Wer zuletzt lacht ... (II) (Elektrosensibilität)

Doris @, Mittwoch, 21.01.2009, 20:59 (vor 4424 Tagen) @ Schmetterling
bearbeitet von Doris, Mittwoch, 21.01.2009, 22:29

Die Kinderstudie hat nichts mit Elektrosensibilität zu tun.

Was sonst? Sie sehen das in meinen Augen viel zu abstrakt.

Dann bin ich immerhin in guter Gesellschaft mit der Uni München
S. 78
Studien an Kindern und Jugendlichen gibt es zum Thema der „Elektrosensibilität“
bisher nicht, alle der bisherigen Studien wurden an Erwachsenen durchgeführt.

ES ist doch nichts anderes, als dass durch E-smog auftretende Effekte erkannt und zugeordnet werden.

Ich räume allerdings ein, dass es nicht falsch ist, was Sie schreiben, das ist wohl auch eine Frage, wie Elektrosensibilität definiert wird.

Es geht nur darum, gibt es Symptome bzw. Reaktionen bei Menschen, die Funktechnik nutzen und dieser ausgesetzt sind.

Sie wissen doch, dass es sie gibt.

Und was bedeutet das, was ich weiß? Ich sehe auch, dass es sehr viele Leute gibt, die quietschfidel seit Jahren telefonieren und keine offensichtlichen Beschwerden zeigen.

Und ich finde es sehr wichtig, dass Studien an Kindern vorgenommen werden.

Das finde ich auch und ich habe das nie bestritten. Sie haben über meine Kritik der Studie nicht richtig nachgedacht oder ich habe zu unverständlich geschrieben.

Ich befürchte wohl, es kam nicht richtig bei mir an, ich weiß nämlich nicht, was Sie konkret damit sagen wollen.

Aber ja! Nur darf man nicht die Hälfte der Fakten weglassen. Nach Auffälligkeiten zu fragen, kann man ja begleitend machen, med.-klin. Parameter wären objektiver! Das was in der Studie gemacht wurde, ist Kaffesatzleserei in Tabellenform.

da haben wir letztes Jahr schon mal darüber diskutiert und ich sehe es so wie KlaKla damals schrieb.

Doch, das habe ich!
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=28007
Ich habe zwar meine Kritik in Form von Fragen geschrieben, aber meine Vorstellung, wie es besser hätte gemacht werden können, ist in den Fragen enthalten.

Sie meinen medizinische Untersuchungen. Da liegen ja teilweise Ergebnisse an Erwachsenen vor, die keine Auffälligkeiten zeigen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es insgesamt schwierig ist, so eine große Menge an Probanden zusammenzubekommen, ob die sich auch noch Blut abnehmen lassen würden, ich weiß nicht. Und außerdem wenn Sie diesen Blutuntersuchungen so eine Bedeutung beimessen, stört es Sie dann nicht, dass es keine Ergebnisse gibt, von den immer wieder gemachten Blutuntersuchungen um die Antennen herum. Haben Sie dazu Dr. Lerchls Kommentar im FGF Infoline gelesen, auf die ich kürzlich verwiesen habe? Fordern kann man viel, bezahlen muss es jemand, und vor allen Dingen Probanden braucht es dazu. Die Mainzer Studie damals hatte auch zu kämpfen um genügend Probanden zu gewinnen.

Ich habe wirklich noch nie gehört, dass ein Wissenschaftler um Mithilfe bei einer Studiendesignfindung gebeten hätte.

Es gibt doch soviele Wissenschaftler in den Kritikerreihen. Zum Argumentieren reicht es offensichtlich, wenn geschrieben wird "hochrangig kompetente Wissenschaftler...", wenn es darum geht was zu machen, dann hört man da nichts mehr.

Ich muss mir "das rote Heftchen" wirklich mal kaufen, damit ich mitreden kann!

Ist unnötig, einige der Fallschilderungen finden Sie im Netz.

Und Ihr Einwand oben gilt m.M.n. deshalb nicht, weil die Kinder sehr wohl rückblickend Veränderungen feststellen könnten, was m.E. sowieso objektiver ist.


Was ist, wenn Verzögerungen eintreten von Ursache bis zur Auswirkung? Die Studie trägt dem nicht Rechnung.

Wie lange kann Ihrer Meinung nach die Verzögerung sein?
Wuff schreibt hier

Davon, dass die Symptome „oft erst viel später eintreten“ höre ich hier zum ersten Mal. Nur ganz selten las ich von „viel später“. In den allermeisten glaubwürdig dargelegten Fällen treten die ersten Symptome im Sekunden- oder Minutenbereich ein.

Eine ganze Reihe von Kindern sitzt in der Schule entlang der Kabelkanäle.....
Bei so einem Studiendesign können nur verwaschene, nichtssagende Ergebnisse rauskommen. Eine Studie, die das nicht mitmisst, ist Pfusch.

Also hier kann ich mit Ihnen wirklich nicht mehr diskutieren. Das erweckt bei mir den Eindruck, dass Sie auf Gedeih und Verderb herausfinden möchten, dass das was Sie an sich feststellen, bei anderen doch auch sein muss. Das DMF erforscht Risiken des Mobilfunks und nichts anderes wird doch in den ganzen Ärzte-Appellen verantwortlich gemacht für die Leiden der Betroffenen. Und vor allen Dingen, wie würden Sie sowas lösen wollen?

Meine Bekannte hat ein ganzes Jahr lang massive Beschwerden gehabt


Und mit diesem Hintergrund bezeichnen Sie Menschen, die aufklären, die andere vor einem solchen Schicksal bewähren wollen, als Angstschürer?

Sehen Sie, das ist wohl der tiefe Graben, der sich mittlerweile auftut zwischen mir und meiner veränderten Denkweise und Ihnen und auch anderen.

Also, meine Bekannte hat durch ihr DECT-Telefon kein "Schicksal" erlitten, vor allen Dingen keines das sie nachhaltig gesundheitlich geschädigt hat. Sie hat ein Jahr lang Symptome gehabt, die recht heftig waren. Aber die waren zeitlich begrenzt und nicht permanent da. Sie hat das Telefon ausgesteckt und es war Ruhe. Schicksal kann ich da keines sehen und sie übrigens auch nicht. Es ist eine unangenehme Erfahrung für sie gewesen und sie würde sich keines mehr kaufen. Ansonsten hat sie mit der Mobilfunkkritik abgeschlossen und fühlt sich seitdem viel wohler. Mich hat sie noch in die BI "gehetzt", damit unser Ort vertreten ist. Für diese "Tat" muss sie sich jetzt dafür permanent mein Jammern anhören, wenn ich mich ärgere. Es gab und gibt sicherlich in ihrem Leben andere "Schicksale". Im Moment schlägt sie sich mit einer schwer pubertierenden Tochter rum . Leider kann sie der nicht den Stecker ziehen :wink:

Andere vor den Gefahren eines DECTs zu warnen, das lassen wir übrigens mittlerweile. Die Resonanz hinsichtlich Beschwerden durch DECT war nahe Null und die Resonanz bezüglich Vorsorgeempfehlung DECT ebenfalls. Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an die Welt zu missionieren es scheint keine Massenauffälligkeiten rund um DECT-Telefone zu geben. Und zu Sendemasten und Handys etc. können wir nichts sagen, bzw. richtig ausgedrückt haben wir keine eigene Erfahrung, auf die wir zurückgreifen können. Ich selber sag zur Handynutzung öffentlich nur noch dann was, wenn ich dazu gefragt werde. Ungefragt was dazu sagen, da bekommt man immer das Gefühl vermittelt, man hätte denen einen unsittlichen Antrag gemacht. Ich habe komischerweise weniger Probleme in einem Kreis von Jugendlichen das Rauchen anzuprangern. Da bekomme ich dann ab und zu mal Rückmeldungen dass sich beim ein oder anderen das Rauchen dank meinem "Gemeckere" sich in der ernsthaften "Aufgebungsphase" befindet. Nur mein Sohn zeigt sich recht resistent mir gegenüber. Der Unterschied liegt wohl darin, dass ich mich gerne auf Fakten stütze.

Und "Angstschürer" sind was ganz anderes wie "Aufklärer". Aber dazu mag ich jetzt nicht auch noch was schreiben, das wurde hier mehr als genug durchgekaut

Tags:
, MobileE-Studie, Verzögerung, Angstschürer, Aufklärung, Leichen


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