Ärztlicher Nachweis nicht möglich (Elektrosensibilität)

Doris @, Sonntag, 14.06.2009, 23:23 (vor 4037 Tagen) @ Fee

Zuerst einmal unabhängige Studien bezüglich Finanzierung mit Einbezug der Betroffenen und Gegner-Seite, damit man mehr weiss über diese Erkrankung

Bei Diagnose Funk ist ein Interview mit Frau Birgit Stöcker aus dem Jahre 2008 eingestellt.

http://www.diagnose-funk.ch/soziales/erfahrungen/flucht-aus-unsichtbarem-nebel-.html

Kennen Sie das Buch von Frau Dr. Stöcker? Vermutlich sind da ihre Aussagen, die sie im Interview macht, näher erläutert. Sie macht schon ein paar Aussagen, die ich so nicht glauben mag.

Was mir interessant erschien, ist folgende Passage


Und verhält es sich so? Was sagen die Wissenschaftler?

Die Forschungslandschaft ist auch auf diesem Gebiet gespalten. Man muss immer berücksichtigen, wer welche Studien bezahlt. Und: Die Wahrheit kann nie per Mehrheitsbeschluss herbeigeführt werden.
Ich kenne nicht wenige kompetente Physiker, die unser Problem sehr ernst nehmen und vor den gesundheitlichen Gefahren warnen. Wir selbst haben in Deutschland ein großes Forschungsprogramm mit 51 Studien angestoßen und begleitet. Und zwar gemeinsam mit verschiedenen universitären Instituten.

Mit welchem Ergebnis?

Es bestätigt unsere Befürchtungen. Nur werden derartige Ergebnisse immer wieder nur als „Hinweise“ auf die Möglichkeit gesundheitlicher Schädigung interpretiert. Und die sollen eben nicht mehr zählen als Indizien vor Gericht. Man müsse halt weiter forschen.

Wissen Sie irgendetwas über dieses große Forschungsprogramm mit 51 Studien, angestoßen von den Mobilfunkkritikern?
Vermutlich handelt es sich nicht gezielt um 51 Studien zu Elektrosensibilität, speziell mit sehr schwacher Befeldung, obwohl es ja gerade Frau Dr. Stöcker genau darum gehen müsste.

Was nützen Ihnen und speziell den Elektrosensiblen Erforschung von biologischen Effekten mit hohen Befeldungen? Genau dafür setzt sich z.B. Darius Leszczynski ein, der selber ja auch daran glaubt, dass es biologische Effekte gibt, aber nicht bei so schwachen Expositionen wie durch Basisstationen, sondern wirklich nur durch Handy am Kopf.

Die Erforschung der Elektrosensibilität, die solche Maßnahmen nach sich ziehen sollen, wie Sie fordern, glauben Sie, dass dies jemals gelingen wird? Die finden nicht mal Elektrosensible, die behaupten durch das Handy am Kopf Beschwerden zu bekommen.

Betroffene nicht länger als selbsternannt bezeichnet werden können.

Auch hier würde es vermutlich Differenzierungen geben. Glauben Sie, dass die typischen ES-Reaktionen die durch Mobiltelefonbefeldungen ausgelöst werden könnten automatisch auch diejenigen rehabilitiert, die meinen auf ein paar Mikrowatt zu reagieren?

Tags:
, Stöcker


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