Ökobewegung, Elektrosmog, Angst (Allgemein)

Marianne, Samstag, 30.06.2007, 10:20 (vor 4545 Tagen) @ AnKa

Ich verstehe gar nicht warum hier im Forum immer über diese Elektrosensiblen diskutiert wird. Es gibt einfach Leute die reagieren auf Elektrosmog, wie andere auf Erdbeeren. Noni hatte sogar die gleichen Symptome wie jemand der auf Erdbeeren allergisch ist und ein Kilo davon ißt. Seitdem er aufpaßt nicht mehr zuviel davon abzubekommen, was in Kirchheim noch möglich ist, hat er keine Symptome mehr. Gleich wenn jemand Erdbeeren wegläßt. Und auch hier gibt es wohl verschieden hohe Grade, der eine bekommt Ausschlag, der andere kann dran sterben.
Die Menschen die ich kenne die stark unter der Strahlung eines Mobilfunksenders leiden kommen nicht aus der Ökoszene, hatten mit Mobilfunk nichts zu tun. Es sind auch Männer dabei, die alles als Spinnerei ihrer Frauen abtaten, jetzt die gleichen Symptome haben, seit z.B. EDGE dazu kam oder ein weiterer Sender.
Die liegen jetzt auch mit Herzklopfen im Bett, daß sie denken das Herz springt raus. Viele lebten jahrelang an einem Sender, der sie nicht gestört hat. Plötzlich ging es los. Oft schleichend. Man beginnt zu suchen, was denn los ist, denn meist merkt man schnell daß es einem z.B. im Urlaub besser geht, an anderen Orten noch schlechter. Irgendwann kommt ein Baubiologe und sieht den Sender, oder ein Bekannter macht darauf aufmerksam. Man läßt Messen, man schirmt ab oder unternimmt den Versuch woanders zu schlafen. Werden die Beschwerden dann besser, ist für die Leute der Beweis erbracht. Dann wird umgezogen, oder abgeschirmt. Meist sind die Beschwerden dann weg. Bei einigen ist der Allergiegrad zu weit fortgeschritten, denen geht es dann schon schlecht wenn der Nachbar ein DECT hat oder in nächster Nähe mit dem Handy telefoniert wird.
Das ist mittlerweile keine Seltenheit, es werden immer mehr. Das ist auch nicht mehr wegzudiskutieren. Ißt jemand täglich 1 Kilo Erdbeeren, hat er sich auch irgendwannn eine Allergie geholt. Wenn es dem Körper zuviel wird, reagiert er mit Abwehr. Das ist die Begründung eines Laien, aber ich sehe das so. Und wenn der Elektorsmog auf Dauer zu viel wird, reagiert auch hier der Körper mit Abwehr. Wie, das kann unterschiedlich sein.
Wir werden in der nahen Zukunft unser blaues Wunder erleben, einige sind dem 24 Stunden in hohem Maße ausgesetzt, hier werden noch einige bald zu den Elektrosensiblen/Elektroallergischen zählen. Davor ist niemand sicher.
Keiner schläft freiwillig im Wald, schirmt für Tausende Euros ab, zieht um, läßt sein Haus leer stehen, wenn es ihm nicht wirklich schlecht geht.
Es leiden viele leise vor sich hin, von denen hört man nichts. Ein Drama ist das. Mit etwas Vorsorge, Aufklärung der Bevölkerung, intelligenten Mobilfunkkonzepten wäre dem ein Ende gesetzt.
Ich verstehe in gewisser Weise auch die Skeptiker, dachte ich ja auch Noni bildet sich da was ein. Jetzt wissen wir es besser, müßte er weiter mit der Strahlung leben wie wir sie vor der Abschirmung hatten, wäre er im Jahr 2004 bereits verstorben, das hätte er nicht überlebt.
Was in Deutschland mit Elektroallergikern gemacht wird, ist als zwingt man jemanden der gegen Erdbeeren allergisch ist täglich 1 Kilo davon zu essen. Der Exodus ist absehbar, beim einen dauerts länger, bei anderen gehts ganz schnell.
Wie würde man jetzt so ein Tun nennen? Für mich ist das schwere Körperverletzung.


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