Winterlandschaften - das Warten auf die Blätter (Allgemein)

Ditche, Sonntag, 17.01.2010, 01:44 (vor 4697 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Ditche, Sonntag, 17.01.2010, 02:15

Wenn ich mich da mal einmischen darf, ...

Sie doch (fast) immer...:-)

... Ihre Grafik ist eine Betrachtung auf dem Höhenniveau des Erdbodens. Würden Sie die Messebene nach oben verlagern, etwa in Höhe der Sendeantennen, würde die Grafik völlig anders aussehen, und um den Masten eine extrem hohe Feldstärke zeigen. Erst diese Situation wäre dann mit der einer Richtfunktrasse vergleichbar.

Nachvollziehbar beschrieben, allerdings ist bei (Mobil-) Richtfunk-Strecken eine Entfernungsänderung vom Masten weck von z.B. 60 auf 100 m für die Leistungsflußdichte fast bedeutungslos, jedenfalls nimmt sie kontinuierlich ab.
Bei Mobilfunkmasten mit Sektorantennen haben sie jedoch schon teils bei kleinen Enfernungsänderungen erhebliche Unterschiede. (Wie in der Graphik angedeutet) Und wenn dann noch unterschiedliche Höhenprofile (oder Baumhöhen) mit berücksichtigt werden müßen, wird´s nochmals komplizierter.
Da hilft dann nur: Messen der a) aktuellen Leistungsflußdichte/Frequenz des "Bereitschaftskanal", und b) Langzeitaufzeichnung der Leistungsflußdichte/Frequenz um zu klären: liegt an dieser Stelle eine eher stark schwankende, oder eher konstante hohe/niedrige Leistungsflußdichte (mit welcher Frequenz) vor. Dieses dann auch noch an mehreren Stellen ..., da kommt dann einiges Zusammen um festzustellen, korrelieren Baumschäden mit Leistungsflußdichten und bei welchen Frequenzen???

Sie kennen ja die Fotos "meines" UMTS-Masten und der Bäume drumrum, deren Kronen inzwischen dem Hauptstrahl recht nahe kommen. Der Abstand dieser Bäume zur Antenne bewegt sich zwischen 15 Meter (das ist der höchste im Foto links) und 45 Meter (das ist der Dürre genau in Bildmitte vorn), dennoch sind an den Bäumen keine Schäden erkennbar. Ich werde das obligatorische "Herbstfoto" deshalb um ein "Sommerfoto" ergänzen, damit auch Sie einmal das sehen, was meine Zweifel an der "Baumthese" dann täglich stärkt.

Bäume im Nahfeld einer UMTS-Antenne (Foto vom 16. Januar 2010)
[image]


Da bin ich dann mal gespannt. Bei uns hier gibt es übrigens einen großen Baum (Bergahorn) mit einem Stammdurchmesser von ca. 2 bis 3 Metern, der war um die Zeit als "ihrer" schon mächtig "zerupft" aussah noch voll im Laub, einheitlich grün und später nur an einer Stelle als dann die Blätter sich verfärbten etwas schneller in sein "Herbstkleid" geschlüpft. Im Frühling läßt der sich auch regelmäßig ca. 4 bis 6 Wochen länger Zeit mit seinem neuen "Blattgewand" als andere Hecken, Büsche, Bäume in seiner näheren Umgebung. Wollte letztes Jahr schonmal ein Foto eingestellt haben, hole dies nun dieses Jahr nach...


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