Sich seiner Sache unerträglich sicher sein (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 20.03.2008, 16:48 (vor 5929 Tagen) @ Doris

... aber der Kampf wird dann ausschließlich gegen die Mobilfunkmasten geführt.

Das leuchtet mir ein. Denn es ist a) immer leichter, fremde Ziele unter Feuer zu nehmen als sich selbst, und b) wird diese Fixierung auf den externen Feind auf fast allen mobilfunkkritischen Websites derart massiv propagiert, dass Unschlüssige nach dem Besuch solcher Seiten nach allen Regeln der Kunst eingenordet sind - wobei Norden überall ist und dort selbstverständlich immer ein Mast des Anstoßes steht. Meine Aggression richtet sich nicht einmal so sehr gegen Opfer wie Frau Meckel, sondern eher gegen die Desinformaten auf unserer Seite, die womöglich sogar noch stolz darauf sind, dass sie Leute schnurstracks in die Keller bugsieren. Wie sagte M. Hahn mal so schön: Diese Desinformanten sind sich Ihrer Sache so unerträglich sicher. Nachdem ich dies mittlerweile selbst mehrfach erlebt habe und kein Ende der Desinformation durch ebenso übereifrige wie neben der Spur liegende Kritiker abzusehen ist, habe ich an Hahns Einschätzung großen Gefallen gefunden und teile diese voll.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Desinformation, Schall


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