Rea-Studie aus Sicht von Pfarrer Thiede (Elektrosensibilität)

KlaKla, Donnerstag, 25.12.2014, 09:59 (vor 2899 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 25.12.2014, 10:20

Diese ziemlich deutlichen Worte des Bundesamtes für Strahlenschutz über die Rea-Studie hinderten 2011 Pfarrer Prof. Werner Thiede nicht daran, 2011 die Rea-Studie als eines von etlichen "Beweisstücken" ähnlicher Qualität in seinem Artikel "Die Schöpfung bewahren vor zuviel Mobilfunk" zu verwursten. Man muss allerdings recherchieren wovon Prof. Thiede da spricht, denn den Namen des federführenden Autors Rea nennt der Pfarrer nicht. Stattdessen drückt er sich so aus:

Bereits 1991 hat eine im Journal of Bioelectricity 10 (1&2), 241-256, erschienene Studie aus Dallas deutliche Hinweise erbracht, dass es elektromagnetische Feld-Sensibilität gibt und dass sie sich unter kontrollierten Umweltbedingungen hervorrufen lässt.

Ich glaube, Diagnose-Funk bzw. die KO-Ini ist Prof. Thiedes Quelle. Im Artikel "Elektrosensibilität" erlaubt sich der Goethe-Experte Dr. Karl Richter et al. die Arbeit von Dr. G. Kaul zu kritisieren und er weiß auch gleich, wo sich Dr. Kaul hätte informieren sollen.

Zitat: "Schwächen des Vorgehens

Was von den Untersuchungen von Frau Kaul bislang zugänglich ist1, lässt auf keine dieser wissenschaftlichen Tugenden schließen. Ihr scheint nicht einmal bewusst, wie umfangreich die vorliegende Literatur zum Thema ist.

1. Warum lässt sie sich nicht z. B. von den 1991 von Rea et.al.2 vorgelegten Forschungen sagen, wie viel differenzierter man vorgehen könnte und sollte? Ärzte und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen haben darin festgestellt, dass die Sensibilität gegenüber elektromagnetischen Feldern bei entsprechend umsichtigem Vorgehen tatsächlich beweisbar ist. 16 Elektrosensible konnten im letzten Durchgang auf die Frage, ob ein bestimmtes Feld eingeschaltet war oder nicht, mit 100%iger Trefferquote reagieren! Quellenangabe: Rea W. J., Pan Y. et al.: Electromagnetic field sensitivity. In: Journal of Bioelectricity 10/1-2 (1991), S. 241-256"

Hinweis: Wissenschaftliche Tugend
Wissenschaftliche Arbeit erfordert eine spezielle Art von Ehrlichkeit, die sich nicht darauf beschränkt, nicht zu lügen. Sie verlangt, dass man jede mögliche Schwachstelle der eigenen Argumentation offen legt, jeden möglichen Einwand gegen sein Ergebnis diskutiert und, wenn er nicht entkräftet werden kann, ihn zusammen mit dem Ergebnis mitteilt.

Im Juni 2007 wies Teilnehmer Unwichtig im Schweizer Forum auf die Rea Arbeit hin, ein paar Monate später Fee. Und da kommt auch Dallas vor.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Kaul, Rentner, Diagnose-Funk, Psychotherapeut, Ko-Ini, Hecht, Kern, Rea-Studie, Goethe-Experte


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