Sendemast soll „Mehrwert“ schaffen (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 22.04.2017, 07:49 (vor 884 Tagen) @ Gast

Die Gräfelfinger Pläne für einen Mobilfunkmast am Neunerberg stoßen in Planegg auf wenig Gegenliebe – auch nach einem Treffen von Gemeinderäten. Gräfelfings Bürgermeisterin wirbt weiter für das Vorhaben, die Planegger Grünen wollen eine Bürgerversammlung.

Planegg – Das Gräfelfinger Mobilfunkkonzept mit wenigen großen Masten statt vieler kleiner Antennen sorgt für Gesprächsbedarf zwischen den Gemeinden. Vielen Planeggern ist der geplante 40-Meter-Mast am Neunerberg, direkt an der Grenze zu Planegg, ein Dorn im Auge. Zuletzt gab es dazu zwar ein Treffen von Vertretern der Ratsfraktionen aus Gräfelfing, Planegg und Krailling. Für Begeisterung sorgt das Gräfelfinger Projekt in Planegg aber nach wie vor nicht.

Zwei kleinere Dachantennen in Planegg und Gräfelfing, die stärker strahlen würden, hält Wüst als Alternative für wenig geeignet. „Sie würden weder eine ausreichende Sendeleistung garantieren noch eine gesundheitliche Entlastung bringen.“ Diese Argumente hätten auch den Großteil des Gräfelfinger Gemeinderates überzeugt.

... „Vielleicht könnte man auch etwas Besonderes daraus machen“, sagt Uta Wüst. So könnte man den Mast in einen Aussichtsturm verwandeln und so einen Mehrwert für die Bürger schaffen.... Mehr ...

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Kommentar:
Am Max-Dieckmann-Platz steht lt. EMF-Datenbank schon ein Sendemast. Es ist schon merkwürdig, dass die Bürgermeisterin Wüst viel Geld ausgibt um den "günstigsten" Standort mit Hilfe des Umweltinstitut München für ihre Gemeinde zu finden. Die Ableitung, aus dem Funkturm einen Aussichtsturm zumachen ist schon merkwürdig. Hier scheint die Angst vor der "Verstahlung" verfolgen zu sein. Mit ihren Gedanken an Gesundheitsvorsorge für Alle scheint sie wohl an ihre Grenzen zu geraten. :no: Wie belegt sie, dass mehrere kleinere Dachantennen stärker strahlen würden? Je mehr Masten, desto kleinzelliger das Netz, desto mehr Strahlung für alle aber auf niedrigerem Niveau. Gerade das Umweltinstitut München hat mMn ein kommerzielles Interesse daran, dass das Gräfelfinger-Modell weiter am Leben erhalten wird. Die Gemeinde Gräfelfing sowie die umliegenden sind die potenzielle Kunden des Umweltinstitut München.

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Tags:
Medien, Sankt-Florian-Prinzip, Gräfelfinger-Modell, Merkur, Planegg


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