Messwertzaubereien von Mobilfunkgegnern (Berichtigungen)

Kuddel, Samstag, 12.05.2012, 22:11 (vor 3086 Tagen) @ charles
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 12.05.2012, 22:26

Es ist üblich um den *Vollast* zu bestimmen um den gemessenen Wert met Faktor 3 oder 4 zu multiplizieren.

Auch ist nichts gegen die Schwenk Methode an zu merken.


Schwenkmethode, Hochrechnung auf Vollauslastung und Hinzurechnen von Meßtoleranzen wurden für die Bestimmung der Ausschöpfung von Anlagen-Grenzwerten definiert.
Die Methodik führt zur Erfassung von lokalen "worst case" Feldstärke-Peaks und damit systematischen Überschätzung der realen Werte, was gewünscht ist, um auf der juristisch sicheren Seite zu sein.

Es handelt bei den so erfassten Werten aber nicht um "Meßergebnisse", die z.B. mit Expositionen aus Studien verglichen werden können, die sich mit "realen" Expositionswerten befassen und nicht mit fiktiven.

Pikant daran finde ich, daß Hensinger die Anlagen-Grenzwerte ja nicht anerkennen will ("viel zu hoch"), aber trotzdem in seiner Argumentation nicht auf die so wunderbar "überschätzende" Meßvorschrift für Anlagen-Grenzwerte verzichten möchte.

Tipp für alle Trickser: Man nehme ein sehr ungenaues Meßgerät von +/-10 dB Meßtoleranz und erhält automatisch 10-fach höhere "hochgerechnete Meßwerte", die man ahnungslosen Laien als "Skandal" verkaufen kann.


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