Zynismus und Realität (Allgemein)

ES, Donnerstag, 09.10.2008, 12:25 (vor 5104 Tagen) @ H. Lamarr

Bei unseren fünf Familienmitgliedern und auch in der Nachbarschaft gibt es keinerlei ES-Symptome, auch unseren Haustieren geht es gut und sogar der Bonsai hat es inzwischen ins dritte Jahr geschafft, für uns neuer Rekord.


Ihr Posting wirkt auf mich wie ein Mix aus Zynismus und Realität.

Kurzsichtig ist es zudem, denn die Aussage zeigt, das Sie sich der "Selbstversuch"-Situation komplett bewusst sind. Auch wenn es in diesem Fall gut gehen mag, wer sagt Ihnen denn das es immer so sein wird. Es wird weitere Neuerungen/Veränderungen in ähnlichem Ausmaß geben und bei eben dieser Vorgehensweise wird einmal der Punkt hervorgerufen, den man eigentlich mit etwas umfassenderen "Menschenverstand" vermeiden könnte. Aber in solcher oder ähnlicher Situation spielen (bei Entscheidungsträgern) viele menschliche Eigenschaften mit, von Macht bis Gier.

In der Millionenstadt München passen alle, die glauben ES zu sein, mühelos in mein Wohnzimmer. Da fällt es mir als Skeptiker verdammt schwer, zu glauben ...

Diese Aussage spricht Bände darüber, wie in der Gesellschaft mit Minderheiten umgegangen wird. Reine "Kollateralschäden". Hoch gelobt werden das Grundgesetzt und Menschenrechte, doch wenn es darauf ankommt fallen Minderheiten gerne durch ein beliebig großes Raster.
Dabei ist es im Moment völlig egal, ob ES in den Augen von "Skeptiker" als bewiesen gilt, denn bei nachweislichen Minderheiten findet exakt die gleiche Vorgehensweise statt.

Eigentlich sollte man die Basis Ihrer Aussage, die aus meiner Sicht sehr wohl ein Allgemeinverständnis der aktuellen "Entscheidungsträger" wiederspiegelt, für einen juristischen Zweck verwenden...

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"Allzu oft muss es erst richtig schlecht werden, bevor es besser wird..."

Tags:
Kollateralschäden


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