Das Umweltinstitut München und der Elektrosmogberater (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.03.2017, 17:57 (vor 903 Tagen)

Die fragwürdigen Aktivitäten des Umweltinstitut München e.V. auf dem Geschäftsfeld "Elektrosmog" sind immer wieder Thema im IZgMF-Forum. Und jetzt bekennt auch noch ein Münchener Baubiologe, seit 2002 eng mit dem Umweltinstitut München zusammen zu arbeiten:

Kurt S. Renz schreibt in seiner Selbstdarstellung:

Das Institut für Elektrosmogberatung wurde 2001 von Dipl.-Ing. Kurt S. Renz gegründet.

Kurt S. Renz hat Elektrotechnik studiert und nach einer Industrielaufbahn im Bereich der Kommunikationstechnik an einem Studium der Baubiologie sowie zahlreichen Basis- und Aufbauseminaren teilgenommen.

Er beschäftigt sich seit 1986 mit der Thematik Elektrosmog und arbeitet seit 2002 eng mit dem Umweltinstitut München zusammen und auch mit Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten.

Preisfrage: Was hat der gemeinnützige Verein mit einem selbständigen "Baubiologen" eng zu tun, der sich auf das Geschäftsfeld "Elektrosmog" spezialisiert hat? Aus meiner Sicht fungiert das Umweltinstitut München als Vermittler zwischen Elektrosmog-Angsthasen und Herrn Renz, nicht auszuschließen, dass dabei Provisionen flossen. Meines Wissens war das Umweltinstitut schon immer nur an E-Smog-Großkunden interessiert (Kommunen), nicht an privaten E-Smog-Angsthasen. Doch ausgerechnet Privatleute fallen leicht auf den irreführenden Namen des Umweltinstituts herein und erkennen in diesem nicht den ums Überleben ringenden Verein, sondern irrtümlich ein wissenschaftliches Institut. Die eher lästigen privaten E-Smog-Kleinkunden wurden vom Umweltinstitut weiter geschickt zu Baubiologen, freiwilligen Helfern (Bürgerinitiative Funkpause) und dem Verein für Elektrosensible.

Über die berufliche Laufbahn von Kurt S. Renz ist in der Öffentlichkeit nicht viel bekannt. Bis 1999 scheint sein Lebensweg in geordneten Bahnen bei der Siemens AG verlaufen zu sein, die er mit 55 Jahren verlässt, um bei GMS Consult in Hamburg neue Aufgaben zu übernehmen (Quelle). Mit Wirkung zum 11. Dezember 2000 wurde Kurt S. Renz dann zum neuen stellvertretenden Ausichtsratsvorsitzenden der BinTec Comunications AG bestellt (Quelle). Doch diese Unternehmung stand unter keinem guten Stern, denn zwei Jahre später musste BinTec wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden (Quelle). Noch vor dem Untergang BinTecs muss Renz, damals noch nicht reif für die Rente, Gefallen an der Baubiologie gefunden haben, die er sogar studiert haben will, und sich als Baubiologe mit seinem sogenannten Institut für Elektrosmogberatung selbständig gemacht haben.

Hintergrund
Schatzmeister Renz
Umweltinstitut München im Dienst der Baubiologie
Maximaler Profit mit minimaler Funkstrahlung
Das Geschäft mit der Strahlen-Angst

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Baubiologe, BI, Umweltinstitut München, Funkpause, Ulrich


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