Prof. Mosgöller: Viel Lärm um Nichts (Forschung)

Spatenpauli @, München, Samstag, 09.10.2010, 20:54 (vor 2989 Tagen) @ Spatenpauli

Im Elektrosmog-Report 10/2010 schreibt Prof. Mosgöller unter dem Titel "Viel Lärm um Nichts" u.a.:

"Es war einmal ein - angeblich - amtliches E-mail aus Brüssel, das unmöglich amtlich sein kann. Dies wurde so ausgelegt, wie es unmöglich wahr sein kann. Meine Informationen aus Brüssel besagen so ziemlich das Gegenteil von dem, was Herr Lerchl verlautbarte. Um zu entscheiden, ab a) er lügt, oder b) aus Brüssel widersprüchliche Informationen rausgingen, müsste er lediglich sein als "amtlich" zitiertes Schreiben von [sic!] 21. Mai vollständig herzeigen."

Dazu habe ich ein paar Anmerkungen:

Es war einmal ein - angeblich - amtliches E-mail aus Brüssel, das unmöglich amtlich sein kann.

Halten wir also fest: Es geht um eine E-Mail aus Brüssel und nicht um einen Brief.

Dies wurde so ausgelegt, wie es unmöglich wahr sein kann.

Die E-Mail aus Brüssel wurde nicht "ausgelegt", sondern im englischen Original-Wortlaut und einer deutschen Übersetzung veröffentlicht, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann und gerade eben nicht nur eine Auslegung vorgesetzt bekommt.

Meine Informationen aus Brüssel besagen so ziemlich das Gegenteil von dem, was Herr Lerchl verlautbarte.

Das hört sich spannend an, ist jedoch bis auf weiteres nichts anderes als eine Auslegung. Wo bleibt der Original-Wortlaut der "Information aus Brüssel"? Diesen gilt es jetzt im Interesse der Glaubwürdigkeit in der gleichen Weise öffentlich zugänglich zu machen, wie dies zuvor mit der berühmten E-Mail aus Brüssel geschehen ist. Andernfalls erscheint die Forderung von Prof. Mosgöller nach Offenlegung auffallend einseitig.

Um zu entscheiden, ab a) er lügt, oder b) aus Brüssel widersprüchliche Informationen rausgingen, müsste er lediglich sein als "amtlich" zitiertes Schreiben von [sic!] 21. Mai vollständig herzeigen.

Was oben von Prof. Mosgöller noch als E-Mail bezeichnet wurde ist jetzt plötzlich ein Schreiben. Unter Schreiben verstehe ich einen Brief. Auch Prof. Mosgöller versteht darunter einen Brief, denn am 25. August fragte er mich in einer E-Mail:

"Haben sie den Brief aus Brüssel selber gesehen und komplett gelesen ?"

Worauf ich ihm noch am selben Tag antwortete: "Anscheinend haben Sie den neuesten Artikel auf der Website des IZgMF, eben den über die Rückzahlung der Fördermittel an die EU, nicht gelesen. Denn dort steht klar drin, dass es sich bei der Information der EU-Kommission um eine E-Mail handelt, nicht um einen Brief!"

Prof. Mosgöller weiß also spätestens seit 25. August 2010, dass seine Forderung nach "vollständig herzeigen" des "Schreiben" unerfüllbar ist, weil dieses Schreiben nicht existiert. Dennoch fordert er die Offenlegung des nicht existierenden Briefs völlig unbeeindruckt auch noch in der Oktober-Ausgabe des Elektrosmog-Report.

Eine ganz besondere Note bekommt der Text von Prof. Mosgöller mit dieser Passage:

... Schreiben von [sic!] 21. Mai vollständig herzeigen.

Wahrscheinlich klingelt's jetzt bei keinem. Denn es geht nur um das unscheinbare Datum. Das aber ist so unscheinbar nicht, denn es wurde bisher nirgends veröffentlicht. Prof. Mosgöller kann das Datum daher eigentlich nicht kennen. Es sei denn, er ist im Besitz der E-Mail, deren vollständige Offenlegung er immer wieder fordert.

Ich bin gespannt, wie Prof. Mosgöller diesen Widerspruch erklärt, ich werde ihn dazu per E-Mail fragen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Anfrage, Elektrosmog-Report


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