Wissenslücken auf unserer Seite (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 11.10.2007, 19:52 (vor 5213 Tagen) @ Doris

Finden Sie das tatsächlich so viel undramatischer als die Stuttgarter BI das dargestellt hat?

Ja klar, für mich schon.

Die Aussagen sind doch ziemlich brisant.

Stimmt ja auch, in Prof. A.s-Vortragsmanuskript sind Säulendiagramme zu sehen, die nicht von Pappe sind, so wie auch die Reflex-Studie solche alarmierenden Diagramme zeigt (Beispiel). Aber lassen wir doch die Kirche im Dorf. Was ist denn in der Mobilfunklandschaft nach der Veröffentlichung von Reflex (GSM) passiert? Grenzwertsenkung? Nein! Mastenabbau? Nein! Hysterie in der Bevölkerung mit reduziertem Gesprächsaufkommen bei Handys? Nein. Prüfen, analysieren, kritisieren, replizieren der Reflex-Studie? Ja! So ist das nun mal im Wissenschaftsbetrieb. Wegen einer einzelnen alarmierenden Studie bricht dort niemand in Panik aus, vielmehr gehen die wie Beckenbauer vor: Schaunmermal. Soviel zu der Untersuchung mit GSM.

Jetzt hat Franz Prof. A., genauer die Uni Wien, die Studie mit UMTS wiederholt und er hat abermals DNS-Strangbrüche gefunden, wie seinerzeit bei GSM, diesmal sogar noch heftiger. Und nun? Was glauben Sie, was jetzt passieren wird? Meiner Meinung nach wird wieder das passieren, was schon bei Reflex passiert ist: Prüfen, analysieren, kritisieren, replizieren. Der Knackpunkt wird die Replikation sein. Da hatte es bei Reflex ja gehapert (Uni Ulm), wobei ich auch hier ein Informationsdefizit sehe, dass auf Seiten der Kritiker keiner so richtig den Überblick darüber hat (ich natürlich auch nicht), was denn nun eigentlich nach Reflex bei den Wiederholungsstudien rausgekommen ist. Ich behaupte das jetzt einfach mal, selbst mit dem Risiko, dass Sie mir wieder nachweisen, dass irgendwo diese ersehnte Übersicht auf Reflex inkl. aller Wiederholungsstudien publiziert worden ist. Sollte so eine Übersicht nicht öffentlich verfügbar sein, stünde es Franz Prof. A. gut an, auch in dieser Sache mal reinen Tisch zu machen. Das kann dann auch gerne bei "Der Mast muss weg" stehen oder bei "Gigaherz", Hauptsache es steht überhaupt irgendwo erreichbar im Netz. Ja, und dieses Spielchen wird sich dann wohl mit der neuen UMTS-Studie wiederholen.

Nun weiß ich natürlich nicht, auf was internet.com diesen Bericht stützt

steht aber dort: "... sagte Prof. A. de.internet.com."

aber ich sehe es schon auch wie Hr. Wölfle in seinem Forum anmerkt, nun ist tatsächlich Dr. Prof. A. gefragt, was an der Sache wirklich dran ist.

siehe oben

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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