Filmkritik (II): Rollen und Darsteller (Allgemein)

Trebron, Sonntag, 05.03.2017, 13:22 (vor 902 Tagen) @ H. Lamarr

Die Szene mit den sieben Jungs war für mich irgendwie unwirklich. Beim wiederholten Ansehen noch mehr.
Sieben Knaben: Warum keine Schulklasse, warum keine Mädchen?
Einer beteiligt sich wenigstens am „Unterricht“, der Rest wirkt irgendwie gequält. Im Gegensatz zum Dauer-strahlenden Funkloch-Bewohner …
Eine erwachsene Person (Lehrer?) ist anwesend, will aber partout nicht ins Bild.
Sieht so die Schulwirklichkeit im südlichen Schwarzwald aus? Eher nicht …
Uli Weiner versuchte irgendwie den Eindruck zu erwecken, dass er laufend als willkommener Gast von einer Schule zur nächsten unterwegs wäre. An öffentlichen Schulen ziemlich unvorstellbar. Mag aber gut sein, dass er mal an einer privaten Schule mit originellem Zuschnitt („Wir können unseren Namen sogar tanzen …“) rein gelassen wurde. Ausdrucksstark der Schluss der Szene: Die Hauptperson verlässt einsam ein leeres Gebäude …

Tags:
Lehrer, Instrumentalisierung, Inszenierung, Schule, Pädagoge


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