Verbraucherzentrale Südtirol bläst zu spät zum letzten Gefecht (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.03.2024, 16:48 (vor 79 Tagen) @ H. Lamarr

Der italienische Verein "Verbraucherzentrale Südtirol" glaubt jedoch, mit Bürgerprotesten ließe sich die Grenzwertlockerung doch noch stoppen. Allerdings ließ der Verein nach der amtlichen Verkündung der Lockerung zwei Monate ungenutzt verstreichen. Erst am 1. März 2024 rief er zum Protest auf:

Auszug aus Südtirol News vom 29. März 2024:

[...]
Es gibt noch eine letzte Chance

Das Gesetz kann noch gekippt werden – informiert die Verbraucherzentrale zusammen mit den Umweltärzten ISDE und dem Netzwerk der Bürgerwelle. Gemeinden und Regionen können gegen dieses Gesetz bis zum 30. April 2024 Einspruch erheben.

Was kann jeder einzelne tun?

Jeder kann einzeln oder mit anderen die gewählten Volksvertreter anschreiben, damit sie aktiv werden. Die Verbraucherzentrale hat eine Vorlage verfasst, welche man auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter Schreiben Bürgermeister _15 VM.rtf oder auf der Homepage der Bürgerwelle unter www.buergerwelle.it findet. Die Vorlage ausfüllen und in der Gemeinde innerhalb 10. April 2024 als PEC-Mail oder protokolliert abgeben.

Am Freitag, 17. Mai 2024 um 19.00 Uhr informiert Francesco Imbesi von der Verbraucherzentrale Südtirol im Kulturhaus Schlanders über das Thema.

Kommentar: Wenn die Verordnung zur Grenzwertlockerung am 28. April 2024 in Kraft tritt, ist eine "Informationsveranstaltung" am 17. Mai mehr als flüssig, nämlich überflüssig :waving:.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Bürgerwelle, Umweltmediziner, Grenzwerte, Kettenbrief, Verbraucherzentrale Südtirol


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