Elektrosensibilität - Leidensgeschichten (Allgemein)

Fee @, Dienstag, 25.08.2009, 10:40 (vor 4907 Tagen) @ Doris

"Selbst vor Viehzäunen flüchte ich in den Wald" - Franziska, 42, Leben mit Elektrosensibilität (2004)

Doch oft stosse ich auf Unverständnis. Das ist fast so schlimm wie die Beschwerden. Es ist nicht einfach, darüber zu sprechen. Es heisst schnell einmal: Die spinnt doch. Wer nicht unter Elektrosmog leidet, weiss einfach nicht, wie wir uns fühlen. Niemand weiss, warum ich so stark unter Elektrosmog leide. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich an einem sehr belasteten Ort aufgewachsen bin. Da gab es zwei Bahnlinien, eine Trafostation, einen Radio-und-TV-Sender und eine Hochspannungsleitung. Die ersten starken Symptome bescherte mir mit 15 ein Radiowecker. Von einem Tag auf den andern konnte ich nicht mehr schlafen. Als ich den Wecker wegstellte, verschwanden die Symptome.

Und diese Schilderung von "Franziska" macht mich doch sehr stutzig, da sie wirklich sehr starke Ähnlichkeiten mit der Leidensgeschichte von Frau Buchs hat. Und zwar wirklich in vielen kleinen Details.

Hallo Doris

Ganz richtig! Es ist auch meine Schilderung, ich habe mal ein Interview gegeben, unter Pseudonym, bzw. ist mein zweiter Name.

Uebrigens wurde meine Geschichte auch einmal ungefragt in einem Romanheft gebracht, gemixt mit einem andern Bericht von einer MCS-Betroffenen, jedoch sonst nicht verfälscht und recht einfühlsam geschrieben. So kann das halt gehen, wenn man im Internet zu finden ist.

Tags:
Selbstdarstellung


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