Sogenanntes Qualitätssiegel "green electromagnetics" (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.06.2017, 13:26 (vor 2005 Tagen) @ H. Lamarr

Das sogenannte Qualitätssiegel "green electromagnetics" machte erstmals und bislang letztmals 2014 groß von sich reden, als es im "Weissen Rössel am Wolfgangsee" (PDF, 2 Seiten) öffentlich verliehen wurde.

Unverzeihlich ist aus meiner Sicht, dass es zu diesem dubiosen Qualitätssiegel keinerlei öffentlich (www) einsehbaren Vergabebedingungen zu lesen gibt. Etwa nach welchen Bewertungskriterien das Siegel erteilt wird und welche Messwerte unterschritten werden müssen. Nichts davon ist aufzufinden, das Internet berichtet allein über die Vergabe des Siegels. Diese ungewöhnliche Diskretion lässt jederzeit willkürliche Vergaben aus Gefälligkeit zu.

Allem Anschein nach handelt es sich bei diesem Siegel nicht um ein anbieterneutrales Branchensiegel, dem noch einige Bedeutung zugesprochen werden könnte, sondern um ein bedeutungsloses privates Siegel von Frau Plank, das sie exklusiv ihren Kunden zukommen lässt, damit diese damit werben (Beispiel). Doch für die Kunden dürfte dies risikobehaftet sein, denn der Schuss könnte leicht nach hinten losgehen, forscht ein kritischer Gast nach, welche Auszeichnungen das sind, mit denen das Gästehaus seiner Wahl ihn anlocken möchte.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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