Stellungnahme Diagnose-Funk: Version 1a herausgekommen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 04.09.2013, 16:50 (vor 2290 Tagen) @ H. Lamarr

Immerhin hat auch elektrosmognews heute irgendwann zwischen etwa 9:00 Uhr und 09:30 Uhr die beanstandete Stellungnahme vom Netz genommen, viel später als dies beim Verein der Elektrosensiblen der Fall war und daher vermutlich zähneknirschend.

Vor wenigen Minuten hat elektrosmognews die Stellungnahme von Diagnose-Funk modifiziert wieder eingestellt. Deshalb nenne ich diese Version 1a.

Nachdem sich der Anti-Mobilfunk-Verein von dem Schock der Einstweiligen Verfügung erholt hat, wurden die beanstandeten Stellen in der Stellungnahme kurzerhand geschwärzt. Der Begleittext dazu (mit Datum 02.09.13) ist - typisch Diagnose-Funk - mehrdeutig, denn er lautet u.a.:

Die strittigen Aussagen sind bis zur juristischen Klärung unkenntlich gemacht.

Damit ist klar, dass es a) zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird, und b) Diagnose-Funk siegessicher ist, nach der gerichtlichen Klärung die Schwärzungen wieder unbesorgt aufheben zu dürfen. Auf die Idee, dass eine "juristische Klärung" auch zum Nachteil von Diagnose-Funk ausgehen könnte, ist bei dem Verein offensichtlich niemand gekommen :no:. Die Kurzsichtigkeit in der Bewertung von Situationen haftet diesen Mobilfunkgegnern nicht nur in Fragen unerwünschter biologischer Nebenwirkungen des Mobilfunks an, sie scheint wie ein Fluch auf ihnen zu liegen.

Das Datum 02.09.13 (im Begleittext) suggeriert, der Text stünde seit Montag auf der Seite von elektrosmognews. Dies ist falsch, eingestellt wurde das PDF soeben erst. Auch der Verein der Elektrosensiblen hat die neue Version 1a jetzt auf seiner Site, wann er diese dort eingestellt hat, ist mir nicht bekannt, angezeigt wird 03.09.2013 20:42 Uhr.

Nun, wir werden es ja demnächst sehen, wie diese Geschichte ausgehen wird [Nachtrag: Ergebnis der Verhandlung vom 26.09.13]. Diagnose-Funk ist mMn gut beraten, vorsorglich schon einmal Version 2 der Stellungnahme in Angriff zu nehmen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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