Taktische Ablenkungsmanöver (Allgemein)

Doris @, Donnerstag, 08.11.2007, 22:14 (vor 4464 Tagen) @ Kuddel

Doris, ich merke schon, es muß unbedingt ein Opfer für den BI-Altar gefunden werden [image]


Fassen Sie es als Kompliment auf, ich habe von Ihnen aufgrund Ihrer Kenntnisse die überzeugendste Antwort erwartet und Sie deshalb auf meiner Favoritenliste "Opfer für den BI Altar" eindeutig auf Platz 1 gesetzt :-)

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
Sowohl das BfS und auch Dr. Schüz (im Deutschlandfunk Interview nach der Report-Sendung) geben als Vorsorgetip bei längeren Gesprächen auf das Festnetz zurückzugreifen. In den meisten deutschen Haushalten steht für Festnetz ein schnurloses Telefon. Deshalb ist es doch eine durchaus berechtigte Frage, ob diese Alternative wirklich das viel kleinere Übel ist?

Machen nun im Wesentlichen die Extremfälle, oder auch die zig-fach schwächeren Durchschnittsfälle eine "eventuelle Schädlichkeit" aus ?

Weiß ich nicht, wird die Zukunft bringen.

Ich gehe davon aus, dass lange Gespräche sowohl auf dem Handy als auch auf dem DECT-Telefon vorwiegend bei "günstigen" Voraussetzungen (schwächere Leistung) geführt werden. Ich denke "ungünstige" Voraussetzungen (stärkere Leistung) sind gleichbedeutend mit schlechterer Verbindung und Telefonate bei schlechter Verbindung sind für beide Beteiligte nicht entspannend.

Die weibliche Telefonitis beginnt meist erst in der Pubertät.

und hält meistens lebenslang an. Aber ich ließ mir sagen, es gibt auch männliche Quasselstrippen.

Dann müsste mein damaliges Schnurlostelefon auch diese Leistungsregelung gehabt haben, war trotzdem nicht gut für mich.


Das wiegt natürlich schwer und verunsichert mich :lookaround:

vielleicht macht die ganze Leistungsregulierung keinen Sinn mehr, wenn eine bestimmte Gesprächsdauer überschritten wird. Das wäre eine natürliche Erklärung. ;-)

Wo gibt es diese Broschüren ?

Liegt bei mir auf dem Tisch :-)
Mitgenommen habe ich diese in dem Markt der mit folgendem Slogan wirbt "Ich bin doch nicht blöd".

Ab hier geht es um "schwache" elektromagnetische Felder.
Analogie: Jemand setzt sich pro Tag 1 Minute einer schwachen Strahlung aus, ein anderer pro Tag 17*5 Minuten mit je 1 Minute Pause...
Die Strahlungsintensität sei in beiden Fällen gleich.
=> Ist die "Belastung" nun besser durch die Strahlungsintensität (=Spitzenwert) beschrieben oder ist auch die "Expositionsdauer" (=Mittelwert) zu berücksichtigen ?

:lookaround: Sie fragen mich Sachen... :no:

Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was,


Schon klar, aber was bezwecken Sie damit oder präziser: => Von welchem Wirkungsmodell gehen sie aus ?

Wir bezwecken mit unseren Messungen, die rein der Orientierung dienen, eigentlich nur folgendes.
In unserer BI gab/gibt es jemand, der schon seit Jahren den Leuten mehr oder weniger Angst macht wegen den Basisstationen und dafür alles verantwortlich macht. Wir haben bei den Messungen, die wir gemacht haben, fast zu 100 % festgestellt, dass von den "bedrohlichen" Masten nie was zu messen war, sondern das DECT-Telefon die einzige Belastung darstellte. Und deshalb denke ich, ist es nicht ganz so schwerwiegend ob beim DECT nun Mittel- oder Spitzenwert gemessen wird.
Ich bin beim Messen nie dabei und mein letzter Versuch, die Diskussion zwischen Ihnen und spatenpauli gerade zu diesem Thema an meine BI-Mitglieder zwecks Überdenken ihres Tuns weiterzuleiten, brachte nicht den gewünschten ERfolg.

Der Faktor ist eine "worst case Betrachtung" für Mobilfunkbasisstationen, denn dort schalten bei hoher Auslastung ganze Sender (=weitere Frequenzen) hinzu.

Laut Messkurs bei einem Baubiologen hat der Faktor was mit Messungenauigkeiten und Unterbewertung bei bestimmten Geräten zu tun.

Aber wie wahrscheinlich ist es, daß all diese "worst-case" Umstände jemals zusammenkommen und würde mich dieser (kurzfristige) Zustand dann gleich "umhauen" ?

Bei uns hier im ländlichen Bereich wohl sehr selten bzw. gar nicht. Wir hatten bisher nur eine Messung, wo in einem Schlafzimmer 1500 µW/m² von der sehr nahen - ungünstig platzierten Basisstation - zu messen war. Der tatsächliche Wert ist vermutlich höher, da es sich um eine UMTS Antenne handelt und unser Gerät insgesamt um den Faktor 4 unterbewertet und laut Auskunft des Herstellers UMTS um einen noch höheren Faktor unterbewertet.

Haben wir (bei uns zuhause) damals gemacht, aber ich darf gar nicht sagen, wo wir die Basisstation dann platziert haben,:-( absolut unwissend wie wir dann letztendlich doch waren.


Jetzt bin ich neugierig...Was haben sie getan ?

Sag ich (hier) nicht, Sie wollten auch nicht mein Opfer auf dem BI-Altar sein :wink:

Tags:
BfS, Deutschlandfunk, Vorsorgetipp


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