Mobilfunk-Volksinitiativen im Vergleich 2003 vs. 2019 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 18.10.2019, 20:25 (vor 412 Tagen) @ Gustav

Es gab 2003 schon mal eine Initiative Moratorium für Mobilfunkantennen ...

Initiativkomitee 2003
1. Rhyner Andreas, Schönfels, 9620 Lichtensteig
2. Christen Hegglin Franziska, Hedwigstrasse 16, 8032 Zürich
3. Bengoechea Bianchi Esther, Karl Stauffer-Strasse 19, 8008 Zürich
4. Styger Anton, Schneitstrasse 70, 6315 Oberägeri
5. Guntersweiler Emil, Trichtenhausenstrasse 39, 8053 Zürich
6. Wyss Christof, Heidenmösliweg 29, 8713 Uerikon
7. Day Stefan, Balgriststrasse 70, 8008 Zürich
8. Rais Christian, Via Travesagn, 6986 Novaggio

Initiativkomitee 2019
1. Bryner Sabine, Hauptstrasse 29, 9126 Necker
2. Gerig Zita, Busskirchstrasse 90, 8645 Jona
3. Grob Monika, Mürtschenstrasse 5, 8640 Rapperswil SG
4. Maurer Mary, Obere Seestrasse 30, 8272 Ermatingen
5. Niggli Ursula, Sommerwiesstrasse 6, 8200 Schaffhausen
6. Sturzenegger Hans, Gusslistrasse 30, 8404 Reutlingen
7. Widmer Ronald, Rigacher 21, 5420 Ehrendingen
8. Widmer Ruth, Rigacher 21, 5420 Ehrendingen

► Keiner der Initianten von 2003 ist 2019 wieder mit dabei. Das bestätigt die These, der Szene läuft regelmäßig das Personal weg (üblicherweise nach spätestens zwei Jahren) und wird durch Neuzugänge ersetzt.
► Kein Wohnort von 2003 taucht 2019 wieder auf. Kamen 2003 noch vier aus Zürich, kommen 2019 faktisch alle aus unterschiedlichen Wohnorten. Dies spricht dafür, 2019 sind vernetzte Einzelkämpfer am Werk.
► Keiner des Initiativkomitees 2019 kommt aus Zürich, dennoch nennt die Adresse des Initiativkomitees ein Postfach in Zürich. Dies deutet darauf hin, das Initiativkomitee sind Marionetten, die von einem Strippenzieher aus Zürich gesteuert werden (mutmaßlich der Anti-Mobilfunk-Verein "Schutz vor Strahlung").
► Für das Initiativkomitee hätten sieben Personen genügt (maximale Anzahl 27). Einer der beiden Widmers wäre so gesehen verzichtbar gewesen. Da die Widmers Schirmprodukte verkaufen, also kommerziell von der Angst vor Elektrosmog profitieren, könnte die eher unnötige doppelte Namensnennung werblich motiviert sein.
► Unter den Initianten von 2003 ist kein einziger, der in der Anti-Mobilfunk-Szene einen wahrgenommen Fußabdruck hinterlassen hat. 2019 sind zwei bekannte Namen mit dabei: Ursula Niggli, "elektrosensible" Buchautorin (kommerzielles Interesse) und Hans Sturzenegger (seit 2006 Mobilfunkgegner, war 2010 als Wanderprediger gegen Mobilfunk in Deutschland unterwegs). Was "KlaKla" zu den übrigen gefunden hat steht <hier>.
► Gleich geblieben ist 2003 und 2019 nur eines: Eine winzige gesellschaftliche Minderheit (2003: aktive Mobilfunkgegner, 2019: überzeugte Elektrosensible) versucht mit hanebüchenen Forderungen ihre subjektiv empfundenen individuellen Probleme mit schwachen elektromagnetischen Feldern auf Kosten der Eidgenossenschaft zu sozialisieren.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Minderheit, Täuschung, Schweiz, Elektrochonder, Moratorium, Faktencheck, Zürich, Niggli, Marionetten, Widmer, Initiativkomitee, Schaffhausen


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