtliche Grauzone, die sich durch Rechtsprechung erst noch aufhellen muss.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Appell, Freiburger-Appell, Fantasie


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