Bfs-Veranstaltung aus Sicht von Eva W. (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.07.2009, 17:08 (vor 4516 Tagen) @ H. Lamarr

München, den 18. Juli 2009

Sehr geehrter Herr Schall!

Zum „Bericht von der BfS-Veranstaltung“ und lfd. Berichterstattung über REFLEX bitte ich Sie, diesen Brief ungekürzt ins Forum zu stellen.

Frau Eva W. hat sich, wie zu erwarten, mit meiner Frau gestritten.“ Sie übertreiben! Vielleicht war es Ihrer Frau nicht ergiebig genug, dass sie trotz wiederholtem Fragen nach Herrn Titscher, nur hörte, dass er mir sehr half mit Adressen, Literatur, etc.. „Dann ist es ja gut,“ ein wenig verärgert Ihre Frau. Seine Sinneswandlung muss ich ja nicht verstehen. Differenzen würde ich mit ihm selbst abmachen, nicht über Ihr Forum. Dann der Fingerzeig auf Frau Dr. Waldmann-Selsam, ich hätte ja nun genügend Freunde. Ferner in etwa, warum ich denn nicht ins Forum ginge, ob ich mir zu gut sei oder vielleicht schon zu alt. Meine Frage, ob sie denn nicht mehr richtig ticke, finde ich nach all dem, einer praktisch fremden Person gegenüber, gar nicht so abwegig. Jedenfalls ging ich weg! Sie haben sich derweil bestens mit Frau Dr. Waldmann-Selsam unterhalten. Soviel zum Streit!

Fragen aus dem Publikum: Schade, dass Sie meine Frage nach WHO Fact Sheet 296 nicht anführten. Klare Antwort: „Keine Antwort, ich soll mich an die WHO wenden.“ Auch mein Einwand, dass ich das doch schon öffentlich Frau Dr. van Deventer, WHO in Berlin fragte und sie tatsächlich vorgab dieses Sheet nicht zu kennen und ihr Herr Dr. Weiss, BfS, sofort beisprang, wurde mit „keine Antwort“ beantwortet. Da dieses Fact Sheet Grundlage für die derzeitige Behandlung Betroffener ist und sämtliche Umweltärzte danach handeln, darf es offensichtlich nicht angesprochen werden, weder öffentlich noch direkt beim BfS. Bei weiteren Fragen wurde ich nicht mehr berücksichtigt!

Dr. Markus Kern kam spät und versuchte mit den bekannten Standardargumenten (wo waren denn die Ärzte bei den Untersuchungen...) Womit er vollkommen Recht hat, das moniert auch Frau Dr. Waldmann-Selsam immer wieder! Das Motto ist doch „gehen Sie zum Arzt Ihres Vertrauens.“ Jedenfalls, mir ist es trotz allergrößter Bemühungen (6 Schreiben) nicht gelungen an den beurteilenden Medizin-Professor der LMU heranzukommen.

Eigentlich ist es doch Zeitverschwendung für Sie, sich mit Menschen, die an den Beschwerden leiden, die auf Seite 1 dieses Fact Sheets aufgeführt sind, die mit keiner bisher bekannten Krankheit in Einklang zu bringen sind - so ungefähr ist das doch - zu befassen. Verteufeln nützt auch nichts! Frau Dr. Kaul nützt auch nichts: “Was Elektrosensibilität einbringt, ist in jedem Fall Aufmerksamkeit. Das ist ein rares Gut in unserer Leistungsgesellschaft....“ Ich könnte gerne auf diese Aufmerksamkeit verzichten! Dass so ein plötzliches Defizit daran ausgerechnet nach Aufrüstung von UMTS, eintrat, wovon ich gar nichts wusste, grenzt ja sowieso an ein Wunder. Gänzlich faszinierend finde ich aber die Geschichte von der Antenne als „Phallussymbol.“ Nach 33 Jahren Flugsicherung, die ja ohne Funk und Radar bekanntlich nicht funktioniert, muss einem das mal gesagt werden!!

Frau Dr. Waldmann-Selsam missioniert in Bäumen
: Ich sehe dasselbe Schadensbild an den Antennen. Aufmerksam wurde ich durch meinen Apfelbaum, der im Juni 05, nach Aufrüstung mit UMTS 04, 2/3 seiner Blätter verlor. Kein trockenes Jahr! 1 ½ Jahre später hingen bis zu 80cm lange Rindenstücke von den Ästen. Die Rinde platzte am Stamm aufl Gleiches an einem viel jüngeren Apfelbaum. Zahlreiche kreisrunde Krebsgeschwüre. Beim Nachbarn ebenso. 4 Mehlbeerbäume,ca. 50 m vom Mast, direkte Sieht, mussten entfernt werden. Ich sehe dies auch an anderen Basisstationen. Wer einen Garten hat und nicht nur einen Rasen, lebt mit den Pflanzen darinnen und sieht so etwas.

Sie können ebenso viele Fotos von kerngesunden Bäumen an Masten machen
: Angenommen Sie hätten einen Stall mit Kälbchen. Die auf der einen Seite sind krank und sterben, denen auf der anderen Seite geht es gut. Wären Sie zufrieden, wenn Ihnen gesagt wird, dass auf einer Seite doch alle gesund sind, also alles in Ordnung ist? Zusammenhang Baumschäden und elektromagnetische Strahlung fiel schon ganz Anderen auf, z.B. Volkrodt. Seit der „Handyzeit“ wurden ja m.E. keine Pflanzenstudien mehr gemacht. Aber Sie, als Missionar der Gegenseite könnten vielleicht etwas über die “Lerchl-Koniferen-Studie“ erfahren. War wohl nicht so „doll!“ Ich schrieb jedenfalls an Prof. Lerchl drei Briefe mit Fragen auf Grund der Tatsache, dass er als Leiter der SSK bei SPIEGEL TV 1.3.09 mitmachte, einer Sendung, deren diskriminierende Kommentierung ihm sicher nicht verborgen war. Auch von Bäumen war die Rede. Keine Frage wurde beantwortet. Mein Einschreibbrief brachte Antwort. 4 ½ Zeilen, darunter „Auf Ihre übrigen Kommentare und Angriffe gehe ich nicht ein, da ich sie Ihrer „subjektiv empfundenen Notlage“ zuschreibe.“ So einfach ist das! Wo steht denn im Grundgesetz, dass man mit Menschen, die man einfach einer „subjektiv empfundenen Notlage“ zuordnet, weil für Politik und Wirtschaft gerade nützlich, umgehen kann wie man will?

Rauchen und Gesundheit/Mobilfunk und Gesundheit: Im Januar 2008 fand ich einen Bericht aus der Zeitschrift „Schrot und Korn“ im Briefkasten, Titel „Macht Elektrosmog krank?“ Ein ergänzendes Interview dazu, beiliegend, gab der renommierte Prof. Eduard David, Leiter des Zentrums für Elektropathologie und Umweltmedizin der Universität Witten/Herdecke. Im großen und ganzen ist dies wie üblich auf „Psyche“ zu reduzieren. Doch u.a.. man glaubt es kaum:

„Die vorliegenden Daten erlauben es nicht zu sagen, die EMF machen nichts. Sie rechtfertigen es aber auch nicht, zu sagen, Elektrosmog ist schlimmer als Zigaretten.“

Wohlgemerkt Januar 2008!! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, angesichts der Millionen Toten und des nunmehrigen Bemühens Nichtraucher besser zu schützen. Es lebe der Mobilfunk, wenn auch Millionen ihre Lebensqualität und ihr Leben verlieren. Vielleicht kann damit Herr Prof. David ganz unbewusst Ihre ausufernde, absurde Diskussion Adikofer/Rüdiger bis zurück in die Siebziger etwas relativieren.

Übrigens, ich bin Nichtraucherin! Stets war es mir möglich, Schlafzimmer und Haus rauchfrei zu halten. Sollte der Nachbar eine Zigarette im Garten rauchen, ist mir das in meinem Garten wurscht. Mobilfunkstrahlung ist etwas „penetranter“ und nicht nur eine Zigarette lang! Sie reicht vom Schlafzimmer bis ins letzte U-Bahn-Loch, eine Kommunikationssucht, die stets mit „Notfall“ begründet wird (mWn 40 Mrd. SMS 2008 alleine in Deutschland), macht die Menschen so abhängig, dass sie ohne ihr Handy nicht mehr wagen, aus dem Haus zu gehen, weil überall hinter jeder Ecke Unheil lauert und nur dieses Teil ermöglicht das Überleben,

Mit freundlichen Grüßen

Eva W.

Anlagen

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Diskriminierung, Ex-Teilnehmer, Volkrodt


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