Verein für Elektrosensible, Mitgliederentwicklung 2019 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.03.2019, 16:59 (vor 282 Tagen) @ H. Lamarr

Der Verein für Elektrosensible, München, verlor zwischen 2010 und 2014 beinahe die Hälfte seiner einst 280 Mitglieder. Das war eine Phase, in der die langjährige Vereinsvorsitzende Birgit S. mit einer waghalsigen Investition Schiffbruch erlitt und abgesetzt wurde und der Stuttgarter Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk sich den Führungsposten sicherte. Die Münchener "Elektrosensiblen" konnten von der Selbstauflösung des AES (Arbeitskreis für Elektrosensible), Ende 2015 nicht profitieren, sie erbten von den Essenern keine oder nur wenige Mitglieder.

Mitglieder des Münchener Vereins müssen nicht überzeugte Elektrosensible sein, um aufgenommen zu werden, auch eine Aufnahmeprüfung gibt es nicht :-). So finden sich in den Reihen dieses Vereins in friedlicher Koexistenz neben überzeugten Elektrosensiblen kommerziell interessierte Geschäftsleute, z.B. Baubiologen.

Viel hat sich nicht getan, bei den "Elektrosensiblen" des Münchener Vereins. Von 2017 auf 2018 ist der Mitgliederbestand um fünf gewachsen, von 2018 auf 2019 ist er gleich geblieben.

Einen herben Einschnitt gab es hingegen beim Zuschuss durch das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Bayerischen Landeshauptstadt. Bekamen die "Elektrosensiblen" für 2018 noch 3000 Euro, sind es für 2019 nur noch 700 Euro. Im gleichen Zeitraum stiegen die Krankenkassenzuschüsse für den Verein von 4000 Euro auf 4800 Euro und die Eigenmittel der "Elektrosensiblen" stiegen von 4200 Euro auf 6300 Euro. Insgesamt bezuschusste das RGU den Verein seit 2006 mit 54'270 Euro, die Krankenkassenzuschüsse summieren sich seit Beginn 2013 auf 18'900 Euro.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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