14. Oktober 2022: Wilhelm Mosgöller präsentiert Athem 3 (Forschung)

H. Lamarr @, München, Freitag, 09.09.2022, 14:25 (vor 80 Tagen)

Die sogenannte Kompetenzinitiative veranstaltet vom 14. bis 16. Oktober 2022 eine Tagung im Goethe-Museum Düsseldorf. Der Wiener Wilhelm Mosgöller will gleich am ersten Tag der seltsamen Veranstaltung eine "internationale Pionier-Studie" vorstellen. Hier der entsprechende Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm:

FREITAG, 14. OKTOBER 2022, 10:00 – 12:30 Uhr

Internationale Pionier-Studie ATHEM 3

Digitalisierung und 5G/Mobilfunk prägen unser Leben inzwischen tiefgreifend. Welche möglichen biologischen Auswirkungen kann dabei die Strahlenbelastung durch Funktechnologien haben? Diese Frage beschäftigt die Grundlagenforschung seit langem - bis in Theorie- und Methodendebatten hinein. Die neue Pionierstudie ATHEM 3 (Athermische Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich), die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, geht einen eigenen und weltweit bisher wohl einmaligen Weg. In der Zusammenführung aller für die Mobilfunkforschung relevanten Disziplinen sowie der Kooperation hochkarätiger Wissenschaftler, Ingenieure und Labors, gelingen ATHEM 3 außergewöhnliche Resultate durch Untersuchungen an Menschen, die international wegweisend sein werden. Die Pionier-Studie wurde filmisch begleitet und dokumentiert - Grundlagenforschung, die uns alle unmittelbar betrifft.

Kommentar: Für ein seriöses Projekt ist die Ankündigung aus meiner Sicht ein paar Nummern zu prahlerisch ausgefallen. Wäre die "Pionier-Studie" das, was versprochen wird, sie würde auf einem wissenschaftlichen Kongress einem qualifizierten Fachpublikum vorgestellt und nicht im Düsseldorfer Goethe-Museum einem unqualifizierten Laienpublikum. Auch wenn sich die Ankündigung um konkrete Angaben herumdrückt, so deutet doch vieles darauf hin, dass es sich bei Athem 3 um eine der angekündigten "Beweisstudien" handelt, mit der die "Kompetenzinitiative" gerichtlich gegen Mobilfunk vorgehen möchte. Dazu passt, auch Klägeranwalt Tilo Rößler tritt im Goethe-Museum auf.

Die "filmische Begleitung der Pionier-Studie" bedeutet mMn neues Unheil, gebracht von Klaus Scheidsteger über die Anti-Mobilfunk-Szene in den D-A-CH-Ländern. Der geschäftstüchtige Filmemacher versucht seit einigen Jahren mit konsequent einseitig recherchierten Videoprojekten irrationale Ängste gegenüber EMF zu schüren und Misstrauen gegenüber Ämtern und Behörden zu säen. Die Idee, Mobilfunk-Forschung für Laien filmisch dramatisch aufzubereiten, hat sich Scheidsteger von dem Ex-Tabaklobbyisten Franz Adlkofer abgeschaut. Adlkofer war 2003 der Erste, der nicht primär die wissenschaftliche Gemeinschaft mit seinen Forschungsergebnissen beglückte, sondern die Bevölkerung. Mittel zum Zweck war seinerzeit ein Kamerateam des SWR, das Adlkofer "filmisch begleitete" und brav die alarmierende Reportage "Bei Anruf Smog" ablieferte.

Die preisgegebenen Randbedingungen der "Pionier-Studie" zeigen, auch dieses Projekt ist von Anfang an dazu ausgelegt, irrationale Ängste gegenüber EMF in die Bevölkerung zu tragen. Was einen nicht wundern muss, hat das Rosenheimer Unternehmen Memon, das mit Scheidsteger und Rößler in Verbindung steht, doch pseudowissenschaftliche Gerätschaft im Vertriebsprogramm, mit dessen Hilfe sich angeblich schädliche Wirkungen von Elektrosmog bequem kompensieren lassen.

Wilhelm Mosgöller wird im Programm der Veranstaltung als beschäftigt an der Medizinischen Universität Wien vorgestellt und als beobachtendes Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF) des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr. Das aber ist der Stand von gestern, denn die MedUni Wien widerspricht der Darstellung und im jüngsten WBF-Expertenforum (2021) taucht Mosgöller auch nicht mehr als externer Beobachter des Konsensbeschlusses auf. Zuletzt war er 2020 "Gast" des WBF gewesen, 2019 rangierte er noch unter "externe wissenschaftliche Experten".

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Wilhelm Mosgöller: MedUni Wien ≠ Uni Wien

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.09.2022, 21:42 (vor 78 Tagen) @ H. Lamarr

Wilhelm Mosgöller wird im Programm der Veranstaltung als beschäftigt an der Medizinischen Universität Wien vorgestellt und als beobachtendes Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF) des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr. Das aber ist der Stand von gestern, denn die MedUni Wien widerspricht der Darstellung ...

Nein, nicht die MedUni Wien widerspricht hier, sondern die Uni Wien. Das sind zwei paar Schuhe. Schlimm ist die Verwechslung jedoch nicht. Denn die Suche nach "Mosgöller" und "Mosgoeller" führte auch bei der MedUni Wien zu der Antwort "No researchers found". Auch bei den Krebsforschungsgruppen der MUW konnte ich ihn nicht finden.

Vor genau zehn Jahren erregte Wilhelm Mosgöller mit einer Studienankündigung schon einmal Aufsehen. Das damalige Projekt wurde allerdings nie verwirklicht, u.a. deshalb, weil über Mosgöllers Projektpartnerin hartnäckig die Pleitegeier kreisten. Die neue geheimnisvolle "Pionier-Studie Athem 3" soll hingegen erst kürzlich fertiggestellt worden sein. Irgendwelche Spuren dieses Projekts waren im Internet jedoch nicht zu finden, schon gar nicht auf den bekannten Balzplätzen der Wissenschaft.

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Wilhelm Mosgöller: doch MedUni Wien?

Alexander Lerchl @, Sonntag, 11.09.2022, 08:09 (vor 78 Tagen) @ H. Lamarr

Wilhelm Mosgöller wird im Programm der Veranstaltung als beschäftigt an der Medizinischen Universität Wien vorgestellt und als beobachtendes Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF) des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr. Das aber ist der Stand von gestern, denn die MedUni Wien widerspricht der Darstellung ...

Nein, nicht die MedUni Wien widerspricht hier, sondern die Uni Wien. Das sind zwei paar Schuhe. Schlimm ist die Verwechslung jedoch nicht. Denn die Suche nach "Mosgöller" und "Mosgoeller" führte auch bei der MedUni Wien zu der Antwort "No researchers found". Auch bei den Krebsforschungsgruppen der MUW konnte ich ihn nicht finden.

Seltsam: hier ist er der MedUni Wien zugeordnet.

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Wilhelm Mosgöller: kein Anschluss unter dieser Nummer

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.09.2022, 23:28 (vor 77 Tagen) @ Alexander Lerchl

Seltsam: hier ist er der MedUni Wien zugeordnet.

Stimmt! Aber: Die Seite, das lässt sich am Inhalt erkennen, ist rd. zehn Jahre alt und inzwischen über die Navigation des Webauftritts https://krebsforschung.meduniwien.ac.at nicht mehr zu erreichen. Heißt: Wer die von Ihnen gefundene Seite verlässt und dann versucht, via Navigation wieder zu ihr zurück zu finden, schafft dies nicht. Bevor man die Seite verlässt, sollte man sich vorsichtshalber die letzten fünf Ziffern der dort genannten Telefonnummer Mosgöllers einprägen (57500), denn es ist seine Durchwahl. Darauf komme ich gleich noch einmal zurück.

Irgendwie muss Herr Mosgöller auch heute noch mit dem Zentrum für Krebsforschung der MUW verbunden sein. Denn er steht noch im Telefonverzeichnis des Instituts (Stand 2021). Bemerkenswerterweise ist er jedoch der einzige von etwa 150 Mitarbeitern, der keine Durchwahl hat, sondern exklusiv nur über Mobiltelefon zu erreichen ist. Ausgerechnet Mosgöller :-). Dies kann aus meiner Sicht nur bedeuteten, Herr Mosgöller hält sich so selten in dem Institut auf, dass er dort kein Büro mit Haustelefon hat. Wer jetzt einwendet, Stopp, Mosgöller hatte aber zuvor die Durchwahl 57500, der darf anhand des Telefonverzeichnisses feststellen, diese Durchwahl führt nicht zu dem Krebsspezialisten, sie ist dem Portier des Instituts vorbehalten.

Wahrscheinlich ist Wilhelm Mosgöller ein respektabler Wissenschaftler im Dienst der MUW, wer sich davon selbst mit einer Recherche überzeugen möchte, stößt allerdings unerwartet auf Hindernisse, die den Durchblick verstellen. So gesehen ist es mMn schon merkwürdig, dass Mosgöller seit gut zehn Jahren in der Mobilfunkdebatte als kritische Stimme zu vernehmen ist, jedoch niemand genau weiß, was der Mann beruflich macht und wieso ihm deftige Mobilfunkkritik so sehr ans Herz gewachsen ist, dass er anscheinend nicht mehr davon lassen kann.

Unerforschte "weißen Flecken" sehe ich nicht nur im Wirken von Herrn Mosgöller, sondern bei einer ganzen Reihe von akademischen Mobilfunkkritikern. Was haben z.B. Michael Kundi, Wilfried Kühling, Lennart Hardell und Klaus Buchner gemeinsam? Meinen Informationen nach sind sie allesamt schon seit etlichen Jahren im wohlverdienten Ruhestand. Kommuniziert wird dies jedoch nicht. Stattdessen wird der irreführende Eindruck erweckt, die Herren stünden noch mitten im Berufsleben, hielten Vorlesungen und besuchten die Pflichtveranstaltungen ihres Fachgebiets. Als typisches Musterbeispiel einer solchen Irreführung sehe ich das Profil Kühlings bei der sogenannten Kompetenzinitiative. Nichts deutet dort darauf hin, Kühling wurde wahrscheinlich bereits 2013 von der Universität Halle-Wittenberg in den Ruhestand geschickt.

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14. Oktober 2022: Wilhelm Mosgöller präsentiert Athem 3

KlaKla, Dienstag, 25.10.2022, 08:34 (vor 34 Tagen) @ H. Lamarr

Nach 10 Tagen immer noch kein Medienecho zur "Internationalen Pionier-Studie Athem-3"!

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Meine Meinungsäußerung

14. Oktober 2022: Wilhelm Mosgöller präsentiert Athem 3 nicht

H. Lamarr @, München, Dienstag, 25.10.2022, 10:21 (vor 34 Tagen) @ KlaKla

Nach 10 Tagen immer noch kein Medienecho zur "Internationalen Pionier-Studie Athem-3"!

Der Veranstalter hatte es schwer. Erst fiel W. Mosgöller wegen Krankheit als Vortragender aus und dann haperte es auch noch mit dem Livestream, der zuhause an den Bildschirmen wartende hungrige Stopfgänse füttern sollte. Die entstandene Lücke im Vormittagsprogramm des ersten Tages füllte Klaus Scheidsteger mit einem Zusammenschnitt seiner schönsten Anti-Mobilfunk-Filme. Athem 3 wurde dennoch präsentiert, atemlos macht diese sogenannte Pionierstudie aus der Hexenküche der Mobilfunkgegner jedoch nicht. Denn mit den Original-Athem-Studien hat das Werk nichts zu tun, aus meiner unmaßgeblichen Sicht eher mit Jugend-(Rentner-)forscht. Überzeuge dich selbst, die umständliche Präsentation kannst du dir in einer technisch missglückten Aufzeichnung hier anschauen, wenn dir das zwei Stunden wert ist.

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Wilhelm Mosgöller: glänzende Zweitklassigkeit

H. Lamarr @, München, Dienstag, 25.10.2022, 13:05 (vor 34 Tagen) @ H. Lamarr

Klaus Scheidsteger ist als Schönredner nicht leicht zu ertragen, Mosgöller übertrumpft ihn in Düsseldorf noch. So behauptet der Wiener ab Minute 13:47 über seine vormaligen Projekte mit der Inbrunst der Überzeugung:

Athem 1 und Athem 2 haben bei einer amerikanischen Sammelklage – wenn Sie so wollen – die Qualitätskontrolle überstanden. Die Athem-1- und Athem-2-Projekte haben positive Beurteilungen bekommen von einem amerikanischen Staatsrichter vom obersten Gerichtshof in Washington und ich glaube es gibt nur wenige Wissenschaftler, die das von ihren Projekten behaupten können. [...]

Die Stopfgänse unter den Zuschauern werden das brav schlucken. Und ich behaupte: Mindestens jede zweite Stopfgans würde mir auch abkaufen, der "Staatsrichter vom obersten Gerichtshof in Washington" säße im Supreme Court und nicht im Superior Court des District of Columbia. Was an der glänzenden Darstellung von Mosgöller alles faul ist kann man sich hier durchlesen. Unterm Strich bleibt von der Schönfärberei nicht viel übrig. Ärgerlich ist mMn, dass die Augenwischerei, mit der Scheidsteger 2016 in "Thank you for Calling" angefangen hat, 2022 noch immer praktiziert wird. Ich kann mir das nur so erklären, dass Mosgöller die kleine Schar der dankbaren Düsseldorfer Stopfgänse offensichtlich für doof hält :lookaround:.

Anlässlich der Sammelklage gegen Mobilfunkfirmen in USA schickte die Anklage acht "Wissenschaftler" und Wissenschaftler ins Rennen. Drei davon fielen bei ihrer Anhörung vor Gericht durch, unter den fünf Überlebenden waren W. Mosgöller, I. Belyaev und M. Kundi. Doch aus Sicht des "Staatsrichtes" wären auch sie höchstwahrscheinlich gescheitert, gälten in Washington D.C. strengere Qualitätsanforderungen für Sachverständige. Die drei Weisen aus dem Abendland waren auch in Düsseldorf zu sehen, einer live, zwei im Video. Das liegt am begrenzten Personalstand wissenschaftlich beschlagener Mobilfunkkritiker, viel Auswahl gibt es nicht. Das ist für Scheidsteger ein Besetzungsproblem.

Die Schlagersängerin Dorthe trällerte 1968 anlässlich eines Schlager-Wettbewerbs "Wärst du doch in Düsseldorf geblieben". Prompt bestellte eine frühe Stopfgans später bei einer Wunschkonzertsendung den Titel "Wärst du Dussel doch im Dorf geblieben" :yes:.

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14. Oktober 2022: Wilhelm Mosgöller präsentiert Athem 3 nicht

KlaKla, Donnerstag, 27.10.2022, 07:17 (vor 32 Tagen) @ H. Lamarr

Der Veranstalter hatte es schwer. Erst fiel W. Mosgöller wegen Krankheit als Vortragender aus und dann haperte es auch noch mit dem Livestream, der zuhause an den Bildschirmen wartende hungrige Stopfgänse füttern sollte. Die entstandene Lücke im Vormittagsprogramm des ersten Tages füllte Klaus Scheidsteger mit einem Zusammenschnitt seiner schönsten Anti-Mobilfunk-Filme.

Am Ende war es doch eher ein Stelldichein derer die auf Verschwörungstheorien setzen.
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Steht einem das Wasser bis zum Hals, greift man nach jedem daher kommenden Strohhalm.

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Meine Meinungsäußerung

Düsseldorf: "Kompetenzinitiative" verstrahlte "Elektrosensible"

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.10.2022, 13:47 (vor 32 Tagen) @ H. Lamarr

Athem 3 wurde dennoch präsentiert, atemlos macht diese sogenannte Pionierstudie aus der Hexenküche der Mobilfunkgegner jedoch nicht.

Kuriosum am Rande: Um ihre Zielgruppe nicht zu verprellen, bemühte sich die sogenannte Kompetenzinitiative bei ihren Veranstaltungen bislang betont um die Belange von Teilnehmern, die der festen Überzeugung sind, "elektrosensibel" zu sein. Zuweilen ist das ein bisschen zum Fremdschämen, wenn, wie 2019 anlässlich der Veranstaltung in Mainz geschehen, am Rednerpult aufdringlich der Din-A4-Ausdruck eines Handy-Verbotschildes klebt.

[image]Völlig zwangloser Gebrauch eines Funkmikrofons anlässlich der Veranstaltung der "Kompetenzinitiative" in Düsseldorf.

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Mit Sicherheit waren auch in Düsseldorf überzeugte "Elektrosensible" im Publikum präsent, wer sonst sollte Veranstaltungen dieser Art schon besuchen. Umso erstaunlicher ist, dass am Ende von Igor Belyaevs Präsentation zwei Funkmikrofone im Veranstaltungsraum betrieben wurden, jedoch augenscheinlich niemand daran Anstoß nahm und z.B. fluchtartig das Weite suchte. Das eine Funkmikro war das Saalmikro für Fragen, das andere benutzte Belyaev für seine Antworten. Zu sehen ist das Ganze ab Stunde 1:52:55.

Mit kleinen Widersprüchen wie diesen schadet sich die Anti-Mobilfunk-Szene mMn mehr als dass sie mit kleinen Auftritten wie in Düsseldorf Pluspunkte einheimst. Denn die eher langweilig-spröden Veranstaltungen geraten schnell in Vergessenheit, die Widersprüche nagen hingegen dauerhaft an der ohnehin maroden Glaubwürdigkeit der Szene.

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Scheidsteger - Video: Auftragsarbeit für Diagnose-Funk

KlaKla, Sonntag, 30.10.2022, 13:01 (vor 29 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 30.10.2022, 13:23

... Denn mit den Original-Athem-Studien hat das Werk nichts zu tun, aus meiner unmaßgeblichen Sicht eher mit Jugend-(Rentner-)forscht. Überzeuge dich selbst, die umständliche Präsentation kannst du dir in einer technisch missglückten Aufzeichnung hier anschauen, wenn dir das zwei Stunden wert ist.

Die technisch missglückte Aufzeichnung ist eine Auftragsarbeit von Diagnose-Funk an Klaus Scheidsteger siehe Abspann. Um auf eine "ansehnliche" Länge zu kommen greift Scheidsteger wieder auf altes Material (Mehrfachverwertung) zurück und bedankt sich bei den Mitwirkenden. Zum wievielten mal? :wink:

Scheidsteger, der schon seit drei Jahren mit einem interdisziplinären Team (Monika Krout heute Esel statt Lama) an dieser Studie mitarbeitet sagt, ich werde bis Ende des Jahres eine richtige Dokumentation zu unserer Studie (Athem3) fertig stellen! Bin gespannt, wie eine richtige Dokumentation eines Filmemachers aussieht. :waving:

Oder will der Filmemacher zweimal abkassieren? 1. eine technisch missglückte Aufzeichnung (Auftragsarbeit von Diagnose-Funk (Spendengeld)) 2. einen "Dokumentarfilm" gegen eine Spendenzahlung von ... Mit den Spenden von Verein A wird Frontmann von Verein B bezahlt. Und selbstverständlich werden auch andere Teilnehmer aus dem Interdisziplinärem Team bezahlt. Prof. Moser hat am unteren Bildrand seiner Vortragsfolien klar und deutlich stehen, "Auftragsarbeit/Sponsoring Kompetenzinitiative". Warten wir mal ab, was da noch kommt.

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Veranstaltung "Kompetenzinitiative" in Düsseldorf: Medienecho

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.10.2022, 02:10 (vor 32 Tagen) @ KlaKla

Nach 10 Tagen immer noch kein Medienecho zur "Internationalen Pionier-Studie Athem-3"!

Im August 2022 versuchte Peter Ludwig von der KO-Ini mit einer Medienmitteilung die Medien für die Veranstaltung in Düsseldorf zu interessieren. Das Ergebnis kann man sich hier anschauen.

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