Bürgermeister schreitet ein: Keine Messung in der Schule (Esoterik)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.05.2015, 15:25 (vor 2386 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn Herr Tomitsch als Referent für einen Vortrag Elektrosmog angekündigt wird, der am 27. Mai 2015 um 19:00 Uhr in der Freizeithalle von Langau, Österreich, stattfinden soll, dann schlagen die Alarmsensoren nicht an. Doch nur zunächst nicht.

Auszug aus NÖN.at:

Einen Vortrag zum Thema Elektrosmog (Aussendung magnetischer Felder durch Sendeanlagen, Anm.) durch Johannes Tomitsch vom Europäischen Zentrum für Umweltmedizin organisiert der Drosendorfer Zahnarzt Roman Deyssig am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in der Freizeithalle Langau. Im Vorfeld wollte er dazu in der Neuen Mittelschule (NMS) Drosendorf Messungen durchführen lassen.

„In rund 200 Metern Entfernung befindet sich nämlich der Lagerhausturm mit rund zehn Sendeanlagen“, erklärt Deyssig sein Ansinnen. „Es gibt aber Richtlinien der Ärztekammer, dass in dieser Entfernung zu einer Schule oder einem Kindergarten keine einzige Sendeanlage sein sollte.“

Eine Zusage Direktor Erich Max Meiers zu diesen Messungen wurde nach einer Intervention durch Bürgermeister Josef Spiegl (Schulerhalter) und dessen Vize Hilde Juricka zurückgezogen.

„Angstmache“ könnte Schulstandort schaden

In einem Mail Meiers an Deyssig, in dem er seine mündliche Zusage zur Messung zurückzieht, heißt es: „Bürgermeister und Vizebürgermeisterin erlauben eine solche Messung auf der Schulliegenschaft nicht, weil sie der Meinung sind, dass hier privat erhobene und vor allem nicht reflektierte Daten beim Vortrag in Langau an die Öffentlichkeit gebracht werden könnten und damit in einer Art ,Angstmache‘ dem Schulstandort Drosendorf ein Imageschaden zugefügt wird.“

Kommentar: Der Bürgermeister von Drosendorf hat meine Sympathie, mit seinem Veto trifft er den Nagel auf den Kopf.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Schule, Messung, Bürgermeister


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