Vorteil und Niedergang der Kritikerszene (Allgemein)

RDW ⌂ @, Montag, 25.04.2011, 07:28 (vor 3834 Tagen) @ H. Lamarr

... dass man gegen irrationale Ängste nicht mit rationalen Argumenten ankommt.

Das ist leider nur ein Teil der Problematik in der Elektrosmog-Debatte.
Ich sehe das Hauptproblem noch mehr darin, daß man gegenüber Laien in Nachteil ist, solange die Wichtigtuer, Profiteure und Schwindler unter den Kritikern diesen Laien weismachen können, sie wollten Gutes für sie tun und die anderen seien die Schlechten. Dagegen kommt man auch nicht mit Offenheit oder Ehrlichkeit an, beides wird von manchen Akteuren eher noch gegen einen verwendet, teilweise auf hinterhältige und perfide Weise.

Als Trost bleibt, daß aufgrund des Ausbleibens all der von ihnen herbeigeredeten Probleme ihre Erfolgsquote kleiner wird, worauf sie derzeit mit "Bündelung ihrer Kräfte" reagieren und zunehmende Unterstützung selbst fachfremdester Kräfte wie etwa Literaturprofessoren benötigen. Fachliche Qualität wird durch Rhetorik und noch mehr Wirklichkeitsverzerrung ersetzt, was aber auf Dauer nicht funktionieren wird.
Ein anderes Indiz für den Niedergang der Kritikerszene ist, daß in Foren auf kritischer Seite inzwischen Menschen mit Wahrnehmungs- und/oder Persönlichkeitsstörungen dominieren; die Lektüre bei Gigaherz oder hese zeigt das überdeutlich. Und diese beschleunigen das alles nur noch, auch wenn sie das natürlich nicht merken und sich in ihrer Opfer- oder Heilsbringerrolle gefallen.

Ein Blick in andere Regionen dieser Erde zeigt, wie wirkliche Probleme aussehen.

RDW

Tags:
Narrenhaus, Amateur, Bündelung, Laien, Niedergang


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