Hallelulja: Um 4000 Prozent stärkere Befeldung! (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Sonntag, 20.12.2009, 18:47 (vor 4787 Tagen) @ Kuddel

Danke für die Antworten.

Dafür nich (Norddeutscher Slang). (Ohne "t"). Oder auch "Nich dafür".

Hintergrund der Fragen war die Überlegung, ob die "Bestrahlung" möglicherweise einen Einfluß auf die Homogenität des Agarose-Substrats der Zellkulturen haben könnte.
Aus dem Chemiepraktikum ist mir noch gut in Erinnerung, daß man Elektrolyte für präzise Leitfähigkeitsmessungen durch einen Rührer ständig in Bewegung hält, weil Salzlösungen dazu neigen, sich bei völliger Ruhe entsprechend ihrer Dichte zu "schichten", sowohl bezüglich Konzentration, als auch Temperatur.
Die Leitfähigkeit von Elektrolyten ist ja nicht nur von der Konzentration sondern auch stark von der Temperatur abhängig.

Nun war meine Überlegung, ob eine gepulste Bestrahlung mit starken GSM-Signalen eventuell zu (wenn auch nur sehr geringen) Vibrationen (Druckschwankungen) führen könnte und quasi die Homogenität der Elektrolytkonzentration im Agarosesubstrat (insbesondere nahe der Oberfläche) gegenüber einer nicht bestrahlten Probe beeinflußt. Ich habe allerdings kein Gefühl dafür, wie stark der Effekt sein könnte, bzw ob er relevant ist.

Da das Substrat ja nun doch ausgetauscht wird, dürfte ein solcher Effekt für die Elektrophorese keine Auswirkung haben. Möglicherweise aber für das Zellwachstum während der Exposition?

Alles ganz interessante Überlegungen, Kuddel, aber das alles hat mit der Problematik "Zu gut um wahr zu sein" nichts tu tun. Die Angabe der Zellzahlen schwankt einfach viel (!!) zu wenig, um auch nur statistisch hinzukommen, von biologischen Variabilitäten mal ganz abgesehen. Ich habe das zwar schon mehrfach gesagt, aber nur als Beispiel: Wenn Sie mit einem Würfel 120 mal würfeln, erwarten Sie ungefähr 20 mal eine Sechs. Aber eben nur UNGEFÄHR! Die Wiener Daten sind hingegen so "präzise", dass das statistische Grundrauschen nicht da ist.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert


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