Atmosphärische Störung: Ulrich Weiner vs. Peter Hensinger (Allgemein)

Gast, Sonntag, 09.05.2021, 08:32 (vor 132 Tagen)

08.05.2021

Liebe Freunde und Mitstreiter,

der Brief der BI 5Gfreies Alpenland, den ich Euch kürzlich gesendet habe, hat mich weiter noch sehr bewegt.
Ich danke Eric sehr für seinen Mut und seine Gabe wichtige Dinge ans Licht zu bringen. Mit seiner Ausarbeitung und dem daraus entstandenen Vortrag „Kommunale Handlungsfelder“ und die „Vorsorgeverpflichtung der Kommunen“ https://ul-we.de/kommunale-handlungsverpflichtungen/, hat er sehr das Tun aller Initiativen und das gemeinsame „Bündnis gegen 5G“ gestärkt.

Mich wundert es nicht, dass jetzt auch der BVMDE vor einer Zerreißprobe steht. Das ist keineswegs eine einmalige Panne, sondern ein dicker roter Faden, den ich seit über 12 Jahren in der Mobilfunkaufklärungsbewegung beobachte. Diesen roten Faden möchte ich euch heute aufzeigen. Wie begann alles?

Anfang der 2000ender Jahre taucht eine neue lokale Bewegung in Stuttgart auf, welche sich „Der Mast muß weg“ nennt. Sehr schnell kristallisiert sich Peter Hensinger heraus, der dort sehr aktiv ist. Nach anfänglicher Arbeit vor Ort, möchte er einen neuen Dachverband gründen und versucht die bestehenden Bürgerinitiativen dafür zu gewinnen. Mich wollte Hensinger davon überzeugen, dass ich nicht in der Lage wäre, Vorträge zu halten (https://ul-we.de/category/faq/vortrage/) und schon gar nicht bei Gemeinderatssitzungen, Podiumsdiskussionen oder gar an Schulen zu sprechen. Das könne nur er. Ich solle lieber einen „Posten“ bei Diagnose Funk einnehmen und mich ausschließlich um die Elektrohypersensiblen (EHS) kümmern. Dafür würden sie mich auch großzügig bezahlen. Ich lehnte Hensingers Angebot ab, weil ich mich nicht „an die Kette legen“ lassen wollte. Denn mein Herzensanliegen war von Anfang an, alle Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche zu erreichen und alle über die Gefahren des Mobilfunks aufzuklären. Mit ganzer Kraft wollte ich vermeiden, dass sie wie ich elektrohypersensibel werden.

  • Aufgrund der großen Not der EHS und den Aussagen der baden-württembergischen Gesundheitsministerin, dass EHS nur etwas „Psychisches“ sei, versammelten sich 2009 viele Betroffene und Bürgerinitiativen zu einer Demo in Stuttgart. Peter Hensinger lehnte seine Teilnahme ab, da er sich nicht „blamieren“ wolle und dort „eh niemand hinkomme“. Es kamen aber über 2000 Demonstranten und auch das SWR-Fernsehen war mit dabei. Seit diesem Zeitpunkt ist sein Verhältnis zu mir sehr unterkühlt.
  • Zerschlagung der Bürgerwelle 2010/11: Der größte Teil der Mobilfunkaufklärungsinitiativen war seinerzeit in der „Bürgerwelle“ organisiert und es bestand kaum Interesse an einem neuen Dachverband. Auch Dr. Scheiner und ich waren in der Bürgerwelle. Dr. Scheiner war sogar Gründungsmitglied. Obwohl sich vorher Hensinger und Siegfried Zwerenz (1. Vorsitzender der Bürgerwelle) spinnefeind waren, gelang es Hensinger, Zwerenz gegen Dr. Scheiner und mich aufzuhetzen. Stark beteiligt auf der Mitgliederversammlung war die Pressesprecherin von Diagnose Funk (Stephanie R.), welche sich eindeutig als diese ausgab und stark mit Verleumdungen und Falschaussagen die anwesenden Personen gegen uns aufhetzte. Auch durch das Stimmrecht eingeschleuster Leute, die niemandem der langjährigen Mitglieder bekannt waren, wurden Dr. Scheiner und ich aus dem Verein ausgeschlossen. Dem gesundheitlich angeschlagenen Dr. Scheiner hat dieser – später vom Gericht wieder aufgehobene, gemeinsame „Rauswurf“ – sehr zugesetzt. Der von Hensinger initiierte interne Streit hat maßgeblich zum Niedergang der Bürgerwelle beigetragen.
  • Die Freiburger Initiative ISES e.V. war einer der größten und erfolgreichsten Initiativen in Südbaden. In Zusammenarbeit mit mir konnten sie den ungezügelten Ausbau von Mobilfunk(masten) maßgeblich im Umkreis vom Schwarzwald eindämmen. Vorsitzende war damals Angelika G. Nachdem Hensinger erfolglos versucht hatte in der Initiative Fuß zu fassen, begann er gegen Angelika und mich so lange aufzuhetzen, bis sie sich erschöpft aus der Initiative zurückzog. Daraufhin wurde Tjark Voigts 1. Vorsitzender, den bis anhin keiner kannte, der aber in enger Verbindung zu Diagnose Funk steht. Die Initiative wurde so komplett gespalten. Heute ist die einst erfolgreichste Initiative aus dem Schwarzwald in Diagnose Funk integriert und weitgehend unbedeutend geworden.
  • Bei der 5G-Tagung in Kassel (März 2020) kamen ca. 20 Leute auf mich zu und suchten eine Aussprache mit mir: Ihnen sei berichtet worden, ich sei in einer Sekte und/oder stehe in Verbindung zu einer solchen. Sie fragten mich, was da dran sei. Als ich sie dann fragte, woher sie das hätten, sagten alle bis auf eine Person, die es nicht preisgeben wollte: von Peter Hensinger. Ich konnte es nicht fassen, daß Peter überhaupt fähig ist, mich durch Verleumdung so zu hintergehen und von den anderen auszugrenzen und abzuspalten. Deshalb stellte ich ihn sofort auf dieser Tagung zur Rede. Peter redete sich heraus, dass ja jeder so seine eigene Meinung und Ansicht haben und äußern dürfe … Diese Reaktion war für mich „aalglatt“ und herzlos, da er dies trotz 20 Zeugen nicht zugeben und auch nicht bereinigen wollte.
  • Zum Gründungstreffen eines 1. Deutschlandbündnisses, welches sich Anfang 2019 gemeinsam gegen 5G stellen wollte, wurde ich von Hensinger mit übelsten Worten ausgeladen. Wörtlich schrieb er mir am 26.02.2019: “Lieber Ulrich Weiner, Du bist zu diesem Treffen ausdrücklich nicht eingeladen und auch Deine Anwesenheit ist nicht erwünscht … Mit Personen, die aktiv mit Organisationen wie der AZK, OCG-Sekte und kla.TV u.a., die reaktionäre Ideologien vertreten, zusammenarbeiten und für sie werben, möchten wir keine Berührungspunkte haben.“ In seiner Email fuhr er mit einer psychologischen Wortwahl des Mobbings fort: „Du weisst sehr genau, warum wir keine Zusammenarbeit wollen…“ Originalemail siehe https://ul-we.de/wp-content/uploads/2019/03/190226-Email-Peter-Hensinger.pdf
  • Nachdem dieses 1. Bündnis gescheitert war, gründeten der EHS-Verband Unverstrahltes Land e.V., Nicole W. und ich das Bündnis www.gegen5g.de. In kürzester Zeit meldeten sich dort ca. 250 Initiativen aus dem ganzen Land an. Es starteten Videokonferenzen und regelmäßige online Treffen. Das brachte neuen Schwung und Mut in die Bewegung und es gab viel fruchtbaren Austausch zwischen den einzelnen Gruppierungen. Heute sind auf der Internetseite des Bündnisses über 390 Initiativen verzeichnet.
  • Peter Hensinger versuchte daraufhin ein eigenes Bündnis aufzubauen. Jedoch Markus Stockhausen und andere friedfertige und weitsichtige Menschen in unserer Mitte wollten ein breites Bündnis inkl. Diagnose Funk, EBI, Unverstrahltes Land, Ulrich Weiner etc. und schlugen ein gemeinsames Treffen dazu vor. Dafür stellte Hensinger die Bedingung, dass ich nur teilnehmen dürfe, wenn ich meine Internetseiten lösche. Diese Forderung, die letztendlich nur der Mobilfunkindustrie dient, wurde bekannt und so erschienen nur 8 Leute zu diesem Treffen.
  • Im Januar 2021 starteten Markus Stockhausen und Michaele K. das „Bündnis für verantwortungsvollen Mobilfunk Deutschland (BVMDE)“. Es startete mit einem sehr gut ausgearbeiteten Brief an die Politik und die Presse im ganzen Land, an dem sich ca. 150 Initiativen beteiligten. Es folgten sehr gute Onlinekonferenzen, in denen Menschen von Diagnose Funk (z.B. Jörn Gutbier, Hans Schmidt) und ich auf einmal hervorragend zusammenarbeiten konnten. Das Miteinander war so vorbildlich, daß überall die Hoffnung aufkam, die Spaltung in der Mobilfunkaufklärungsbewegung sei endlich überwunden.
  • Dies hielt leider nicht lange an. Mit dem Versenden der Abgrenzungserklärung durch das BVMDE wurde das harmonische Miteinander abrupt beendet. Dieses Schriftstück ist nahezu 1:1 mit der Abgrenzungserklärung von Diagnose Funk, welche Peter Hensinger verfasst hat, identisch. Dies zeigt, dass hier Diagnose Funk schon deutlich Einfluss auf das Bündnis genommen haben muss.
  • Außerdem verschickt das Bündnis BVMDE seit Kurzem auch Newsletter von Diagnose Funk und dies sogar mit Förder-Mitgliedwerbung und Spendenaufruf für Diagnose Funk! Diese Tatsache zeigt unzweideutig, wie Diagnose Funk das Bündnis für eigene PR-Zwecke instrumentalisiert! Normalerweise sollte doch Diagnose Funk, wie alle anderen Initiativen auch, das Bündnis bewerben und es finanziell unterstützen!
  • Aus diesem Anlass ist der offene Brief von Eric entstanden. Er beschreibt die aktuelle Situation sehr trefflich mit ausführlichen Informationen. Inzwischen melden sich immer mehr Betroffene zu Wort, die diesen langjährigen roten Faden der Spaltung durch Diagnose Funk durchschaut haben.

Mein Wunsch ist, dass wieder unser gemeinsamer Auftrag zum Schutz der Menschen vor der schädigenden Mikrowellentechnik im Zentrum steht und jede Spaltungsaktivität endgültig draußen bleibt!!!!!!!!!!!!

Ganz herzliche Grüße
Ulrich Weiner

Tags:
Stuttgart, Mobbing, Hensinger, AZK, Trojaner, Demo, Anthroposophie, Sasek, Spaltung, ISES, Rauswurf, Voigts, OCG, Infogigant, BVMDE, Schilwat, Echokammer, Abgrenzungserklärung, Diktat, Alpenvorland

Atmosphärische Störung: Ulrich Weiner vs. Peter Hensinger

KlaKla, Montag, 10.05.2021, 08:42 (vor 131 Tagen) @ Gast

[*] Außerdem verschickt das Bündnis BVMDE seit Kurzem auch Newsletter von Diagnose Funk und dies sogar mit Förder-Mitgliedwerbung und Spendenaufruf für Diagnose Funk! Diese Tatsache zeigt unzweideutig, wie Diagnose Funk das Bündnis für eigene PR-Zwecke instrumentalisiert! Normalerweise sollte doch Diagnose Funk, wie alle anderen Initiativen auch, das Bündnis bewerben und es finanziell unterstützen!

Kommentar: Diagnose-Funk ist noch besser, sie benutzen EHS Phantasien und widmen ihnen endlich eine eigene Seite. Über die sie Werbung, für einen Bruchteil, kommerzieller Helfer schaltet. Jeder Klick ein Cent? Oder glaubt weiter an den Weihnachtsmann. Ich interpretiere, dass ist ein gezielter Angriff auf Weiner und seine Gefolgschaft.

Diagnose:Funk hat noch nie eine konzentrierte Aktion in Sinne der EHS gemacht.

Sie liefern nur das Material für Stopfgänse um ihr kommerzielles Interessen zu decken und ihre Geltungssucht. Sie leisten mVn Verbandsarbeit für die Baubiologie. Ins gleiche Horn bläst der Verein die KO-Ini, zu dem Dr. W. Kühling überlief als er vorzeitig seinen Posten als Vorsitzender des Wissenschaftlicher Beirat beim BUND verließ. Der Verein ISES ist schon lange unterm Einfluss der Baubiologie. Ohne bekennende EHS-Opfer kein Profit für die Hetzer, die Baubiologen, Messtechniker oder Externen Standortplaner (Nutznießer)!

Wer selbst keine Eigenleistung erbringt, muss sich dem Diktat beugen. Und wer das Geld hat, der schafft an. Daher immer die Bitte um Spenden oder Fördermitgliedschaft. Wichtig, Fördermitglieder haben kein Stimmrecht!

Verwandte Threads

Kleiner Ausschnitt des Netzwerks der 5G-Gegner
Einflussnahme auf Bürgerinitiativen/Vereinen
Netzwerk privater Lobbyverein "Diagnose:Funk"
Diagnose-Funk: IZgMF unerwünscht, ebenso EHS Eva aus M.

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Werbung, Spenden, Profiteur, Ko-Ini, Verbandsarbeit, Fördermitglied, ISES, Diagnose:EHS, EHS-Opfer, Abhängigkeit

Atmosphärische Störung: Ulrich Weiner vs. Peter Hensinger

Schutti2, Montag, 10.05.2021, 18:47 (vor 131 Tagen) @ Gast

Von diagnose funks Geldstaubsauger können, wie ich meine, inzwischen ein paar Leute ganz gut leben.
In jedem e.V., der diesen Weg geht, steht deshalb irgendwann die Machtfrage.
It´s all about money.

Für den armen Uli geht´s aber um "Alles oder Nichts".
Hauptamtlich zur AZK als letzter Ausweg? Tragisch.

Tags:
Atmosphärische Störung, Führerprinzip, Personenkult

Atmosphärische Störung: Ulrich Weiner vs. Peter Hensinger

Alexander Lerchl @, Montag, 10.05.2021, 20:52 (vor 131 Tagen) @ Schutti2

Von diagnose funks Geldstaubsauger können, wie ich meine, inzwischen ein paar Leute ganz gut leben.
In jedem e.V., der diesen Weg geht, steht deshalb irgendwannn die Machtfrage.
It´s all about money.

Für den armen Uli geht´s aber um "Alles oder Nichts".
Hauptamtlich zur AZK als letzter Ausweg? Tragisch.

Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie sich die Szene hübsch säuberlich zerlegt. Es gibt ja keinen erkennbaren gemeinsamen Gegner mehr, da die angebliche Gefahr nach derzeitiger Studienlage keine ist, da helfen auch keine gebetsmühlenartig vorgetragenen Warnungen. Es interessiert einfach niemanden. Da das Immunsystem Anti-Mobilfunk keinen Gegner mehr hat, greift es sich selbst an.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Gefahr durch Mobilfunk interessiert einfach niemanden

Gustav, Montag, 10.05.2021, 22:02 (vor 130 Tagen) @ Alexander Lerchl

Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie sich die Szene hübsch säuberlich zerlegt. Es gibt ja keinen erkennbaren gemeinsamen Gegner mehr, da die angebliche Gefahr nach derzeitiger Studienlage keine ist, da helfen auch keine gebetsmühlenartig vorgetragenen Warnungen. Es interessiert einfach niemanden. Da das Immunsystem Anti-Mobilfunk keinen Gegner mehr hat, greift es sich selbst an.

Wie wahr, am Wochenende gab es in der Sonntagszeitung diesen Artikel: Ohne 5G-Ausbau droht Handynetz bald der Kollaps (Abo)
Ein wenig kürzer, dafür für jeden verfügbar: Handynetze am Anschlag – zunehmend auch auf dem Land

Man beachte, die Mobilfunkhaftungs-Initiative befindet sich im Endspurt, es darf noch bis Ende Juni gesammelt werden. In dem Artikel wird die Initiative mit keiner einzigen Silbe erwähnt, das ist für die Initianten doch wie ein Super-GAU.

Anti-Mobilfunk-Demo 2009 in Stuttgart: "kommt eh niemand hin"

H. Lamarr @, München, Montag, 10.05.2021, 23:56 (vor 130 Tagen) @ Gast

[...] versammelten sich 2009 viele Betroffene und Bürgerinitiativen zu einer Demo in Stuttgart. Peter Hensinger lehnte seine Teilnahme ab, da er sich nicht „blamieren“ wolle und dort „eh niemand hinkomme“. Es kamen aber über 2000 Demonstranten und auch das SWR-Fernsehen war mit dabei.

Da flunkert der Uli aber ganz ungeniert. Auf seiner Demo 2009 in Stuttgart wurden zwar tatsächlich erheblich mehr Teilnehmer gezählt, als z.B. auf der peinlich schwach besuchten Diagnose-Funk-Veranstaltung 2012 in München, was Uli aber nicht sagt: Die Teilnehmer seiner Veranstaltung waren keine gewöhnlichen Mobilfunkgegner, sondern mehrheitlich Anhänger der Schweizer Sekte OCG (AZK), die aus den D-A-CH-Ländern z.B. mit Bussen eigens nach Stuttgart gekarrt wurden. Wie sich später herausstellte, nutzte Sektenchef Ivo Sasek den Aufmarsch seiner Truppen in Stuttgart dazu, die Massenszenen für seinen überlangen Anti-Mobilfunk-Spielfilm "Karma - Ich komme wieder" zu drehen. Mutmaßlich wusste kein Teilnehmer der Demo, ausgenommen Einpeitscher wie Uli Weiner, dass Sasek ihnen die Rolle von (unbezahlten) Statisten zugedacht hatte.

So ganz falsch lag Peter Hensinger damals mit seiner Einschätzung nicht, die nebenbei zeigt, über die Hintergründe der Stuttgarter Demo hatte er 2009 offensichtlich keine Kenntnis.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Atmosphärische Störung: BVMDE begründet Abgrenzungserklärung

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 13.05.2021, 21:35 (vor 128 Tagen) @ Gast

Dies hielt leider nicht lange an. Mit dem Versenden der Abgrenzungserklärung durch das BVMDE wurde das harmonische Miteinander abrupt beendet. Dieses Schriftstück ist nahezu 1:1 mit der Abgrenzungserklärung von Diagnose Funk, welche Peter Hensinger verfasst hat, identisch. Dies zeigt, dass hier Diagnose Funk schon deutlich Einfluss auf das Bündnis genommen haben muss.

Die Abgrenzungserklärung die der BVMDE jetzt auch von seinen Leuten abverlangt hat, gibt es hier zu lesen, Pate stand eine ähnliche Erklärung von Diagnose-Funk vom April 2020. Mit der unten anschließenden Begründung, warum seine Mitglieder das Papier unterschreiben sollten, hat sich die BVMDE-Spitze allerdings nicht allzu viel Mühe gegeben, so ist kein einziger der Vorwürfe gegen die OCG-Aktivitäten mit einem Link belegt:

Begründung unserer Abgrenzungserklärung

Wir sehen es als unsere Pflicht, zu verhindern, dass das bvmde und die seriöse mobilfunkkritische Bewegung von rechtsradikalen Kräften instrumentalisiert wird. Die führende mediale Organisation dieser Strömung ist Klagemauer.TV (kla.TV), im Besitz der Organischen Christus Generation (OCG) und ihres Führers Ivo Sasek. Zur Sasek Sekte gehören auch die Antigenozidbewegung (AGB), die Antizensurkoalition (AZK) und das Infoblatt "Stimme und Gegenstimme". Zu den "Neuen Rechten" sind auch andere Medien zu zählen, z.B. Nuoviso, bewusst.TV, Freigeister/Jo Conrad, extrem.news, Kopp Online. Diese Kanäle und Organisationen repräsentieren eine Mischung aus Rassismus, Antisemitismus, Reichsbürgern, Faschisten, Diffamierung Homosexueller, Holocaust-Leugnern, die mit Halbwahrheiten arbeiten, um die berechtigten Ängste der Menschen in ihr Fahrwasser zu lenken und die Kräfte der Menschen für ihre Zwecke zu mobilisieren.

Am Beispiel der Ideologie, die hinter Kla.TV steht, Sprachrohr der OCG (Organische Christus Generation), wird jedem Demokraten klar, dass hier ein Trennungsstrich gezogen werden muss. Ihr Gründer und Führer Ivo Sasek strebt nach eigenen Aussagen eine Diktatur unter seiner Führung an, stellt demagogisch die Frage, ob Adolf Hitler nicht ein Nachfolger von Jesus Christus und ein Apostel sei, betreibt antisemitische Judenhetze und diffamiert Homosexuelle. Das Weltbild dieser Organisationen kann man so beschreiben: Die Menschheit ist von Mächten bedroht, die sie dezimieren wollen. Diese Mächte folgen dem "Protokoll der Weisen von Zion", einer angeblichen jüdischen Verschwörung. Das gefälschte "Protokoll der Weisen von Zion" diente der Judenverfolgung. Ivo Sasek sammelt in göttlichem Auftrag die Menschen, die sich gegen diese Mächte wehren mit dem Ziel einer Gottesdiktatur unter seiner Führung. In diesem Weltbild ist der Judenhass Programm. Hieraus erklärt sich auch die heimliche Affinität zum deutschen Faschismus, da Hitler gegen diese dunklen Mächte vorging. Diese Positionen des Führers dieser Organisationen, Ivo Sasek, sind mit deutschem Recht nicht vereinbar.

Einige Personen aus der mobilfunkkritischen Szene vertreten nun, dass es egal sei, was jemand politisch oder weltanschaulich vertritt. Hauptsache er ist gegen 5G oder leistet einen wertvollen Beitrag in der mobilfunkkritischen Bewegung. Dieses "Querfrontdenken" ist nicht nur naiv, man merkt nicht, dass man nicht nur benutzt wird, sondern verkennt, dass man damit diese Szene stärkt und der Kritik den Boden und die Legitimation entzieht. Das "Querfrontdenken" wurde in der Geschichte immer von der Rechten aufgebracht, um sich selbst zu stärken.

Zu unserer Absicherung als politisch neutrales Bündnis und als politisch agierende Personen in der Kommunal- und Landespolitik ist es unsere Pflicht, zu überprüfen, mit wem wir zusammenarbeiten und distanzieren uns ausdrücklich von Personen, die vorab genanntes Gedankengut propagieren oder sich derartigen Gruppierungen/Personen durch Auftritte, Vorträge, Interviews etc. zur Verfügung stellen.

Wäre das alles ernst gemeint, müssten Diagnose-Funk und BVMDE sich auch von der sogenannten Kompetenzinitiative (KO-Ini) distanzieren. Denn um Haaresbreite wären 2009 die beiden Gründer der KO-Ini (Karl Richter und Markus Kern) auf der 5. AZK-Konferenz aufgetreten. Später dann, 2018, machte die Ehefrau von Markus Kern keinen Rückzieher und trat auf der 16. AZK-Konferenz auf. Reicht noch nicht? Joachim Mutter, momentan amtierender Vorstand der KO-Ini trat auf der 4. AZK-Konferenz auf. Und dann ist da noch Hans-C. Scheiner gewesen, der nach Gründung der KO-Ini am 30. April 2007 zu deren ersten Sprechern zählte. Er trat mit Uli Weiner 2008 auf der 1. AZK-Konferenz auf.

Auf diesem Auge sind Diagnose-Funk und BVMDE aber anscheinend blind.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Verschwörung, AZK, Sasek, OCG, BVMDE, Abgrenzungserklärung, Atmosphärische Störung, Führungsstil, Personenkult

Diagnose-EHS: Harter Konkurrent für Ulrich Weiner

H. Lamarr @, München, Samstag, 15.05.2021, 17:50 (vor 126 Tagen) @ Gast

Mein Wunsch ist, dass wieder unser gemeinsamer Auftrag zum Schutz der Menschen vor der schädigenden Mikrowellentechnik im Zentrum steht und jede Spaltungsaktivität endgültig draußen bleibt!!!!!!!!!!!!

Ganz herzliche Grüße
Ulrich Weiner

Im Eifer des Gefechts hat der Uli ganz vergessen zu schreiben, dass der "gemeinsame Auftrag zum Schutz der Menschen vor der schädigenden Mikrowellentechnik" entweder gar kein Fremdauftrag ist, sondern ein selbst erteilter, oder wenn doch, ein von den Profiteuren irrationaler Elektrosmog-Ängste erteilter Auftrag.

Warum aber kommt Uli ausgerechnet jetzt aus der Deckung und greift Diagnose-Funker Peter Hensinger an? Ich schließe mich der Einschätzung von "KlaKla" an, dass der wahre Grund die Gründung von Diagnose-EHS durch den Stuttgarter Verein am 1. April 2021 ist. In seinem Angriff auf Peter Hensinger macht Uli um Diagnose-EHS einen großen Bogen.

Dabei muss diese Website für Uli ein Affront der Stuttgarter sein, denn in den vergangenen 20 Jahren überließen alle größeren Anti-Mobilfunk-Vereine ihm diesen Acker kampflos zum alleinigen Pflügen. Der neue Konkurrent bedroht nun mittelfristig Ulis Geschäftsmodell, denn so wie Diagnose-Funk die deutsche Bürgerwelle innerhalb weniger Jahre entmachtete, könnte es gut und gerne demnächst auch Uli ergehen. Sein Wunsch nach Friede, Freude, Eierkuchen im Einvernehmen mit Diagnose-Funk ist aus meiner Sicht daher weder plausibel noch glaubwürdig, denn Diagnose-Funk wird sein eigenes EHS-Projekt, auch wenn es noch so verlogen ist, mit Sicherheit nicht schnell wieder aufgeben.

Mit verlogen meine ich, Diagnose-Funk hat kein echtes Interesse an "Elektrosensiblen", hält diese für Spinner und benutzt sie nur als "nützliche Idioten", um Ängste gegenüber Funk zu schüren. Für diese Einschätzung spricht, dass Diagnose-Funk die eigene Website sauber hält und den ganzen anrüchigen EHS-Kram auf eine eigene Website ausgelagert hat. Für diese Einschätzung spricht noch mehr, dass Diagnose-Funk nur "formal" Verantwortung für Diagnose-EHS übernimmt und vom Start weg "keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben" übernimmt. Formale Verantwortung bedeutet: Diagnose-Funk ist allein für die Gestaltung von Diagnose-EHS verantwortlich, also für den äußeren Schein der Website, nicht aber für deren Inhalte. Das sind auffällige Hintertürchen, um sich notfalls aus einer Affäre ziehen zu können. Mit diesen Freibriefen darf auf Diagnose-EHS hemmungslos Stuss geschwurbelt werden, wer dafür letztlich verantwortlich ist liegt geschickterweise im Dunkeln.

Die von den Stuttgartern betriebene Absicherung deutet stark darauf hin, dass Diagnose-Funk das Projekt inhaltlich in fremde Hände gegeben hat, die der Verein jedoch nicht nennen will. Mutmaßlich sind diese Hände szenebekannt und bereits so stigmatisiert wie der Uli, dass Diagnose-Funk sie aus gutem Grund gar nicht nennen kann.

Meinem Eindruck nach dient Diagnose-EHS verdeckt kommerziellen Interessen. Damit dies nicht jedem sofort ersichtlich wird, werden "redaktionelle Beiträge" mit zuweilen echtem Informationsgehalt eingestreut. Dieses Geschäftsmodell ist im www weit und breit etabliert. Tatsächliches Ziel der Website ist mMn jedoch das Verkuppeln überzeugter Elektrosensibler mit "Helfern & Heilern", um sie finanziell besser ausbeuten zu können. Sollte dieser Verdacht zutreffen, kommt Diagnose-EHS nicht daran vorbei, die Dienste von "Helfern & Heilern" anzupreisen. Dies kann diskret auf allgemeine Art und Weise geschehen, so dass sich die Betroffenen selbst um die passenden Kontakte kümmern müssen, oder mit konkreter Namensnennung (z.B. in Videos, Artikeln, Ratschlägen ...) oder aber mit Adresslisten. Die Adresslisten sind wahrscheinlich am einträglichsten. Denn wer dort als Helfer oder Heiler genannt werden möchte muss üblicherweise regelmäßig zahlen. Diese ständigen Einkünfte ließen sich nach einem unbekannten Schlüssel zwischen dem formal und dem inhaltlich Verantwortlichen aufteilen. Uli geht dabei leer aus, es sei denn er hat heimlich doch die Finger mit drin, was derzeit jedoch reine Spekulation ist :-).

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Diagnose:EHS, Unternehmensziel

Diagnose:Funk und die scheinheilige Distanzierung

KlaKla, Freitag, 06.08.2021, 08:12 (vor 43 Tagen) @ Gast

So ganz ohne die Arbeiten von Ulrich Weiner will auch Diagnose:Funk nicht seine Desinformation betreiben. Siehe Diagnose:Funk Artikel: Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt indirekt, dass die Mobilfunk-Grenzwerte zu hoch sind – dies hätte dramatische Konsequenzen" vom 04.07.2021

Nur ein erneuter Versuch der Entwertung des BfS, diesmal vom Autodidakten Dr. Hans Schmidt aus Wolfratshausen, der glaubt selbst Elektrosensibel zu sein. Er pickt sich eine Studie aus dem EMF-Portal (Tillmann T. 2010) und konstruiert seine Erzählung. Er schließt mit diese Satz

Kein Wunder, dass diese Industrie in Verbund mit dem Bundesamt für Strahlenschutz alle Hebel in Bewegung setzt, um solche „gefährlichen“ Überlegungen, die an den gesunden Menschenverstand appellieren, zu ersticken.

Am Ende des Artikel verlinkt Diagnose:Funk ein YouTube Video "Trotz Gesundheitsschäden - Einführung von UMTS (3G)", welches ca. 20 Jahre alt ist. Es kommt aus dem Fundus von Ulrich Weiner (FunkWissen) eingespielt am 03.07.2021. Aktuelle 507 Aufrufe.
So viel zur angeblichen Distanzierung. :tock:

Mobilfunkgegner verharren auf alten Überlegungen und Meldungen um zu alarmieren. Sie sind gefangen in ihrem starren Korsett. Ohne Alarm und ohne Opfer (Elektrosensible Selbstdarsteller) kein Geschäftsabschluss (keine Vorträge vor Laienpublikum, kein Verkauf von Büchern oder sonstigem Schnickschnack).

Verwandte Threads
Geschäftsmodelle von Weiner und Diagnose-Funk
Der Trick mit dem weglassen und Umdeuten
Diagnose:Funk - Motiv Geltungsdrang und Geld

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Schmidt, Entwertung, Weiner, Distanzierung, Autodidakt, Diagnose:Funk, Abgrenzungserklärung

Diagnose:Funk und die scheinheilige Distanzierung

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.08.2021, 21:00 (vor 43 Tagen) @ KlaKla

Diagnose:Funk Artikel [...] vom 04.07.2021
[...]
Am Ende des Artikel verlinkt Diagnose:Funk ein YouTube Video "Trotz Gesundheitsschäden - Einführung von UMTS (3G)", welches ca. 20 Jahre alt ist. Es kommt aus dem Fundus von Ulrich Weiner (FunkWissen) eingespielt am 03.07.2021.

:clap:

Wenn die Munition knapp ist, muss DF sich halt auch beim verfemten Klassenfeind bedienen, oder bei Wissenschaftlern (Beispiel Lerchl), denen DF zugleich die Pest an den Hals wünscht.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum