ES: Streifall Semmelweis (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.01.2007, 00:29 (vor 4642 Tagen)

Nachdem Frau Semmelweis auf einer Veranstaltung zufällig Dr. Ahus begegnete, weiss die 67-Jährige mehr denn je über Elektrostress. Der Empfehlung von Dr. Ahus folgend meldet sie sich beim IZgMF und bittet um eine Elektrosmogmessung in ihrer Wohnung.

Diese Messung ist der Ausgangspunkt für einen Konflikt, wie er typischer nicht sein kann: Herrscht auf Seiten von Dr. Ahus die unerschütterliche Gewissheit, Frau Semmelweis leide wegen hochgradiger Elektrosensibilität stark unter Elektrostress, so gewinnt das IZgMF bei seinem Besuch vor Ort den Eindruck, dass die Probleme von Frau Semmelweis ganz anderer Natur sind.

Wir veröffentlichen nachfolgend den Schriftwechsel zwischen Dr. Ahus und dem IZgMF. Um Datenschutz zu gewährleisten haben wir die Namen Ahus und Semmelweis frei erfunden und den Schauplatz des Geschehens weggelassen. Alles andere ist authentisch wiedergegeben.

Warum wir den Schriftwechsel veröffentlichen? Nun, wir möchten damit a) die Argumentation zur Diskussion stellen und b) an einem konkreten Beispiel zeigen, wie unterschiedlich sich die Situation einer Betroffenen bewerten lässt, je nachdem, ob man als Fundi an die Sache herangeht oder als Realo. Für eine angemessene Bewertung der gegensätzlichen Argumentation ist selbstverständlich noch die Entgegnung von Dr. Ahus auf die E-Mail des IZgMF vom 3. Januar erforderlich. Sollten wir diese bekommen und keine Einwände vorliegen, werden wir den Fortgang des Schriftwechsels zeitnah in diesem Diskussionsstrang hier wiedergeben.

Nachtrag I vom 10.06.2007

Eskalation im Fall Semmelweis
Nachtrag II vom 19.09.2007
Neues im Fall Semmelweis: Strahlungsarmes DECT

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Semmelweis, Geschädigter, Fallbeispiel, Mitverantwortung, Elektrosmogmessung, Unglück


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