Verein für Elektrosensible, Mitgliederentwicklung 2021 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 13.02.2021, 19:36 (vor 130 Tagen) @ H. Lamarr

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Im ersten Coronoa-Jahr 2020 lief es mit einem Zuwachs von 13 Mitgliedern (ausschließlich Frauen) für den Verein nicht mehr so gut wie 2019 (+45 Mitglieder). Wahrscheinlich beruht dieser Einbruch darauf, dass der Verein seine werbenden öffentlichen Auftritte, wie zuletzt einer noch am 25. Januar 2020 stattfinden konnte, weitgehend einstellen musste. Dazu passt: Anlässlich des 5G-Protesttages sprach ein Vertreter des Vereins bereits im Januar 2020 von 200 Mitgliedern, im Antrag auf Zuschuss für 2021 bei der Stadt München, der frühestens am 1. September 2020 eingereicht werden konnte, waren es dann schlussendlich 208 Mitglieder. Ohne Corona wäre wohl mehr drin gewesen. Immerhin schaffte es der Verein erstmals nach dem internen Streit 2011, die Anzahl der Mitglieder wieder über die 200-er-Marke zu heben.

Bei den Einnahmen hat sich nicht viel getan, da viele Ausgaben mutmaßlich wegen der Corona-Einschränkungen entfielen, schwollen die Eigenmittel von zuletzt 5670 Euro auf 12'626 Euro an.

Zuschuss RGU, München: 700 Euro
Zuschuss Krankenkassen: 6744 Euro

Ungewöhnlich starke Verschiebungen gab es hingegen bei der gemeldeten Geschlechterverteilung. Obwohl ein Plus von nur 13 Mitgliedern verbucht werden konnte, stieg der Anteil der Frauen an den Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr von zuletzt 110 auf 150 Personen, während der Anteil der Männer von zuletzt 85 auf 58 fiel. Dies bedeutet eine Fluktuation binnen Jahresfrist von sage und schreibe 67 Personen im Mitgliederbestand des Vereins: +40 Frauen und –27 Männer. Oder anders gesagt: Die Frauen strömen in den Verein, während die Männer diesen verlassen. Gründe für die Flucht der Männer geben die "Elektrosensiblen" nicht preis.

Wie schon 2019 blieb es laut dem Verein auch 2020 dabei, 80 Prozent der Vereinsmitglieder sind mindestens 45 Jahre alt.

Hintergrund
Verein für Elektrosensible: 2017 plötzliche Verjüngung
Richtlinien der Stadt München zur Förderung der Selbsthilfe im sozialen Bereich
Antrag zur Selbsthilfeförderung

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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