Ohne Risiko keine Forschung (Forschung)

KlaKla, Sonntag, 04.03.2018, 10:24 (vor 618 Tagen) @ Alexander Lerchl
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 04.03.2018, 10:43

https://ntp.niehs.nih.gov/about/org/sep/trpanel/meetings/docs/2018/march/index.html

Kommentar: Der wichtigste Satz bei der Rattenstudie:

“In the brain, there were incidences (not statistically significant) of malignant glioma in all groups of GSM male rats, in 6 W/kg CDMA male rats, and in 1.5 W/kg CDMA females, compared to no incidences in either the male or female sham control groups.”

Das scheint sich noch nicht überall herumgesprochen zu haben. Auszug Watson.ch vom 03.03.2018

Interview mit Manuel Murbach IT'IS Foundation in Zürich

Der Ständerat wird am Montag über eine Motion zur Lockerung der Grenzwerte für Mobilfunkantennen beraten. Die Parlamentarische Gruppe «Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit», die von den Nationalräten Thomas Hardegger (SP, ZH) und Maximilian Reimann (SVP, AG) präsidiert wird, ersucht in einem Brief um Ablehnung des Vorstoßes. Erst müssten die offenen Fragen zu den gesundheitlichen Risiken und der benötigten Infrastruktur für eine nachhaltige Nutzung von 5G abgeklärt werden.

Können Sie das erläutern?
Die bislang größte Studie an Mäusen in den USA, die über einen Zeitraum von zehn Jahren durchgeführt wurde, hat einen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und einem größeren Krebsrisiko ergeben. Er ist nicht sehr groß, aber vorhanden. Deshalb kann man keine Entwarnung geben. Auch Studien in Deutschland und Schweden sind zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Im Sinne des Vorsorgeprinzips ist die Erhöhung der Grenzwerte deshalb nicht angebracht.


Verwandte Threads

NTP bestätigt: Keine Effekte unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte!
NTP-Studie: Folgen für W-Lan- & Mobilfunkdebatte
Korrektur des Conflict of Interest von Niels Kuster

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Anlagengrenzwert, IT'IS Foundation, Ständerat, Hardegger, Reimann


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum