Verein für Elektrosensible: 2017 plötzliche Verjüngung (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.01.2018, 00:41 (vor 705 Tagen) @ H. Lamarr

Das größte Problem der organisierten überzeugten Elektrosensiblen ist die Altersstruktur im Verein, zuletzt waren 80 Prozent der Mitglieder über 65 Jahre alt. Gelingt es nicht, jüngeren Nachwuchs zu rekrutieren, läuft der Verein Risiko, innerhalb von 20 Jahren auszusterben. Die zunehmende Überalterung trifft nicht allein "Elektrosensible", sie ist ein Symptom der gesamten Anti-Mobilfunk-Szene. Dies erklärt plausibel die Anstrengungen der hinlänglich bekannten Szene-Akteure, in Schulen einzudringen, um dort Schüler und Eltern für ihre verschrobene Sache zu gewinnen. Bevorzugtes Angriffsziel sind alternative Privatschulen (Waldorf), bei denen sonderbare Referenten ohnehin weniger auffallen.

Bekanntlich wurde 2017 amtlich fixiert, dass da zwischen Mann und Frau noch Platz für ein drittes Geschlecht ist. Ganz auf der Höhe der Zeit also meldeten die "Elektrosensiblen" des Münchener Vereins daher schon Ende 2016 ihrem Sponsor RGU (Stadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt):

Der Verein hat derzeit 145 Mitglieder, davon 103 Frauen und 39 Männer. Ca. 80% der Mitglieder sind über 65 Jahre alt.

Nur 1 Jahr später hatten die drei Intersexuellen den Verein schon wieder verlassen, denn Ende 2017 meldeten die "Elektrosensiblen":

Der Verein hat derzeit 150 Mitglieder, davon 100 Frauen und 50 Männer. Ca. 80 % der Mitglieder sind über 45 Jahre alt.

Doch kaum ist das eine Rätsel keines mehr, stellt einem der Verein schon das nächste:

Wie kann es sein, dass in nur einem einzigen Jahr, in dem der Verein seine Mitgliederzahl um fünf aufstocken konnte, 80 Prozent der Mitglieder nicht mehr über 65 sind, sondern wie durch Zauberhand nur noch über 45?

Ich habe ernsthaft versucht, für diese phänomenale Änderung, die ruckartig nach meinen bösen Vorahnungen vom vergangenen Jahr (siehe oben) stattfand, eine vernünftige Erklärung zu finden, bin aber auf keinen grünen Zweig gekommen. Herr Jakob dürfte die Aufgabe vermutlich wieder mit einem "einfachen Dreisatz" lösen, mir und drei zu Hilfe gerufenen Zahlenfüchsen blieben nur spekulative Erklärungen wie diese:

Die drei ausgetretenen Intersexuellen Vereinsmitglieder waren alle zwischen 45 und 65 Jahre alt und die einzigen Mitglieder in dieser Altersgruppe. Von den fünf Neuen sind drei älter als 65 und zwei jünger als 45. Unter diesen Umständen kann der Vereinsvorstand ohne rot zu werden melden: Ca. 80 % der Mitglieder sind über 45 Jahre alt. Wie es wirklich ist werden wir nie erfahren und dem RGU als Geldgeber kann man anscheinend ziemlich unplausible Zahlen vorsetzen, ohne dass dies zu einer erkennbaren Besserung des Reportings führt. Denn auch für 2018 hat das RGU den "Elektrosensiblen" einen Zuschuss von (wieder) 3000 Euro zugesagt.

Jetzt 4000 Euro von Krankenkassen
Bedenklich ist aus meiner Sicht der von 2500 Euro (2017) auf 4000 Euro (2018) gewachsene Zuschuss der Krankenkassen. Dieses Geld ist aus meiner Sicht denkbar schlecht investiert, da der Münchener Verein alles tut, um Betroffene mit Scheinlösungen in die Irre zu führen, und nichts tut, um den Betroffenen substanzielle Hilfe in Gestalt psychotherapeutischer Betreuung nahe zu bringen. Dieser Verein hilft daher mMn Krankenkassen nicht, Geld einzusparen, sondern er kostet den Kassen unterm Strich Geld. Dass eine Kasse den Bau eines solchen Groschengrabes auch noch finanziell fördert halte ich für widersinnig: Entweder stimmen meine Überlegungen nicht – oder die "Elektrosensiblen" machen ahnungslosen Sachbearbeitern in Krankenkassen ein X für ein U vor. Möglicherweise hat die plötzliche Verjüngung der Mitglieder auch etwas mit den Krankenkassen zu tun, die naturgemäß ein stärkeres Interesse haben, (jüngere) noch gut zahlende Arbeitnehmer am Kranksein zu hindern, als Rentner.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Täuschung, München, RGU, VEM, Altersstruktur, Sponsor


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